Der Bär, der ein Bär bleiben wollte

Foto von Urs Amiet
6+
50 Minuten, keine Pause


 

Frei nach dem gleichnamigen Bilderbuch von Jörg Müller und Jörg Steiner
Eine Koproduktion mit dem Theater PurPur Zürich und KreuzKultur Solothurn

Ein Bär, der aus seinem Winterschlaf erwacht, stellt erstaunt fest, dass sich seine Höhle direkt inmitten eines neu errichteten Fabrikgeländes befindet. Und ehe er sich versieht, wird er als unrasierter Faulpelz beschimpft. Niemand will ihm glauben, dass er ein Bär ist. Schließlich wird er gezwungen, sich zu rasieren, Arbeitskleidung zu tragen und eintönige Akkordarbeit zu verrichten. Doch als der nächste Herbst kommt und mit ihm die Zeit des Winterschlafs, überfällt den Bär die Müdigkeit. Immer häufiger schläft er an seiner Maschine ein, und schließlich ist er als Arbeiter nicht mehr zu gebrauchen. Er wird entlassen und tappt zunächst orientierungslos, hungrig und erschöpft durch die Kälte. Aber in größter Not erinnert er sich daran, wer er ist, woher er kommt und findet seinen Weg zurück.
Eine humorvolle, melancholische Geschichte über den drohenden Verlust von Identität in einer technisierten Welt, die Mut macht, sich nicht aufzugeben und das zu tun, was dem eigenen Wesen entspricht.
Werner Mink

Uraufführung: 
am 10.01.2014

Mit: Andreas Schertenleib
Komposition und Text: Andreas Schertenleib
Regie: Adrian Meyer
Choreographie: Salome Schneebeli
Ausstattung: Valérie Soland
Licht: Roli Kneubühler
Musikalische Beratung: Rachel Maria Kessler
Theaterpädagogik: Claudia Seeberger
Grafik und Illustration: Urs Amiet
Produktionsleitung: Monika Manger

www.kreuzkultur.ch

Video: Alexander Viktorin/Max Büch

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