Der Bär, der ein Bär bleiben wollte

von Andreas Schertenleib
Ein Erzähltheater von Schertenleib&Seele, von und mit Andreas Schertenleib

Foto von Urs Amiet

 

Frei nach dem gleichnamigen Bilderbuch von Jörg Müller und Jörg Steiner
Eine Koproduktion mit dem Theater PurPur Zürich und KreuzKultur Solothurn

Ein Bär, der aus seinem Winterschlaf erwacht, stellt erstaunt fest, dass sich seine Höhle direkt inmitten eines neu errichteten Fabrikgeländes befindet. Und ehe er sich versieht, wird er als unrasierter Faulpelz beschimpft. Niemand will ihm glauben, dass er ein Bär ist. Schließlich wird er gezwungen, sich zu rasieren, Arbeitskleidung zu tragen und eintönige Akkordarbeit zu verrichten. Doch als der nächste Herbst kommt und mit ihm die Zeit des Winterschlafs, überfällt den Bär die Müdigkeit. Immer häufiger schläft er an seiner Maschine ein, und schließlich ist er als Arbeiter nicht mehr zu gebrauchen. Er wird entlassen und tappt zunächst orientierungslos, hungrig und erschöpft durch die Kälte. Aber in größter Not erinnert er sich daran, wer er ist, woher er kommt und findet seinen Weg zurück.

Eine humorvolle, melancholische Geschichte über den drohenden Verlust von Identität in einer technisierten Welt, die Mut macht, sich nicht aufzugeben und das zu tun, was dem eigenen Wesen entspricht.
Werner Mink

Uraufführung am 10.01.2014, Theater PurPur Zürich

Mit:
Andreas Schertenleib

Komposition und Text: Andreas Schertenleib
Regie: Adrian Meyer
Choreographie: Salome Schneebeli
Ausstattung: Valérie Soland
Licht: Roli Kneubühler
Musikalische Beratung: Rachel Maria Kessler
Theaterpädagogik: Claudia Seeberger
Grafik und Illustration: Urs Amiet
Produktionsleitung: Monika Manger

Aufführungsdauer: 50 Minuten, keine Pause
Aufführungsrechte: Schertenleib&Seele, Monika Manger

Ab 6 Jahren

www.schertenleibundseele.ch
www.theater-purpur.ch
www.kreuzkultur.ch

Andreas Schertenleib
Foto von Urs Amiet
Foto von Urs Amiet

Fotos: Urs Amiet


Video: Alexander Viktorin/Max Büch

Andreas Schertenleib

Foto von Luisa Schertenleib
Geboren am 12.10.1960 in Frutigen.
Andreas Schertenleib besuchte von 1982 bis 1985 die Schauspielakademie Zürich. Seit 1986 arbeitet er als freischaffender Autor und Schauspieler. Seine (Solo-)Stücke werden an (Klein-)Theatern der Deutschschweiz gespielt. Als Produzent seiner eigenen Stücke hat er ein eigenes Label mit dem Namen Schertenleib&Seele. Als Schauspieler war er unter anderem beim momoll Theater, beim Theater zamt&zunder und beim NiNA Theater engagiert; als musizierender Schauspieler bei den Musiktheater-Produktionen Der Rock’n’Roll-König und Pepper. Er ist außerdem Mitglied des Trio Männertreu. Heute lebt Schertenleib in Solothurn. Er ist verheiratet und Vater zweier Töchter.

 

Theaterstücke

But who the hell is Godunow? Eine schriftstellerische Performance mit minimaler musikalischer Begleitung UA: 24.05.1992, Sternensaal Wohlen, Regie: Andreas Schertenleib
Giger. Eine szenische Erzählung UA: 16.02.1994, Theater Tuchlaube Aarau, Regie: Ueli Blum
Ich habe eine große Sache im Gring. Ein Stück zum Leben Friedrich Glausers UA: 14.02.1996, Theater Tuchlaube Aarau, Regie: Hans Gysi
Zweifels Konzert. Ein Stück über das Glück der Unsicherheit UA: 13.11.1998, Kreuzsaal Solothurn, Regie: Hans Gysi
Onkel Ernst. Ein Theaterabend mit Musik Dramaturgie UA: 10.09.2003, Theater Tuchlaube Aarau, Regie: Ueli Blum
Frou Loosli. Erzähltheater mit Musik UA: 22.01.2005, Theater Tuchlaube Aarau, Regie: Hans Gysi
FrauMann. Ein Stück über zwei, die zusammen bleiben UA: 10.01.2007, Theater Tuchlaube Aarau, Regie: Hans Gysi
Hans Muster. Ein Klon tanzt aus der Reihe UA: 18.02.2009, Theater Tuchlaube Aarau, Regie: Ueli Blum
Ich wohne in einem Hühnerhaus. Überlebensgeschichte eines Kindes UA: 09.03.2010, Theater Tuchlaube Aarau, Regie: Beatrix Bühler
Du fragsch mi. Zwei Stimmen, eine Bratsche und ein veritabler Liebesroman UA: 20.04.2012, KreuzKultur Solothurn, Regie: Akin und Andreas Schertenleib
Tagediebe. Zwei Geigen, zwei Stimmen, eine Welt UA: 19.09.2012, KreuzKultur Solothurn, Regie: Ueli Blum
Der Bär, der ein Bär bleiben wollte UA: 10.01.2014, Theater PurPur Zürich, Regie: Adrian Meyer – „KinderStücke 2014“

 

Preise, Auszeichnungen

2004 Theaterpreis des Kantons Solothurn (Anerkennungspreis)
2010 Anerkennungspreis der Regiobank Solothurn


www.schertenleibundseele.ch

 

Stand: Mai 2014