Am Horizont

Foto © Uwe Bellhäuser
Foto © Uwe Bellhäuser
Foto © Uwe Bellhäuser
70 Minuten, keine Pause

von Petra Wüllenweber
Theater Überzwerg, Saarbrücken

Am HorizontJanek ist Schwimmer und sein Großvater trainiert ihn. Der Wettkampf im Sommer ist sein Ziel. Doch das gute Verhältnis des eingespielten Teams verschlechtert sich zusehends, denn der Opa wird immer vergesslicher. Erst sind es nur Kleinigkeiten, aber als er die Wohnung demoliert und gar seinen Enkel nicht mehr erkennt, wird deutlich, dass der Opa krank ist. Bei Janeks großem Wettkampf kann er nicht dabei sein. Das kränkt den jungen Sportler sehr und er sagt, sein Trainer habe ihn vergessen. Erst seine neue Freundin Anna gibt ihm den Mut zurück, sich der Herausforderung des Wettkampfes zu stellen. Und der Opa, ein geübter Delphinschwimmer, schwimmt in Janeks Fantasie auf seinem Weg in den Himmel dahin, wo sich Meer und Himmel berühren: zum Horizont.

Altersdemenz ist ein Thema, das nicht nur die Alten, sondern die gesamte Gesellschaft und alle Generationen betrifft. Die Inszenierung des Saarbrücker Theaters Überzwerg ist ein beeindruckendes Plädoyer für Gefühl und Verständnis. Sie zeigt den jungen Zuschauern, dass die Krankheit die Menschen grundlegend verändert, nicht aber die Liebe und Zuneigung zu ihnen.
Gerd Taube

Uraufführung am 24.05.2009, Theater Überzwerg, Saarbrücken

Mit:
Nicolas Bertholet, Jürgen Kirchhoff, Sabine Merziger

Regie: Thomas Hölzl
Ausstattung: Alexandra Lesch

Aufführungsdauer: 70 Minuten, keine Pause
Aufführungsrechte: Theaterstückverlag Korn-Wimmer & Wimmer GbR, München

Ab 10 Jahren

http://ueberzwerg.de

Fotos: Uwe Bellhäuser

Uraufführung: 
am 24.05.2009, Theater Überzwerg, Saarbrücken
Mit:
Nicolas Bertholet, Jürgen Kirchhoff, Sabine Merziger

Regie: Thomas Hölzl
Ausstattung: Alexandra Lesch


von Petra Wüllenweber
Theater Überzwerg, Saarbrücken

Am HorizontJanek ist Schwimmer und sein Großvater trainiert ihn. Der Wettkampf im Sommer ist sein Ziel. Doch das gute Verhältnis des eingespielten Teams verschlechtert sich zusehends, denn der Opa wird immer vergesslicher. Erst sind es nur Kleinigkeiten, aber als er die Wohnung demoliert und gar seinen Enkel nicht mehr erkennt, wird deutlich, dass der Opa krank ist. Bei Janeks großem Wettkampf kann er nicht dabei sein. Das kränkt den jungen Sportler sehr und er sagt, sein Trainer habe ihn vergessen. Erst seine neue Freundin Anna gibt ihm den Mut zurück, sich der Herausforderung des Wettkampfes zu stellen. Und der Opa, ein geübter Delphinschwimmer, schwimmt in Janeks Fantasie auf seinem Weg in den Himmel dahin, wo sich Meer und Himmel berühren: zum Horizont.

Altersdemenz ist ein Thema, das nicht nur die Alten, sondern die gesamte Gesellschaft und alle Generationen betrifft. Die Inszenierung des Saarbrücker Theaters Überzwerg ist ein beeindruckendes Plädoyer für Gefühl und Verständnis. Sie zeigt den jungen Zuschauern, dass die Krankheit die Menschen grundlegend verändert, nicht aber die Liebe und Zuneigung zu ihnen.
Gerd Taube

Uraufführung am 24.05.2009, Theater Überzwerg, Saarbrücken

Mit:
Nicolas Bertholet, Jürgen Kirchhoff, Sabine Merziger

Regie: Thomas Hölzl
Ausstattung: Alexandra Lesch

Aufführungsdauer: 70 Minuten, keine Pause
Aufführungsrechte: Theaterstückverlag Korn-Wimmer & Wimmer GbR, München

Ab 10 Jahren

http://ueberzwerg.de

Fotos: Uwe Bellhäuser