Publikumsgespräch

Natürlich wäre unerträglich

Ibrahim Amirs gesellschaftlich aktuelles Stück "Homohalal" bietet auch in Mülheim reichlich Diskussionsstoff. Müssen solche ernsten Themen so exaltiert gespielt werden? Das Publikum war sich da uneins. Bloggerin Erika Walter fasst die wichtigsten Themen des Publikumsgesprächs zusammen.

Schmaering klar vorne

Am Ende ist sich die KinderStücke-Jury einig und es bedarf keiner großen Diskussion mehr. Oliver Schmaering gewinnt den KinderStückePreis 2018 mit seinem Stück "In dir schläft ein Tier", inszeniert unter der Regie von Hanna Müller im Theater an der Parkaue, Junges Staatstheater Berlin. Die Jury hebt vor allem die vielen Ebenen des Stücks hervor, inhaltlich und sprachlich.

"Diese Geschichte rührt mich"

Das Publikumsgespräch ist Tradition bei den „Stücken“. Nach der Inszenierung sitzen Ewald Palmetshofer und das Ensemble gesammelt auf dem Podium und diskutieren über die Stückentwicklung, das Auseinanderdriften unserer Zeit und die Notwendigkeit des Dialogs. Eva Mainusch hörte aufmerksam zu.

Europa diskutieren

Nach der Aufführung von „europa verteidigen“ geht es auf dem Podium vor allem um eine Standortbestimmung im europäischen Politkosmos. Wie die Beteiligten mit der „Europa-Frage“ in ihrer Arbeit umgehen, fasst Blog-Redakteurin Victoria Weich zusammen.

Die Festung der Glückseligkeit

Er ist zum ersten Mal nach Mülheim eingeladen und freut sich riesig darüber. Allein mit der Begründung, ein Stück wie „europa verteidigen“ zu schreiben, könnte er ein ganzes Video füllen. Welches Europa es zu verteidigten gilt, erklärt uns Konstantin Küspert im Gespräch.

Etwas, das uns alle angeht

Er ist ein viel beschäftigter Mensch. Heute Mülheim, gestern Brüssel und morgen Paris. Kein Wunder, dass wir ihn nur kurz zwischen Publikumsgespräch und Buffet zu greifen kriegen. Trotzdem nimmt er sich gerne die Zeit, ausführlich auf unsere Fragen nach seiner Arbeitsweise zu antworten: Milo Rau.

Therapie oder Theatertext?

„Das Publikum ist meine Therapie“. Oder ist „Empire“ doch nur ein ganz normaler Theaterabend, an dem reiner Theatertext gesprochen wird? Da sind sich die Beteiligten von Milo Raus „Empire“ nach der Vorstellung nicht wirklich einig. Blog-Autorin Isabelle Bach berichtet vom Publikumsgespräch.

Mit Freiheit und Verantwortung

Wann Elfriede Jelinek ihre E-Mails liest, wie die Idee von Koautorschaft die Inszenierung prägt und ob Schauspieler tatsächlich Durchlauferhitzern gleichen: All das gab's beim Publikumsgespräch im Anschluss an Nicolas Stemanns Inszenierung von Jelineks „Wut" zu erfahren. Blog-Autor Arne Schüttler war dabei.

Das Schmalz-Prinzip

Bereits zum dritten Mal ist Ferdinand Schmalz nach Mülheim eingeladen. Eine gewisse Handschrift, formell als auch inhaltlich, zieht sich klar durch seine Stücke. Über den Stil seiner Texte und das Erfolgsrezept, das dahinter stecken könnte, spricht Herr Schmalz im Videointerview.

Gruppenkur

Wenn der Schmalz da ist, dann wird das „Stücke“-Festival ein bisschen lockerer. Dann wird sogar während des Publikumsgesprächs nach der Aufführung „gethermt“ und über schmalzige Sprachbrocken geredet. Blog-Autorin Natalie Broschat über die Schmalzkussion.

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