Publikumsgespräch

„Agitprop im Google-Universum“

Anne Lepper gewinnt den Mülheimer Dramatikerpreis für „Mädchen in Not“ mit 4:1 Stimmen. Blog-Autor Tobias Bergmann folgte der streitfreudigen Jurydiskussion. Neben Inhalt, Sprache und Form der Stücke ging's da auch um grundsätzlichere Fragen: Sind montierte O-Töne Dramatik? Und was heißt eigentlich Autorschaft?

Die Blogger haben gewählt

Wenige Stunden bevor die offizielle Preisjury der „Stücke“ tagt, haben die Blogger ihre Stimme abgegeben. Sechs der sieben eingeladenen Stücke wurden genannt, eine Autorin gleich dreimal. And the winner is... hier sind die Favoriten der Blogger.

Plötzlich Preisträger

Wolfram Hölls „Drei sind wir“ gewinnt den mit 15.000 Euro dotierten Mülheimer Dramatikerpreis 2016, Sibylle Bergs „Und dann kam Mirna“ erhält den Publikumspreis. Sophia Steneberg hat den langen Weg zum Ziel beobachtet und sich etwas mehr Tiefenschärfe gewünscht.

Die Highlights der Jurydebatte

Zum ersten Mal verfolgen wir die Jurydebatte um die Vergabe des Mülheimer Dramatikerpreises nicht nur im Live-Stream sondern auch bei Twitter @stuecke_de. Unsere Blogger*innen werden Details und Highlights unter dem Hashtag #StückeJury tweeten.

N 51° 26.324580 E 6° 49.382100

Die Mülheimer Theatertage neigen sich dem Ende zu und die relevanten geographischen Koordinaten konzentrieren sich immer mehr auf das Theater an der Ruhr. Für Blog-Autorin Melis Içten ist das Publikumsgespräch zu Mitwisser eine intensive Gedankenpause.

Gespenster auf der Straße

Thomas Köck hat mit seinem Stück atlas ein Zeitstück geschrieben, das auch gut in eine Geschichtsstunde passen würde. Das Publikumsgespräch fand diesmal in einem Wohnzimmersetting statt, diskutiert wurde über die Zeit der französischen Kolonialherrschaft in Vietnam, die in Ost und West aufgeteilte Welt und die Wiedervereinigungen. Blog-Autorin Katrin Schlömer berichtet.

Zwischen Genialität und Glitch

Die Namensschilder stehen heute besonders dicht beieinander. Kein Wunder, denn neben Clemens J. Setz haben neun Ensemble-Mitglieder des Stuttgarter Schauspiels auf dem Podium Platz genommen. Trotzdem dominiert der Autor des Stücks die Diskussion und macht das Publikumsgespräch für Blog-Autorin Melis Içten damit spannender als die Inszenierung.

Die Sache mit Jim

Gute Stimmung auf dem Podium – die Schauspieler loben den zugänglichen Text, der Autor die Bühnenästhetik, das Publikum die Videokünstlerin. Beim Publikumsgespräch mit Konstantin Küspert und dem Bamberger Ensemble gab's neben Lob und lustigen Anekdoten auch ernste Gedanken über die Gleichzeitigkeit von Ungleichzeitigkeiten. Bloggerin Clara Werdin hat zugehört.

Jelinek ist eine Hirnexplosion

Die Publikumsdiskussion zu Elfriede Jelineks Schnee Weiss (Die Erfindung der alten Leier) offenbart vor allem Eines: Die Stücke der Österreicherin sind aufdringlich und anstrengend. Blog-Autor Daniel Weber stellt jedoch fest, dass etwas ganz Besonderes darin liegt, sich dem Organismus hinzugeben, den sie erschaffen.

Die Beats hallen noch nach

Nach der Aufführung von Wolfram Hölls Disko geht es auf dem Podium um die deutsche Willkommenskultur und um die Herausforderung, rhythmischen Text in Schauspielerei zu übersetzen. Blog-Autorin Katrin Schlömer berichtet vom Publikumsgespräch.

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