Publikumsgespräch

Die Welt am Scheidepunkt

In Österreich liefern sich die Präsidentschaftskandidaten ein Kopf-an-Kopf-Rennen, in der Mülheimer Stadthalle wird "dosenfleisch" des gebürtigen Grazers Ferdinand Schmalz aufgeführt. Für alle Beteiligten ein besonderes Erlebnis. Beim Publikumsgespräch beobachtete Maria Segat einen angenehm offenen Austausch auf dem Podium.

Zum zweiten Mal Zeller

„Die Hölle ist eine Wiederholung“: Zellers „Zweite Allgemeine Verunsicherung“. Und um die Höllenqualen auszureizen, hier der zweite Zeller-Abend visuell reproduziert. Zur Verdoppelung des Doppelten spielten die Szenentaucher noch einmal und noch einmal gibt es Fotos dazu. Zur Linderung der Qualen sind es diesmal neue und andere.

Erste allgemeine Rückbefragung

Autorin Felicia Zeller dreht beim Publikumsgespräch zu „Zweite allgemeine Verunsicherung“ den Spieß um und stellt Fragen an die Zuschauer und den Moderator. Blog-Autor Arne Schüttler hat das Frage-Antwort-Kreuzfeuer beobachtet.

Zusage per Postkarte

Beim Publikumsgespräch zu „Drei sind wir“ ist Autor Wolfram Höll leider nicht zugegen, dafür wird die eindeutige Lesart seines Textes durch die Leipziger Inszenierung umso kontroverser diskutiert. Blog-Autorin Isabelle Bach hat dem Gespräch im Theater an der Ruhr gelauscht.

Das Frauen(bild) Sibylle Bergs

In ihrem Videotagebuch zeigt Friederike Wießner Eindrücke aus der Mülheimer Stadthalle: exklusive Einblicke rund um Sibylle Bergs Stück „Und dann kam Mirna“. Im Publikumsgespräch wirft sie die Frage nach dem Frauenbild in der heutigen Gesellschaft und dessen Umsetzung im Theater auf.

Kritisch denkende Bären

„Himmel und Hände“ von Carsten Brandau erhält den Mülheimer KinderStückePreis 2016 UND den Preis der Jugend-Jury. Das ist eine historische Besonderheit. Blog-Autorin Maria Segat blickt zurück auf die Jurydiskussion und auf eine eindrucksvolle Woche der KinderStücke.

Was Mütter danach denken

Der Saal war voll, Sibylle Berg antwortete gewohnt pfiffig und grundehrlich. Beim Publikumsgespräch zu ihrem Stück „Und dann kam Mirna“ erzählte die Autorin von einer geplanten Serie, Superheldinnen und spießigen Kindern.

„Ich arbeite vampiristisch“

Elefanten sind die besseren Menschen. Und unter den Regisseuren wüten Sadisten und Vampire. Was Regisseur Armin Petras und sein Team im Publikumsgespräch zu „Buch (5 ingredientes de la vida)" sonst noch erzählten, berichtet Blog-Autorin Sophia Steneberg. 

Doppelter Zündstoff

Die brandaktuelle Konfliktthematik des Auftaktstücks „The Situation“ dominiert auch das anschließende Publikumsgespräch. Zugleich wirft die ungewöhnliche Entstehungsgeschichte des Stücks ästhetische und formale Fragen auf. Unser Blog-Autor Arne Schüttler hat Statements und Zwischentöne eingefangen.

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