Beim Tischtennis haben Ari und Flo Freundschaft geschlossen. Nach den Ferien wollen sie zusammen auf die weiterführende Schule. Nun sitzt Flo allein in der Klasse. Ari ist an Herzverssagen gestorben. Nur weiß die Lehrerin von Aris Tod noch nichts, und Flo bringt es nicht über die Lippen. Er behauptet, Ari sei in den Olympia-Kader aufgenommen worden, dort trainiere man ihn zum Tischtenniscrack. Ein Lügenkonstrukt, aus dem er so leicht nicht wieder herauskommt. Gekonnt wechselt Dorian Brunz zwischen Fantasie und Realität. In knappen Szenen, die in ihrem dialogischen Ping Pong selbst etwas von einem Match besitzen, beschreibt er mal zärtlich, mal komisch, wie man nach einem Verlust von Erinnerungen überflutet werden kann, die es gar nicht gibt. (Theresia Walser, Auswahlgremium KinderStücke 2026)
Mit: Nadja Bruder, Anke Fonferek, Jens Schnarre, Tim Weckenbrock
Regie: Thomas Ladwig
Bühne und Kostüme: Gesa Gröning
Dramaturgie: Saskia Zinsser-Krys
Ein Auftragswerk für das Theater Oberhausen
Gefördert von „Nah dran! Neue Stücke für das Kindertheater“


