Die Reise zum Mittelpunkt des Waldes. Monolog für einen Reuber

Heinrich: Die Reise zum Mittelpunkt des Waldes / Foto: Maurice Korbel
8+
Junge WLB Esslingen/ Junges Theater Freiburg

1 Stunde 20 Minuten, keine Pause

 

 

KinderStücke 2016


Von Räubern wird viel geraunt, aber wer kennt schon einen? Und umgekehrt: Welcher Räuber will sich schon kennenlernen lassen?
Finn-Ole Heinrichs Reuber (kein Tippfehler!) macht hier keine Ausnahme. Einsam, im Schutz des Waldes, schmiedet er seine Pläne und wetzt die Messer. Nebenher wollen aber auch Feuer und Räuberhöhle versorgt sein. Und, grimmig sein macht hungrig, was soll er essen? Ein richtiger Räuber raubt nicht Kühlschränke aus. Also Bären verschrecken, Beeren sammeln und Löwenzahn für den Räuberkaffee (Tee). Struppige Fakten aus dem Räuber-Alltag – wir erfahren sie aus erster Hand. Denn jemand hatte mehr Neugier als Furcht und begab sich auf Forschungsreise in den Wald. Markus Michalik heißt der mutige Mann. Er raubte und hauste mit dem Reuber einen ganzen Monat. Auf jede seiner Fragen folgte Antwort und Gegenfrage. Fragen kostet was, wie jeder Räuber weiß. Bis heute ist Markus nicht sicher, wer mehr von wem lernte. Er kann nur berichten und wird dabei von all den Abenteuern noch einmal durchrüttelt.
Räubern ist jedes Mittel recht – der Bühne auch. Nebel, Video, Musik und Geräusch geben den opulenten Hintergrund für einen Monolog, so wortwitzig und stilsicher, dass sein Darsteller zeigen darf, was er kann. Und er kann!
Oliver Bukowski
 

Uraufführung: 
20.9.2015, Junge WLB Esslingen
Premiere: 
18.10.2015, Junges Theater Freiburg

 

Mit: Markus Michalik

Regie: Benedikt Grubel
Ausstattung: Nina Hofmann
Dramaturgie: Matthias Göttfert

 

Das Stück und die Inszenierung wurden im Rahmen von „Nah dran! Neue Stücke für das Kindertheater“, ein Kooperationsprojekt des Kinder- und Jugendtheaterzentrums in der Bundesrepublik Deutschland und des Deutschen Literaturfonds e. V., mit Mitteln der Kulturstiftung des Bundes gefördert.