Autor*innen

Auge um Auge, Hund um Hund

In Christina Ketterings „Weiß ist keine Farbe“ geht es um Mutter und Tochter mit verschiedenen Hautfarben. Die Thematik des Stückes wird mit einfühlsamer Melancholie einerseits und neckischer Leichtigkeit andererseits umgesetzt. Bloggerin Madita Grundmann hat die Inszenierung auf sich wirken lassen.

Ikebana, versprochen!

Ein Versprechen wird gegeben und gehalten: Das Kinderstück „Mr. Handicap“ von Thilo Reffert begeistert Kinder wie auch Erwachsene mit realitätsnahen Szenen und alltagstauglichen Themen. Bloggerin Maike Grabow hat genau hingeschaut und sich bewegen lassen.

Ballspielen in der Zeitbrezel

Warten – das kann eine ziemliche Herausforderung sein. Bei Simon Windisch erstreckt sich eine Viertelstunde glatt über 70 Minuten. In „Wie man die Zeit vertreibt“ erzählt der Autor vom kreativen Kampf gegen die Langeweile, wenn die Minuten einfach nicht vergehen wollen. Bloggerin Eva Mainusch hat sich mit auf eine Reise durch Zeit und Raum begeben.

Mit der Rakete zum Nordpol

Ente ist schüchtern und schreckhaft, Anfall hämmert Wellblech. Ein ungleiches Paar begibt sich in Sigrid Behrens „Anfall und Ente“ auf eine Reise raus aus dem All-Tag und rein ins Weltall. Da begegnen ihnen Gefühle wie Angst und Heimweh und Figuren wie Kissenschlacht und Pfannkuchen. Behrens fantasievolle Sprache brachte den Saal im Theater an der Ruhr zum Lachen. Mittendrin: Bloggerin Marie Lemser.

Verzweiflung und Spießertum

Es ist ein weitverbreitetes Verständnis, dass gute Dramatik sowohl Komödien- als auch Tragödienelemente hat. Dass auch Ewald Palmetshofers Hauptmann-Überschreibung „Vor Sonnenaufgang“ diese Kriterien aufweist, zeigen zwei aktuelle Inszenierungen seines Stücks. Lisa Oppermann war in Mülheim und bei den Ruhrfestspielen und analysiert die unterschiedlichen Herangehensweisen.

Von Licht und Dunkelheit

Das Stückefestival ist eröffnet. Vor blassgelben Wänden gehen die 43. Mülheimer Theatertage mit Ewald Palmetshofers Überschreibung von Gerhart Hauptmanns „Vor Sonnenaufgang“ in die erste Runde. Was passiert, bevor das Licht über uns hereinbricht? Bloggerin Madita Grundmann macht sich Gedanken zu Nora Schlockers Inszenierung.

Pappentheater Europa

Der Titel von Konstantin Küsperts Stück „europa verteidigen“ klingt beim ersten Lesen nach Tagesaktualität auf der Bühne. Stattdessen präsentierte sich Blog-Autor Cornelius Stiegemann ein humorvoller und tiefgründiger Blick in die blutige Geschichte eines Kontinents, der von jeher damit beschäftigt war, sich zu verteidigen.

Erzählte Geschichte(n)

In „Empire“, geschrieben und inszeniert von Milo Rau, erzählen vier Menschen verschiedener Herkunft ihre Lebensgeschichten. Blog-Autorin Erika Walter hat den berührenden Erzählungen einen ruhigen, aber intensiven Theaterabend lang gelauscht.

Arbeit am Overkill

Elfriede Jelineks Stück „Wut“ ist eigentlich ein Epos. Es erzählt vom islamistischen Terror und davon, dass Täter und Opfer sich in ihrem Zorn vielleicht gar nicht so unähnlich sind. Die Inszenierung der Münchener Kammerspiele von Nicolas Stemann bietet einen assoziativen Raum, in dem man sich gerne mit dem komplexen Phänomen Wut auseinandersetzt, findet Blog-Redakteurin Victoria Weich.

Wut aufbauen

Bevor der Zuschauer den Publikumssaal am Aufführungsabend betritt, ist schon einiges an Arbeit geschehen. Blog-Autorinnen Natalie Broschat und Henrike Reintjes haben beim Bühnenaufbau von Elfriede Jelineks "Wut" in der Inszenierung der Münchner Kammerspiele einen Blick hinter die Kulissen geworfen.

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