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Stücke akustisch

Aus und vorbei. Die Stücke 2016 sind vorüber. Für die, die in Klang-Erinnerung schwelgen möchten, hat Marie-Luise Eberhardt Geräusche und Töne des Festivals gesammelt.

Mülheims schnellste Kritik

Direkt aus der Inszenierung vor die Kamera: Die schnellste Kritik Mülheims. Unsere Stücke-Blogger Sebastian Bös und Helge Kreisköther bewerten Thomas Melles Stück „Bilder von uns“ in einem Gespräch, das nur Minuten nach der Vorstellung aufgezeichnet wurde. Dafür benutzen sie weder Notizen noch Leitfaden.

 

Endstation Autobahn

In "dosenfleisch" kalauert sich Ferdinand Schmalz erfolgreich durch das rege Treiben einer Autobahn. Blog-Autorin Isabelle Bach hörte in Carina Riedls Burgtheater-Inszenierung rhythmische Akzente und sah reichlich Künstlichkeit auf der Bühne.

Immer wieder Promi Dinner

Regisseurin Johanna Wehner inszeniert am Schauspiel Frankfurt Felicia Zellers „Zweite Allgemeine Verunsicherung“ als leergelaufenes Karussell der gescheiterten Eitelkeiten. Für Blog-Autor Sebastian Bös ging dabei trotz Spielfreude und szenographischem Aufwand Wesentliches verloren.

Zucken unter flackender Lampe

Je bedeutungsoffener die Textgrundlage, umso riskanter eine eindeutige Interpretation. Im Publikumsgespräch wie auch unter den Bloggern löste Thirza Brunckens Inszenierung zu Wolfram Hölls „Drei sind wir“ Kontroversen aus. Arne Schüttler zufolge verharrt die Aufführung im Ringen um Bedeutung.

Tanz im engen Kasten

Polarisierungen sind vorprogrammiert. Nach dem Lesen von Wolfram Hölls lyrischem Stück war Blog-Autorin Sophia Steneberg höchst gespannt auf die Bühnenrealisierung von „Drei sind wir“ und hat einen intensiven Abend erlebt, der Türen schließt und Köpfe öffnet.

Mülheims schnellste Kritik

Direkt aus der Inszenierung vor die Kamera: Die schnellste Kritik Mülheims. Unsere Stücke-Bloggerinnen Isabelle Bach und Pia Soldan bewerten Sibylle Bergs Stück „Und dann kam Mirna“ in einem Gespräch, das nur Minuten nach der Vorstellung aufgezeichnet wurde. Dafür benutzen sie weder Notizen noch Leitfaden.

Von notwendigen Lebenszutaten

Das vierstündige Stück „Buch“ mit dem halb-kulinarischen Untertitel „5 ingredientes de la vida“ von Armin Petras’ Alter Ego Fritz Kater ist der längste Beitrag des Festivals. Blog-Autor Helge Kreisköther war nach dem Lesen ratlos, nach dem Sehen überladen und bemüht sich in der Retrospektive um Klarheit.

Utopien im Deutschkurs

Die 41. Mülheimer „Stücke“ sind eröffnet. Los ging's gestern Abend mit Yael Ronens Stück „The Situation“. Unser Blog-Autor Helge Kreisköther sah in der Inszenierung des Berliner Gorki Theaters trotz beinah stagnierender Spielsituationen einen emotionalen Funken aufs Publikum überspringen.

Ab diesem Augenblick

Das Foyer ist noch leer, der Vorhang noch zu. Langsam steigt die Spannung. Bevor es losgeht, horcht Blog-Autorin Isabelle Bach nach innen – in den Theatersaal und auf das, was die Bühne leise flüstert, bevor es losgeht.

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