Finanzielle Unterstützung

Finanzielle Unterstützung für Arbeitnehmer, Selbständige und Unternehmen

Durch die bundesweite Corona Schutzverordnung erleiden viele privatwirtschaftliche Betriebe sowie auch Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer teilweise enorme finanzielle Einbußen. Das betrifft Unternehmen und Angestellte im Bereich Handel, Gastronomie, in der gesamten Sport-, Freizeit- und Tourismusbranche, sowie Friseure, Dozenten, Künstlerinnen und Künstler und noch viele mehr. Dadurch kommt es für Beschäftigte zu Einkommenskürzungen oder gar zum kompletten Verdienstausfall.

Elterngeld

Das Amt für Soziales und Wohnen bietet ab sofort eine Online-Terminreservierung in den Abteilungen für Elterngeld und Wohngeld an. Für das Elterngeld gilt das auch für Mülheimer Familien. Es sind im Amt für Soziales und Wohnen in der Klinkestraße 29-31 auch wieder persönliche Termine zur Beratung und Antragstellung nach Terminreservierung möglich.

Termine können innerhalb der normalen Öffnungszeiten reserviert werden. Für die Bereiche Elterngeld und Wohngeld online über www.essen.de/meintermin

RVR will Ausrichter von Kultur- und Sportveranstaltungen unterstützen

Das Corona-Virus hat Auswirkungen auf öffentliche Kultur- und Sportveranstaltungen, insbesondere auch im Ruhrgebiet. Festivals und Konzerte, Lesungen und Ausstellungen sowie Sportwettkämpfe und -turniere müssen abgesagt werden. Kultureinrichtungen und Sportveranstalter geraten zunehmend in Finanzierungsengpässe.

Arbeitslosengeld II

Wer aufgrund der Corona-Krise die Arbeitsstelle verloren hat, verfügt in der Regel über kein eigenes Erwerbseinkommen mehr. Auf das Arbeitslosengeld I haben Personen Anspruch, die lange genug in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt haben. Ist das jedoch nicht der Fall, steht einem im Regelfall das Arbeitslosengeld II zu, im Volksmund als „Hartz IV“ bezeichnet. Dabei handelt es sich um die Grundsicherung nach dem II. Sozialgesetzbuch.

Arbeitslosengeld I

Wer aufgrund der Corona-Krise die Arbeitsstelle verloren hat, verfügt in der Regel über kein eigenes Erwerbseinkommen mehr. Wohngeld und Kinderzuschlag können dann in der Regel nicht beantragt werden, da bei diesen Zuschüssen noch ein Haushaltseinkommen vorausgesetzt wird. Wenn nun kein Einkommen mehr vorhanden ist, besteht unter bestimmten Voraussetzungen ein Anspruch auf das Arbeitslosengeld aus der Arbeitslosenversicherung, auch als "Arbeitslosengeld I" bezeichnet. Um das Arbeitslosengeld I zu erhalten, muss man sich bei der Agentur für Arbeit als arbeitslos melden.

Für Unternehmen: Kredite, Bürgschaften und mehr

Neben der NRW-Soforthilfe gibt es weitere Möglichkeiten für Unternehmen die durch die Corona-Krise verursachte „Durststrecke“ zu überbrücken. Dazu zählen zum Beispiel Schnellkredite mit gelockerten Konditionen, die Übernahme von Bürgschaften für Kredite sowie die Quarantäne-Ausfallentschädigung oder das Kurzarbeitergeld. Solche Maßnahmen sind für vor allem für die Betriebe interessant, die mehr als zehn Beschäftigte haben. Generell gilt hierbei: Es sollten für weitere Informationen unbedingt die zuständigen Ansprechpartner kontaktiert werden.

Wenn das Einkommen nicht mehr reicht: Wohngeld und Kinderzuschlag

Vor allem für Familien mit Kindern und geringem Einkommen, zum Beispiel infolge von Kurzarbeitergeld, sind diese beiden Zuschüsse sehr interessant. Oft bietet es sich an, Wohngeld und Kinderzuschlag direkt zusammen zu beantragen. Dazu sind allerdings zwei Vorgänge notwendig:

NRW-Soforthilfe 2020

Um den Schaden für Solo-Selbstständige - dazu gehören nun auch Künstlerinnen und Künstler - und Kleinstunternehmen in Folge der Corona-Krise abzufedern, hat der Bund ein Soforthilfeprogramm aufgelegt. Die Landesregierung hat beschlossen, das Angebot des Bundes 1:1 an die Zielgruppen weiterzureichen und dabei zusätzlich den Kreis der angesprochenen Unternehmen noch um die Gruppe der Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten zu erweitern. Das Ganze fällt unter den Begriff NRW-Soforthilfe 2020.

Sofortprogramm für Künstlerinnen und Künstler

Das Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen informiert darüber, dass die für die Soforthilfe für Künstlerinnen und Künstler bereitgestellten Mittel in Höhe von 5 Millionen Euro bereits vollständig abgerufen wurden. Freischaffende, professionelle Kunstschaffende, die durch die Absage von Engagements in finanzielle Engpässe gerieten konnten eine existenzsichernde Einmalzahlungin Höhe von bis zu 2.000 Euro beantragen. Rund 17.000 Anträge wurden bis zum 9.

Aktuelle Fallzahlen

31. Mai 2020
Bestätigte Fälle
213
davon
aktuell infiziert
26
geheilt
179
verstorben
8
Quarantäne
78
Entnommene Proben
3273