Finanzielle Unterstützung

Neues zur November-Hilfe und der Überbrückungshilfe Phase 3

Seit Mittwoch, 25. November 2020, kann die bereits Ende Oktober angekündigte November-Hilfe, beziehungsweise die "außerordentliche Wirtschaftshilfe", beantragt werden. Sie steht allen Unternehmen zu, die durch den November-Lockdown den Betrieb ihres Unternehmens einstellen und dadurch deutliche Umsatzeinbußen erleiden mussten. Solo-Selbständige können einfach und schnell bis zu 5.000 Euro selbst beantragen. Unternehmen stellen den Antrag über einen prüfenden Dritten, zum Beispiel die Steuerberaterin oder den Steuerberater.

Aktuelles zur finanziellen Unterstützung für Unternehmen

Bund und Länder haben am Mittwoch, 28. Oktober in einem Gipfel einheitliche Maßnahmen zur Eindämmung des Infektionssgeschehens in Deutschland beschlossen. Diese Maßnahmen gelten seit dem 2. November. Alle Länder gehen diesen Weg gemeinsam, und dadurch ändert sich auch für die Mülheimerinnen und Mülheimer der Alltag wieder erheblich. Was genau das bedeutet, haben wir bereits in einem anderen Artikel beschrieben.

Verdienstausfall wegen Kinderbetreuung

Uns erreichen ab und zu Fragen zur Entschädigung des Verdienstausfalls von Eltern, die sich um ihre Kinder kümmern müssen, weil diese Coronabedingt nicht zur Schule oder zum Kindergarten gehen können. Fast täglich ist in den Medien von Quarantäneregelungen für Klassen oder ganze Schulen die Rede, und wir wollen den aktuellen Stand dazu hier kurz darstellen. Bitte schauen Sie auf jeden Fall in ihrem Arbeits- beziehungsweise im Tarifvertrag nach, ob es gesonderte Regelungen zum Fernbleiben von der Diensstellte gibt.

Alleinerziehende

Um gezielt Alleinerziehende zu unterstützen, wird der sogenannte Entlastungsbetrag in der Einkommensteuer befristet auf die Jahre 2020 und 2021 von derzeit 1908 Euro auf 4008 Euro angehoben. Der Entlastungsbetrag ist ein zusätzlicher Steuerfreibetrag, der die besonderen Belastungen Alleinerziehender berücksichtigt - das sind zu 90 Prozent Frauen. Für den Steuervorteil müssen Alleinerziehende nicht bis zur Steuererklärung warten. Mit der Lohnsteuer können sie die Entlastung noch im nächsten halben Jahr direkt nutzen.

Kurzarbeitergeld

Wenn Unternehmen aufgrund von Lieferengpässen oder einer behördlich angeordneten Schließung die Arbeitszeit ihrer Angestellten reduzieren müssen, können die Beschäftigten Kurzarbeitergeld erhalten. Damit wird ein Teil ihres Verdienstausfalls durch die Bundesagentur für Arbeit ausgeglichen. Kurzarbeitergeld muss vom Arbeitgeber beantragt werden.

Familien

Für Familien gibt es verschiedene Angebote zur finanziellen Unterstützung, die wir Ihnen hier vorstellen möchten.

Überbrückungshilfen des Bundes und des Landes NRW

Seit dem 10. Juli können kleine und mittelständische Unternehmen, die starke Umsatzeinbußen durch die Corona-Schutzmaßnahmen einstecken mussten, die Überbrückungshilfen der Bundesregierung über die Steuerberatung beantragen. Die erste Phase lief im Anschluss an die Soforthilfe für Betriebe und Unternehmen, die zwischen Juni und August dieses Jahres wegen der Corona-Maßnahmen Umsatzrückgänge zu verbuchen hatten. Mittlerweile gibt es eine zweite Phase, die eine Verlängerung der Entschädigungszahlungen für die Monate September bis Dezember vorsieht.

Mehrwertsteuersenkung - Ein paar Sparmöglichkeiten

Am 1. Juli 2020 ist im Rahmen des Corona-Konjunkturpaketes eine Senkung der Mehrwertsteuer von 19% auf 16% (beziehungsweise von 7% auf 5%) in Kraft getreten. Sie wird aller Voraussicht nach bis Ende des Jahres andauern. Wir wollen Ihnen hier kurz erläutern, was das für Sie bedeutet, wie viel Sie damit sparen und wo sie selbst vielleicht noch aktiv werden müssen, damit Sie davon profitieren.

Studierende

Für Studierende gibt es drei Möglichkeiten, jetzt in Corona-Zeiten finanzielle Unterstützungen zu erhalten. Diese wollen wir hier kurz vorstellen.

Arbeitslosengeld II

Wer aufgrund der Corona-Krise die Arbeitsstelle verloren hat, verfügt in der Regel über kein eigenes Erwerbseinkommen mehr. Auf das Arbeitslosengeld I haben Personen Anspruch, die lange genug in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt haben. Ist das jedoch nicht der Fall, steht einem im Regelfall das Arbeitslosengeld II zu, im Volksmund als „Hartz IV“ bezeichnet. Dabei handelt es sich um die Grundsicherung nach dem II. Sozialgesetzbuch.

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