Arbeiten im Wissenschaftlichen Institut - als Chemielaborant*in und in der Feinmechanik

Angaben zum Angebot
Tag: 
19. Mai 2026
9:00
bis 13:00 Uhr
Tagesablauf: 
Am Berufsfelderkundungstag habt ihr bei uns die Chance, echte Forschung hautnah zu erleben. Unser wissenschaftliches Institut betreibt chemische Grundlagenforschung und entwickelt neue Verfahren, um chemische Prozesse nachhaltiger zu gestalten. Ihr könnt sowohl im Labor bei kleinen Experimenten mitarbeiten als auch in unserer feinmechanischen Werkstatt Einblicke in den Beruf der/des Industriemechanikerin gewinnen. Dabei zeigt euch unser Team, welche Aufgaben Chemielaborantinnen und Industriemechaniker*innen im Forschungsalltag übernehmen. Zusätzlich erhaltet ihr eine Führung durch unser Institut, das sich seit über 100 Jahren der Katalyseforschung widmet und aus dem bereits zwei Nobelpreisträger hervorgegangen sind. 9:00 Uhr: Begrüßung und Einführung im Hörsaalgebäude der Kohlenforschung 9:30 Uhr: Praxis Phase I (Labor / Werkstatt) 11:00 – 11:30 Uhr: Führung über den Campus 11:30 Uhr: Praxis Phase II (Labor / Werkstatt) ca. 13:00 Uhr: Abschluss
Branchen, Bereiche: 
Ausbildung, Laufbahn, Studienrichtung: 
Chemielaborant*in; Physiklaborant*in
Chemiker*in
Industriemechaniker*in
Anzahl Plätze: 
4
Barrierefrei: 
ja
Lembkestr.
7
45470
Mülheim an der Ruhr
Angaben zum Unternehmen
Max-Planck-Institut für Kohlenforschung
390 MitarbeiterInnnen
Ausbildungsbetrieb: 
ja
Hauptsitz: 
Müheim an der Ruhr
Unternehmensprofil: 

Das Max-Planck-Institut für Kohlenforschung ist eine der international führenden Forschungseinrichtungen für die chemische Katalyse. Mit rund 400 Beschäftigten aus über 38 Nationen umfasst das Institut sechs Forschungsabteilungen, zahlreiche Serviceabteilungen mit modernster Analytik und Einheiten für die Forschungsinfrastruktur von IT über Verwaltung bis zu feinmechanischen Werkstätten. Die Forschung umfasst analytische, molekulare und theoretische Ansätze mit dem Ziel, chemische Prozesse und Reaktionen effizienter und nachhaltiger zu gestalten. In der über 100-jährigen Geschichte wurden am Institut zahlreiche Entdeckungen von historischer Tragweite gemacht. Neben dem Fischer-Tropsch-Verfahren folgte unter Institutsdirektor Karl Ziegler die Entdeckung der Ziegler-Katalysatoren, für die Ziegler 1963 den Nobelpreis für Chemie erhielt. Ein Glanzlicht der jüngeren Forschungsgeschichte war 2021 die Auszeichnung von Direktor Benjamin List mit dem Nobelpreis für Chemie für die Entdeckung der asymmetrischen Organokatalyse.

Mehr zum Institut finden Sie auf kofo.mpg.de

Wichtige Hinweise für die Berufsfelderkundung im Unternehmen: 
Bitte selbst Essen und ein Getränk für die Frühstückspause mitbringen. Für die Praxisphasen werden Laborbrillen, Handschuhe und Kittel gestellt. Lange Haare müssen im Labor mit einem Haarband zusammen gebunden werden.