Jugendstadtrat Mülheim an der Ruhr

Aktuell vertreten 18 Jungen und Mädchen im Alter von 14 bis 21 Jahren die Interessen der Jugendlichen in unserer Stadt. Die Wahlzeit für einen Jugendstadtrat beträgt zwei Jahre. Am 14. März 2018 wurde der „neue“ Jugendstadtrat gewählt!

Die konstituierende Sitzung ist am Mittwoch, 9. Mai 2018. Dort wird der Jugendstadtrat auch vorstellen, welche Projektgruppen für die sechste Wahlperiode (2018 bis 2020) gebildet werden.

Bisher waren das:

  • Kooperation
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Freizeit, Kultur und Sport
  • Politik und Soziales

Wichtig für die Arbeit des Jugendstadtrates ist es, über den Kontakt zu den Mülheimer Jugendlichen zu erfahren, welche Probleme gesehen und welche Anregungen für die Arbeit des Jugendstadtrates gegeben werden können.

Unsere Projektgruppen sind offen für jeden und wir nehmen Themenvorschläge gerne entgegen.
Wenn Ihr Euch beteiligen möchtet und Ideen habt, dann meldet Euch!

Ihr findet uns auch auf Facebook oder schreibt uns eine E-Mail.


Aktuelle Nachrichten

CVJM Mittagstisch - Unterstützung gesichert

Der Christliche Verein junger Menschen (CVJM) Mülheim an der Ruhr e. V. bietet bereits seit mehreren Jahren einen kostenlosen Mittagstisch für benachteiligte Kinder und Jugendliche an.
Dort werden Dienstag bis Freitag bis zu 25 Kinder und Jugendliche mit einer gesunden und warmen Mahlzeit versorgt und ihnen ein "Stück Zuhause" ermöglicht.

Sie finden offene Ohren für ihre Situation und Schwierigkeiten und können mit gleichaltrigen ihre Freizeit sinnvoll gestalten.
Das Projekt wird ausschließlich durch Spenden finanziert und zum jetzigen Zeitpunkt fehlen noch Gelder zur Deckung der Kosten (Lebensmittel, Betreuung).

Deshalb hat der CVJM bei der Bezirksvertretung 1 einen Zuschuss in Höhe von 1.000,- Euro beantragt.

Die Mitglieder des Jugendstadtrates konnten sich in der Vergangenheit selbst ein Bild dieses Angebotes machen:
Etwa zwei Dutzend Kinder und Jugendliche aus sozial und finanziell schwachen Mülheimer Familien erhalten im CVJM über konfessionelle Grenzen hinweg regelmäßig ein warmes Mittagessen.
Oftmals bietet der Mittagstisch für die ihn besuchenden Kinder und Jugendlichen aus verschiedenen Gründen die einzige Möglichkeit, eine warme Mittagsmahlzeit zu bekommen. Hinzu kommt, dass die geregelte Umgebung, die angebotenen Freizeitmöglichkeiten und das offene Ohr der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Vereins Halt und Rat geben.

Der Jugendstadtrat ist von der wichtigen Arbeit des Mittagstisches überzeugt. Weiterhin glauben wir, dass ein Wegfall dieses Angebotes die Stadtgesellschaft mehr kosten würde, als der in Rede stehende Zuschuss von 1.000,- Euro.

UPDATE:
Die BV 1 hat in seiner Sitzung am 12. November 2015 die Unterstützung des Mittagstisches in der gewünschten Höhe zugestimmt!


 

Der Jugendstadtrat unterstützt die A.G.O.T.

Wir haben in unserer letzten Sitzung am 30. Oktober 2015 unter anderem eine Stellungnahme an die drei Bezirksvertretungen, zu der durch die A.G.O.T. (Arbeitsgemeinschaft der offenen Türen) beabsichtigten Errichtung von Informationskästen an Mülheimer Schulen, verfasst.

Hintergrund: Die A.G.O.T. hat für die kommenden Sitzungen aller drei Bezirksvertretungen im November 2015 Anträge auf Gewährung von Zuschüssen aus den Verfügungsmitteln für die Beschaffung von Infokästen für die Jugendarbeit in Schulen gestellt.

Diese Idee können wir nur unterstützen und haben daher folgende Stellungnahme an die Bezirksvertretungen verfasst und beschlossen:

"Sehr geehrte Bezirksvertreterinnen und Bezirksvertreter,

die Arbeitsgemeinschaft der Offenen Türen (A.G.O.T.) beantragt von Ihrem Gremium einen
finanziellen Zuschuss für das Anbringen von Informationsschaukästen an verschiedenen
Schulstandorten, die die Schülerschaft über Angebote der beteiligten Jugendfreizeiteinrichtungen
aufklären sollen (s. Beratungsunterlage V 15/0743-01).

Wir als Mülheimer Jugendstadtrat stellen uns hinter das Anliegen der Arbeitsgemeinschaft. Die in
der A.G.O.T. organisierten Jugendfreizeiteinrichtungen stehen für eine Vielzahl an hochwertigen
Angeboten für Kinder und Jugendliche, deren Nutzung durch jene zweifelsohne
gesamtgesellschaftlichen Nutzen erbringt: Kinder und Jugendliche erhalten nicht nur Möglichkeit
zur sinnvollen, spaßigen und gemeinsamen Gestaltung ihrer Freizeit, sondern werden auch zu
gesellschaftlicher Teilhabe animiert und für Probleme unserer Zeit sensibilisiert.

Aus diesem Grund ist ein Bewerben von Angeboten der Jugendfreizeiteinrichtungen in Schulen sehr
sinnvoll. Keine anderen Orte in unserer Stadt bieten einen besseren und größeren Zugang zur
Zielgruppe der Jugendfreizeiteinrichtungen als die Schulen, an denen sich beinahe täglich hunderte
Schülerinnen und Schüler versammeln, von denen oftmals viele nicht um die Möglichkeiten und
Angebote der Einrichtungen wissen.

Deswegen appellieren wir an Sie, sehr geehrte Bezirksvertreterinnen und Bezirksvertreter, dem
Antrag der A.G.O.T. stattzugeben, damit sich zukünftig möglichst jede Schülerin und jeder Schüler
niederschwellig über die Angebotslandschaft der Mülheimer Jugendfreizeiteinrichtungen
informieren kann.

Hochachtungsvoll
Die Mitglieder des Jugendstadtrates"

 

UPDATE:
Alle drei Bezirksvertretungen haben den Antrag der A.G.O.T. positiv beschieden und werden die Anbringung von Informations-Schaukästen
an den weiterführenden Mülheimer Schulen unterstützen!
 


 

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