Maßnahmen der Stadt Mülheim an der Ruhr

Die Stadtverwaltung hat bereits im Sommer Vorbereitungen für Energiesparmaßnahmen begonnen. Etliche der Einsparmaßnahmen sind bereits umgesetzt. Hierzu gehören etwa die Absenkung der Wassertemperatur in Schwimmbädern, die Reduzierung der Laufzeit von Brunnen, die Abschaltung der nächtlichen Anstrahlung von Gebäuden, die Einschränkung der Klimatisierung von Räumen. Zum Beginn der Heizperiode werden weitere Sparmaßnahmen in den Gebäuden der Stadtverwaltung umgesetzt. So wird etwa die Temperatur in den Büroräumen abgesenkt.

Einen Überblick über alle Energiesparmaßnahmen der Stadt finden Sie untenstehend.

Der städtische Krisenstab verfolgt die Entwicklung der Lage kontinuierlich. Neben den Energiesparmaßnahmen werden aus Vorsorgegründen auch Vorbereitungen für eine nicht unwahrscheinliche Energiemangellage getroffen.

Parallel zur kommunalen Maßnahmenplanung hat das Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen in Form einer FAQ-Liste Fragen und Antworten rund um das Thema Energieversorgung der Schulen in NRW veröffentlicht. Näheres finden Sie hier: schulministerium.nrw

Übersicht von Maßnahmen der Kommunalverwaltung Mülheim an der Ruhr zur Energieeinsparung

Maßnahmen, die ab Juli 2022 umgesetzt werden

  • Absenkung der Wassertemperatur in den städtischen Schwimmbädern, gemäß Verordnung der Bundesregierung (Kurzfristenergieversorgungssicherungsmaßnahmenverordnung, kurz EnSikuMaV); ausgenommen FöS Rembergstraße
  • Abschaltung der Warmwasserbereitung in ausgewählten öffentlichen Gebäude; gemäß EnSikuMaV
  • Sukzessiver hydraulischer Abgleich der Heizungssysteme in Gebäuden mit städtischer Nutzung in Vorbereitung auf die Heizperiode; gemäß EnSimiMaV
    Keine Temperaturreduzierung in Kitas und Schulen, aber ein hydraulischer Abgleich wird derzeit an 5 Schulstandorten begonnen und sukzessive weitergeführt: RS Mellinghofer Straße, FöS Klotzdelle, FöS Rembergstraße, GGS Elsenborner Weg, GGS Zunftmeisterstraße. 
  • Betriebszeiten von Heizungen und Lüftungen werden angepasst und reduziert; gemäß EnSimiMaV
  • Reduzierung der Raumtemperaturen vorrangig in der Verwaltung sowie in weiteren öffentlichen Einrichtungen; gemäß EnSikuMaV
  • Abschalten der Außenbeleuchtung repräsentativer öffentlicher Gebäude (Stadthalle, Rathaus, etc.)
  • Laufzeiten der Brunnenanlagen werden reduziert
  • Erhöhung der Temperatur in klimatisierten Räumlichkeiten; Kühlung klimatisierter Räumlichkeiten auf maximal 24° C
  • Reduzierung der Kühlung in den Serverräumen

Begleitende Maßnahmen (Kampagnen, Aufklärung, Sensibilisierung)

  • Kampagne zur Sensibilisierung der Nutzer*innen zur Energieeinsparung, Hinweise zu Hilfsangeboten für Privatleute und Unternehmen, Links mit weiteren Informationen auf diesen Internetseiten
  • Schulungen von Hausmeister*innen sowie Nutzer*innen
  • Verstärkte Kontrolle von Verbrauchswerten (Messung von Verbrauchwerten und Sollwerte-Abgleich)

Bereits seit längerem umgesetzte und laufende Maßnahmen

  • Maßnahmen zur nachhaltigen Energieeinsparung: Modernisierung von Beleuchtung und Technik in Gebäuden (Schulen, Kitas, Verwaltung)
  • Modernisierung von Straßenbeleuchtung
  • Abschaltung der Warmwasserbereitung in Schulen (Ausnahme Mensen)
  • Lüftungsanlagen bis zum Beginn der Heizperiode außer Betrieb nehmen, wo Fensterlüften möglich
  • Weitere Umrüstung auf LED in der Innen- und Außenbeleuchtung
  • Absenkung der Raumtemperatur in Sport- und Turnhallen, gemäß der Deutschen gesetzlichen Unfallversicherung
  • Abschaltung von Ampelanlagen in der Nacht
  • Straßenbeleuchtung reduzieren, zum Beispiel durch eine Nachtabschaltung