Sanierung Gymnasium Otto-Pankok - Technische Dämmung

Kurzbezeichnung: 
MH-REFERAT_VI-2021-5790
Typ: 
Bauleistung
CPV: 

45321000-3

Wärmedämmarbeiten
Kurzbeschreibung des Auftrags: 
Zusätzliche Auskünfte oder Unterlagen können eingesehen oder angefordert werden bei: 

Siehe Kontakt-Daten unter Weitere Informationen!

Ablauf der Zuschlags- und Bindefrist: 
28.01.2022
Beginn der Leistungen: 
01.05.2022
Beginn der Leistungen: 
Fertigstellung: 
31.05.2023
Fertigstellung: 
Zuschlagskriterien: 

Das Zuschlagskriterium ist der niedrigste Preis. Nebenangebote sind nicht zugelassen.

Hinweise: 

Die Stadt Mülheim an der Ruhr schreibt Arbeiten zur Ausführung innerhalb des eigenen Stadtgebietes EU-weit im offenen Verfahren aus.

Eignungsnachweise:
Bitte laden Sie bei Angebotsabgabe folgende Unterlagen hoch:

• „Deckblatt-VOB“ der Stadt Mülheim an der Ruhr
• Leistungsverzeichnis im Dateiformat PDF oder GAEB. Der Auftraggeber behält sich die Nachforderung des jeweils anderen Dateiformates vor.
• Eigenerklärung zur Eignung entsprechend Formblatt (VHB) 124, alternativ Angabe der Nummer, unter der das Unternehmen im Präqualifikationsverzeichnis geführt wird
• Verzeichnis der Leistungen/Kapazitäten anderer Unternehmen (Formblatt VHB 235)

Vor Auftragserteilung werden folgende Eignungsnachweise/Unterlagen angefordert:

• Nachweis der Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister oder die Handwerksrolle des Unternehmenssitzes oder Wohnsitzes
• Unbedenklichkeitsbescheinigung über die Teilnahme am Sozialkassenverfahren der Bauwirtschaft
• Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes bzw. Bescheinigung in Steuersachen
• Freistellungsbescheinigung gemäß § 48b EStG
• Qualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft
• Verpflichtungserklärung für Nachunternehmer (Formblatt 236)
• Angabe der Zahl der in den letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen mit extra ausgewiesenem Leitungspersonal
• Mindestens drei Referenznachweise vergleichbarer Leistungen der letzten 5 Jahre mit mindestens folgenden Angaben: Ansprechpartner; Art der ausgeführten Leistung; Auftragssumme; Ausführungszeitraum; stichwortartige Benennung des mit eigenem Personal ausgeführten maßgeblichen Leistungsumfanges einschl. Angabe der ausgeführten Mengen; Zahl der hierfür durchschnittlich eingesetzten Arbeitnehmer; stichwortartige Beschreibung der besonderen technischen und gerätespezifischen Anforderungen bzw. (bei Komplettleistung) Kurzbeschreibung der Baumaßnahme einschließlich eventueller Besonderheiten der Ausführung; Angabe zur Art der Baumaßnahme (Neubau, Umbau, Denkmal); Angabe zur vertraglichen Bindung (Hauptauftragnehmer, ARGE-Partner, Nachunternehmer); ggf. Angabe der Gewerke, die mit eigenem Leitungspersonal koordiniert wurden; Bestätigung des Auftraggebers über die vertragsgemäße Ausführung der Leistung
• Versicherungsbestätigung der Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 3 Mio. EUR für Personen- und 3 Mio. EUR für Sach-/Vermögensschäden
• Formblätter (VHB) 221 bzw. 222, ggf. Formblatt (VHB) 223.
• Ab einem Auftragswert von 30.000 € netto zusätzlich die Urkalkulation im verschlossenen Umschlag. Der Auftraggeber ist berechtigt, den Umschlag zu öffnen und die Kalkulation bei Bedarf einzusehen. Diskretion wird seitens des Auftraggebers gewährleistet.

Ab einem Auftragswert von 30.000 € wird für den Bieter, auf dessen Angebot der Zuschlag erteilt werden soll, ein Auszug aus dem Gewerbezentralregister gem. § 150a GewO angefordert.

Sofern geforderte Unterlagen nicht innerhalb einer Frist von 6 Kalendertagen nach Aufforderung vorgelegt werden, wird das Angebot von der Wertung ausgeschlossen.

Weitere Informationen: 

Ausschreibende Stelle und Angebotsadresse: Stadt Mülheim an der Ruhr, Der Oberbürgermeister, Referat VI, Hans-Böckler-Platz 5, 45468 Mülheim an der Ruhr, Tel.: 0208/455-6042, Fax: 0208/455-58-6042, E-Mail: vergabe@muelheim-ruhr.de.

Angebote oder Teilnahmeanträge sind in deutscher Sprache abzufassen und bis zum Öffnungstermin ausschließlich elektronisch in Textform über die Homepage der Stadt Mülheim an der Ruhr hochzuladen. Für die Abgabe von Angeboten oder Teilnahmeanträgen ist eine Registrierung zwingend erforderlich. Eine Übermittlung von Angeboten oder Teilnahmeanträgen per E-Mail oder in Papierform ist nicht zulässig und führt zum Ausschluss.

Sicherheitsleistungen werden in Form von Bürgschaften nach den Grundsätzen der §§ 9c VOB/A bzw. 9c EU VOB/A und 17 VOB/B bzw. 21 Abs. 5 UVgO und 18 VOL/B verlangt. Als Zahlungsbedingung ist § 16 VOB/B bzw. 17 VOL/B maßgebend.

Beschwerdestelle im Rahmen nationaler Verfahren (VOB/A, UVgO):
Bezirksregierung Düsseldorf, Dezernat 34, Am Bonneshof 35, 40474 Düsseldorf

Nachprüfungsstelle im Rahmen EU-weiter Verfahren (VOB/A-EU, VgV):
Vergabekammer Rheinland c/o Bezirksregierung Köln, Zeughausstraße 2-10, 50667 Köln

Kommentare

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Es wurden folgende Fragen gestellt, die nachstehend beantwortet werden:

1. Erhält der Auftragnehmer eine entsprechende Bauzeitverlängerung, wenn Verzögerungen des Bauablaufs auf dem sich derzeit ausbreitenden Corona-Virus (SARS-CoV2-Virus) oder auf den Auswirkungen vergleichbarer Erreger beruht, insbesondere weil - Materiallieferungen nicht zu dem geplanten Termin erfolgen können oder - eigene Beschäftigte des Auftragnehmers oder Beschäftigte von Nachunternehmern durch Erkrankung am Corona-Virus (COVID-19-Erkrankungen) ausfallen oder - wegen berechtigter Vorsichtsmaßnahmen gegen eine Ansteckung / Erkrankung aufgrund konkreter Anhaltspunkte nicht eingesetzt werden können oder - wegen behördlicher Restriktionen / Reisebeschränkungen nicht verfügbar sind?
Antwort:
Bitte entnehmen Sie dem Hinweisblatt zur Handhabung von Bauablaufstörungen entsprechende Informationen.

2. Verzichtet der Auftraggeber auf etwaige Ansprüche gegen den Auftragnehmer wegen Verzögerungen, die auf den vorstehend beschriebenen Umständen beruhen?
Antwort:
Bitte entnehmen Sie dem Hinweisblatt zur Handhabung von Bauablaufstörungen entsprechende Informationen.

3. Erhält der Auftragnehmer etwaigen Mehraufwand vergütet, der sich aus erforderlichen Maßnahmen gegen das Corona-Virus oder vergleichbare Erreger ergibt, auch nach dem Ende der Verzögerung?
Antwort:
Grundsätzlich würde der Immobilienservice der Stadt Mülheim entstandene Mehrkosten auch nachträglich ersetzen, weil der Zeitpunkt des Entstehens des Anspruchs nicht der Zeitpunkt der Erstattung sein muss. Es fehlt aber an einem Anspruch, denn die finanziellen Auswirkungen höherer Gewalt trägt jede Partei selbst. (vgl. Kapellmann/Messerschmidt-Markus, VOB, 7. Aufl. 2020, § 6 VOB/B Rn. 28.) Das Hinweisblatt zur Handhabung von Bauablaufstörungen sagt eindeutig, dass ein Anspruch aus § 642 BGB bei einem pandemiebedingten Verzug nicht gegeben ist (und § 6 VI 1 VOB/B scheitert am fehlenden Verschulden der Stadt bei höherer Gewalt).

4. Welche Maßnahmen trifft der Auftraggeber, um für die Aufrechterhaltung der allgemeinen Ordnung auf der Baustelle zu sorgen und das Zusammenwirken der verschiedenen Unternehmen zu regeln, das heißt mit Blick auf das Corona-Virus alle Baubeteiligten möglichst wirksam zu schützen?
Antwort:
Der Immobilienservice trifft die in der anhängenden Handlungshilfe Baustellen beschriebenen Maßnahmen.
Den Beschäftigten auf der Baustelle werden die notwendigen Informationen über die einzuhaltenden Schutzmaßnahmen durch die Baustellenordnungen erhalten und über den Sicherheits- und Gesundheitskoordinator überwacht.
Der Auftragnehmer muss zusätzlich eigenverantwortlich seinen Pflichten als Arbeitgeber nachkommen und seine Mitarbeiter gemäß Ministerialblatt über die einzuhaltenden Maßnahmen informieren und eine Einhaltung durchsetzen.

Anmeldung erforderlich

Zum Verfassen von Bieterrückfragen und der Abgabe von Angeboten bitte Anmelden oder Registrieren.

Angebotsöffnung

Die Angebotsöffnung erfolgt am 30. November 2021 - 9:30 Uhr. Dieser Inhalt ist nicht mehr öffentlich zugänglich ab 30. November 2021 - 9:30 Uhr.

Informationen zur Ausschreibung

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