Öffentliche Ausschreibung über die Beauftragung von Kurier-/Boten-Dienstleistungen

Kurzbezeichnung: 
MH-AMT_10-2021-4900
Typ: 
Liefer-/Dienstleistung
CPV: 

64120000-3

Kurierdienste

64122000-7

Interne Bürobotendienste
Zusätzliche Auskünfte oder Unterlagen können eingesehen oder angefordert werden bei: 
Ablauf der Zuschlags- und Bindefrist: 
14.06.2021
Beginn der Leistungen: 
01.06.2021
Beginn der Leistungen: 
Fertigstellung: 
Die Mindestvertragslaufzeit umfasst 12 Monate mit der Option, diese 2 x um 12 weitere Monate zu verlängern. Die Vertragslaufzeit endet spätestens zum 31.05.2024.
Zuschlagskriterien: 

Der Zuschlag erfolgt gemäß § 43 Abs. 1 UVgO auf das wirtschaftlichste Angebot. Maßgebend für die Angebotsauswertung sind die in der Bekanntmachung zur Angebotsaufforderung geforderten Preisangaben und die dort aufgeführten Faktoren. Maßgebend für die Zuschlagsentscheidung ist die in der Bekanntmachung aufgeführte Berechnungsgrundlage. Den Zuschlag erhält das Angebot mit den hieraus berechneten niedrigsten Gesamtaufwendungen (zzgl. MwSt.).

Hinweise: 

Diese Bekanntmachung (Anschreiben zur Angebotsaufforderung) wird zusätzlich über den Veröffentlichungsclient im Vergabeportal des Landes Nordrhein-Westfalen (Vergabe NRW) veröffentlicht.

Weitere Informationen: 

Kommentare

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Frage Nr. 1:
Im Tourenplan für das Los 1 ist als Anfahrtsort die Poststelle erwähnt. Wo befindet sich die Poststelle, im Hans-Böckler-Platz 5? Warum muss man während der Touren mehrmals zur Poststelle zurückfahren?

Antworten:
1) Die Poststelle befindet sich im Gebäude Historisches Rathaus, Am Rathaus 1, 45468 Mülheim an der Ruhr.
2) Der Auftraggeber hat diesen Ablauf bei der Tourenplanung so festgelegt.

Frage Nr. 2:
Was sind die Zielorte für das Los 2 (Adressen)?

Antwort:
Zielort ist der in Anlage 2 angegebene zentrale Standort Technisches Rathaus, Hans-Böckler-Platz 5, 2. Etage, 45468 Mülheim an der Ruhr.

Frage Nr. 3:
Gibt es innerhalb der Vertragslaufzeit eine Möglichkeit der Preisanpassung, zum Beispiel bei Erhöhungen des Mindestlohnes?

Antwort:
Preisanpassungen sind aufgrund von allgemeinen Preissteigerungen, wie z.B. die Erhöhung des Mindestlohns, zugelassen. Die Anlage 3 (Preisliste) zu beiden Verträgen über Kurier-/Boten-Dienstleistungen (LOSE 1 und 2) wurde in diesem Zusammenhang überarbeitet und als überarbeitete Version hochgeladen. Bitte benutzen Sie für die Angebotserstellung ausschließlich die geänderte Version der Anlage 3.

Frage Nr. 4:
Über welches Ladevolumen muss das Fahrzeug zwingend verfügen um das täglich anfallende Postgut transportieren zu können?

Antwort:
Die Bereitstellung eines Nutzfahrzeugs (z.B. Transporter) mit einer Nutzlast von bis zu 2,8 ist ausreichend. Ein PKW reicht hier als geeignete Transportlösung nicht!

Frage Nr. 5:
Der Zeitrahmen für Los 1 umfasst die Zeit von 7:00 - 15:00 Uhr. Ist in dieser Zeit Freiraum um dem Fahrer die gesetzliche Pause von 30 Minuten zu gewähren?
Antwort:

Die gesetzlichen Pausenregelungen sind zu beachten und in der Tourenplanung einkalkuliert.

Frage Nr. 6:
Muss man zwingend ein Angebot für beide Lose abgeben?
Antwort:

Angebote können jeweils zu einem Los als auch zu beiden Losen eingereicht werden.

Frage Nr. 7:
Werden diese Touren im Moment schon von einem Bestandsdienstleister ausgeführt?

Antwort:
Derzeit bestehen Dienstleistungsverträge für die tägliche Durchführung der Posttouren.

Frage Nr. 8 (Sonderfahrten)
Welche Reaktionszeiten werden bei Sonderfahrten vorausgesetzt (vom Anruf bis zur Abholung)?

Antwort:
Reaktionszeiten für einzuhaltende Abholzeiten werden bei Sonderfahrten im Einzelfall vorgegeben.

Frage Nr. 9 (Druckerei)
Welche Anschrift hat die im Tourenplan erwähnte Druckerei, oder ist diese nicht anzufahren?

Antwort:
Die Druckerei ist anzufahren und hat folgende Anschrift: Druck-und Versandcenter der Stadt Mülheim an der Ruhr, Löhstr. 16, 45468 Mülheim an der Ruhr

Frage Nr. 10 (Anlieferung DPAG)
Wie häufig enden Touren bei der Deutschen Post AG und welche Filiale wird angefahren?

Antwort:
Im Rahmen der täglichen Posttouren ist keine Filiale der DPAG anzufahren.

Frage Nr. 11 /(Equipment)
Wird Equipment für die Verbringung der Versandstücke benötigt (Sackkarre ö. ä.)?

Antwort:
Ja, bitte für den Transport entsprechendes Equipment bereitstellen.

Frage Nr. 12 / (Anlage 5 Vertrags-und Zahlungsbedingungen (Regelung lt. Ziffer B 9)
In der Anlage 5 des Dienstvertrags (B 9) findet die Erstellung von Lieferscheinen, Ausstellung von Tätigkeitsnachweisen, Ausführung von Dienstleistungsaufträgen und Durchführung von Montageleistungen Erwähnung. Inwieweit ist hiervon der Kurierfahrer betroffen?

Antwort:

Diese Regelung betrifft nicht die hier zu vereinbarenden Dienstleistungsverträge.

Frage Nr. 13 / (Anlage 5 Vertrags-und Zahlungsbedingungen (Regelung lt. Ziffer B 2)
Was genau ist mit Rücknahme von Verpackung (Anhang 5 B 2) gemeint? Muss der Fahrer warten, bis Material an der Zielstelle ausgepackt wurde?

Antwort:
Diese Regelung betrifft nicht die hier zu vereinbarenden Dienstleistungsverträge.

Frage Nr. 14 / (Routenreihenfolge)
Können Änderungen im Fahrplan vom Auftragnehmer vorgenommen werden (z.B. Empfänger 19 und 25, gleiche Adresse unterschiedliche Routenreihenfolge)?

Antwort:
Die Routenreihenfolge ist wie vorgegeben, bei der Post-Tour 1 einzuhalten.

Frage Nr. 15 / (Haftung)
Wie ist die Haftung bei Beschädigungen und Verlust des Sendungsgut durch den Auftragnehmer geregelt? Richtet sich diese nach HGB §§ 429 und 430?

Antwort:
Die Beantwortung wird hierzu gesondert nachgereicht.

Frage Nr. 16 / (Avis Sendungsgüter)
Gibt es vorab ein Avis bzw. bei Übernahme eine Gesamtaufstellung der zu transportierenden Sendungsgüter (Möglichkeit für den Fahrer, auf Vollständigkeit zu überprüfen und gegenzuzeichnen)?

Antwort:
Die Übernahme von täglichen Postsendungen und Transportgut muss nicht vom Fahrpersonal quittiert werden.

Frage Nr. 17 / (Postlizenz):
Für die Beförderung von Briefsendungen durch ein Unternehmen bedarf es grundsätzlich einer Postlizenz. Können Sie bestätigen, dass die ausgeschriebenen Leistungen nur durch lizenzierte Postdienstleistungsunternehmen erbracht werden und betrifft dies beide Lose?

Antwort:
Die Durchführung von Postdienstleistungen wie Postbeförderung, Frankierung, etc. ist nicht Vertragsgegenstand. Es werden Kurier-und Boten-Dienstleistungen beauftragt, die nicht von einem lizenzierten Postdienstleistungsunternehmen erbracht werden.

Frage Nr. 18
Der Vertrag von Los1 umfasst ja auch Sonderfahrten. Wann finden diese Sonderfahrten denn statt? Können diese Sonderfahrten in die reguläre Tour Los 1 mit eingebunden werden bzw. nach Erledigung der regulären Tour Los 1 gefahren werden. Ansonsten würde das bedeuten das neben dem Fahrzeug für die reguläre Tour Los 1 immer noch ein weiteres Fahrzeug inkl. Fahrer für Sondertouren bereitstehen müsste.

Antwort:
Sonderfahrten werden in der Regel an Werktagen während der regulären Arbeitszeit von 08:00 Uhr – 16:00 Uhr beauftragt und müssen bis zum nächsten Werktag innerhalb des vorgenannten Zeitrahmen durchgeführt werden.
Grundsätzlich ist keine Einbindung von Sonderfahrten in die regulär täglich durchzuführende Post-Tour 1 vorgesehen. Die Beanspruchung eines zusätzlichen KFZ inkl. Fahrer für die Durchführung von Sonderfahrten wird im Einzelfall vor der Beauftragung mit dem Auftragnehmer abgestimmt.

Frage Nr. 19:

Laut Ihrer Antwort auf die Bieterfrage Nr. 4 setzen Sie ein Fahrzeug mit einer Nutzlast von 2,8 t (das würde einem kleinen LKW mit 7,5t entsprechen) voraus. Im Vertrag sprechen sie jedoch von PKW und Transportern, bei denen wir von Fahrzeugen bis 3,5t Zul. Gesamtgewicht und einer Nutzlast bis max. 1,1 t ausgehen. Wir möchten gerne auf die Ausschreibung ein realistisches Angebot abgeben und würden uns freuen, wenn Sie zur geforderten Nutzlast eine klare Antwort geben könnten. Sollte es bei der geforderten Nutzlast von 2,8 t bleiben, möchten wir Sie bitten, uns eine Aufstellung der zu transportierenden Ware inkl. Gewicht zukommen zu lassen.

Antwort:
Die Antwort auf die Bieterrückfrage Nr. 4 wird wie folgt korrigiert:

In § 2 wird in beiden Dienstleistungsverträgen zu Ziffer 2.2 definiert, welche Gegenstände täglich bei beiden Post-Touren transportiert werden müssen. Es handelt sich hierbei um in der Poststelle des Auftraggebers vorsortierte Tagespost, verteilt auf Postkisten, die zu den Standorten zu fahren ist. Sowohl die Menge als auch das Gesamtgewicht dieser täglich zu fahrenden Hauspost variiert und kann nicht benannt werden.
Aufgrund der Tatsache, dass insbesondere bei der täglichen Post-Tour 1 mehrere Teilfahrten durchzuführen sind und bei der Post-Tour 2 nur eine Fahrt zu einem Standort erfolgt, ist pro Post-Tour davon auszugehen, dass hierfür ein Klein-Transporter bis 3,5 t. zulässigem Gesamtgewicht ausreicht. Die in der Antwort auf die Bieterrückfrage Nr. 4 getroffene Aussage hinsichtlich der Auswahl eines Transportfahrzeugs mit einer Nutzlast von 2,8 t. ist hinfällig.
Bei einer im Einzelfall durchzuführenden Sonderfahrt (Kurierfahrt) wird die zu transportierende Gesamtmenge vorab mit dem Auftragnehmer abgestimmt. Es ist dann im Einzelfall durch den Auftragnehmer zu entscheiden, ob für die Auftragsausführung ein PKW oder ein Klein-Transporter bis 3,5 t. verwendet wird.

Frage Nr. 20:
Finden die Touren beider LOSE täglich statt (5 Tage pro Woche)?

Antwort:
Ja, diese Touren sind täglich von Montag bis Freitag zu fahren.

Frage Nr. 21:
Soeben wurde die Abgabefrist auf den 14.05.2021 verschoben. Der Vertragsbeginn ist allerdings schon der 01.06.2021. Dies stellt für uns als potenziellen Bieter eine unverhältnismäßige Benachteiligung da. In der Kürze der Zeit die dann bleibt die Tour zu Organisieren und die Vertragserfüllung ab 01.06.2021 sicherzustellen ist kaum händelbar. Der Bestandsdienstleister wird auf diese Weise in unangemessener Weise bevorteilt. Deshalb stellen wir hiermit den Antrag den Vertragsbeginn auf den 01.07.2021 oder später festzulegen. Auch werden wir uns vorbehalten das Vergabeverfahren an offizieller Stelle zu rügen.

Antwort:
Der Vertragsbeginn wird für beide Verträge (LOS 1 und 2) auf den 15.06.2021 verschoben. Es wurde eine geänderte Fassung mit den angepassten Vertragslaufzeiten von beiden Verträgen hochgeladen. Bitte berücksichtigen Sie für die Angebotserstellung ausschließlich die geänderten Vertragsdokumente. Aus diesem Grund wird der Ablauf der Bindefrist für die Angebote bis zum 14.06.2021 verlängert.
Eine Verschiebung des Vertragsbeginns bis zum 01.07.2021 ist nicht möglich, da die auslaufenden Verträge mit dem Bestandsdienstleister aus rechtlichen Gründen nicht ausweitend verlängert werden können.

Frage:
Wie ist die Haftung bei Beschädigungen und Verlust des Sendungsgut durch den Auftragnehmer geregelt? Richtet sich diese nach HGB §§ 429 und 430?

Antwort:

Die Regelungen nach den Bestimmungen des Handelsgesetzbuches (HGB) gelten für den öffentlichen Auftraggeber nicht, da dieser kein Handelsgewerbe im Sinne dieses Gesetzes betreibt. Der Auftragnehmer haftet bei Beschädigungen und Verlust des Sendungsgutes nach den allgemeinen Haftungsregelungen gemäß §§ 276,278 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB).

Frage Nr. 22:
Gerne möchten wir uns an dem vorliegenden Ausschreibungsverfahren mit einem leistungsfähigen und qualitativ hochwertigen Angebot beteiligen. Nach Durchsicht der Vergabeunterlagen stellt sich uns eine weitere Bieterfrage: Hinsichtlich der Referenzprüfung ist vorgesehen, dass die Bieter drei Referenzadressen zu benennen haben. Unser Unternehmen erbringt für einen öffentlichen Sektorenauftraggeber (Stadtwerke) Beförderungsleistungen hinsichtlich der Zustellung eines Stadtmagazins. Im Übrigen erbringen wir auch für eine Vielzahl von Unternehmen Leistungen der Dialog- und Infopost. Bitte bestätigen Sie uns, dass diese Aufträge bzw. die dortigen Auftraggeber ebenfalls als Referenzadressen genannt werden dürfen.

Antwort:
Es wird auf die Ausführungen im hochgeladenen Dokument „Durchführung einer Referenzprüfung“ verwiesen. Es können auch Referenzen von Betrieben aus anderen Branchen genannt werden.

Frage Nr. 23:
In dem oben genannten Ausschreibungsverfahren stellt sich uns noch eine Frage zu dem Eignungsnachweis über die Zahlung von Krankenkassenbeiträgen. Wir bitten um eine Bestätigung darüber, dass diesbezüglich eine Eigenerklärung des Bieters vorliegen kann. Wir bitten alternativ um Bestätigung darüber, dass wir uns eine Bestätigung der größten Krankenkassen geben lassen, bei denen die Mehrzahl der entsprechenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt sind.

Antwort:
Es wird auf die Ausführungen im hochgeladenen Dokument „Nachweise über die berufliche und technische Leistungsfähigkeit des Anbieters“ verwiesen. Eine Eigenerklärung des Bieters reicht nicht aus.

Frage Nr. 24:
Wir bitten Sie uns folgende Bieterfragen zu beantworten:
1. Laut Formular „Nachweis_Unternehmensprofil_Autorisierung“ wird für die Fahrer die Fahrerlaubnisklasse BE gefordert. Das bedeutet ja die Erlaubnis mit Anhänger zu fahren. Der Einsatz eines Anhängers ist von unserer Seite nicht geplant und wird in der Ausschreibung nicht verlangt. Warum dann die Forderung nach Fahrerlaubnisklasse BE?
2. Bis wann müssen die Nachweise bezüglich der Fahrerlaubnis und des Führungszeugnisses vorliegen? Was ist wenn diese Nachweise den Ausschreibungsunterlagen nicht beigefügt werden?

Antwort:
Zu 1): Das Dokument „„Nachweise über die berufliche und technische Leistungsfähigkeit des Anbieters“ wurde geändert und als geänderte Fassung hochgeladen. Es wird ein gültiger Nachweis der Fahrerlaubnisklasse B verlangt.
Zu 2): Das vorgenannte Dokument wurde diesbezüglich geändert und als geänderte Fassung hochgeladen. Die betreffenden Nachweise werden ausschließlich vom Bestbietenden vor Zuschlagserteilung verlangt.

Frage Nr. 25:

Können Sie uns bitte eine Aufstellung geben welche Unterlagen zwingend aus den Bereichen: LOS_1_1_0 und LOS_2II_1_0 auszufüllen und mit den Ausschreibungsunterlagen abzugeben sind?

Antwort:
Je LOS sind folgende Unterlagen auszufüllen und hochzuladen:
 Die Vertragsurkunde für die Post-Tour 1 und 2
 Die Anlage 1 für die Post-Tour 1 und 2
 Die Anlage 3 für die Post-Tour 1 und 2

Bitte beachten Sie folgenden Hinweis:
Die vorgenannten, ausgefüllten Unterlagen müssen nicht unterzeichnet hochgeladen werden. Es reicht in diesem Zusammenhang aus, wenn auf jedem der vorgenannten Dokumente unter „Auftragnehmer“ eine bevollmächtigte Person des Anbietenden mit Vor-und Nachname in Druckbuchstaben benannt wird.

Die Unterzeichnung der Vertragsunterlagen erfolgt mit Auftragserteilung. Mit Auftragserteilung werden sämtliche Vertragsunterlagen zunächst durch den Auftraggeber unterzeichnet und im Anschluss in doppelter Ausfertigung zur Gegenzeichnung an den Auftragnehmer (Bestbietenden) gesendet. Der Auftragnehmer zeichnet nach Erhalt der Verträge gegen und sendet im Anschluss ein Vertragsexemplar gegengezeichnet an den Auftraggeber zurück.

Frage Nr. 26:

Besteht innerhalb der Vertragslaufzeit die Möglichkeit einer Preisanpassung? Zum Beispiel bei einer Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohnes.

Antwort:
Diesbezüglich wird auf die Beantwortung von Bieterrückfrage Nr. 3 verwiesen.

Frage Nr. 27:

In dem oben genannten Vergabeverfahren haben wir unter anderem eine Bestätigung des zuständigen Finanzamts vorzulegen, dass wir regelmäßig Steuern zahlen. Wir bitten zum einen um eine Erläuterung, welche Steuern diese genau betreffen soll. Zum anderen ist unser Unternehmen ein konzernverbundenes Unternehmen und Teil der ertragsteuerlichen und umsatzsteuerlichen Organschaft eines Konzerns. Wir zahlen somit selbst keine Steuern, dieselben werden von der Organträgerin (einem großen Medienhaus) gezahlt. Wir bitten um Bestätigung drüber, dass eine Bestätigung der Organträgerin über die ordnungsgemäße Erklärung der Steuern ausreicht. Wir bitten anderenfalls um Mitteilung darüber, was gelten soll.

Antwort:
Es wird eine aktuell gültige Unbedenklichkeitsbescheinigung des örtlich zuständigen Finanzamts am Sitz des anbietenden Unternehmens über die regelmäßige und pünktliche Zahlung von Steuern verlangt. Diese Bescheinigung bezieht sich auf die unternehmensbezogene Entrichtung von
 Körperschaftssteuer,
 Umsatzsteuer und
 Lohnsteuer (Arbeitgeber).

Falls Anbietende als Geschäftsfeld eines Konzerns bzw. eines Unternehmens an diesem Vergabeverfahren teilnehmen, so wird eine Unbedenklichkeitsbescheinigung vom Konzern bzw. vom Unternehmen verlangt. Eine gescannte Kopie der Unbedenklichkeitsbescheinigung reicht aus.

Frage Nr. 28:

Im Nachgang zu unsere Bieterfrage Nr. 23 und Ihre Antwort dazu vom 30.4. um 13 Uhr bitten wir nochmals um eine Bestätigung darüber, dass hinsichtlich der Vorlage der Zahlung von Krankenkassenbeiträgen eine Eigenerklärung ausreichend ist. Wir dürfen in diesem Zusammenhang auf die Regelung des § 35 Abs. 2 UVgO verweisen. Nach dieser Regelung muss sich der Auftraggeber grundsätzlich mit Eigenerklärungen begnügen. Nur ausnahmsweise kann er auch die Vorlage anderer Unterlagen verlangen. Weil es sich um eine Ausnahme handelt, braucht der Auftraggeber dafür einen sachlichen Grund, der nicht allein in seinem allgemeinen auftragsbezogenen Informationsinteresse zu sehen ist.
Unser Unternehmen (ein Konzernunternehmen eines großen Medienhauses) zahlt selbstverständlich laufend seine entsprechenden Krankenkassenbeiträge. Wir können diesbezüglich auch ohne weiteres eine uneingeschränkte Eigenerklärung vorlegen. Bitte bestätigen Sie also, dass dies zugelassen ist, wofür wir uns sehr bedanken dürfen.
Anderenfalls bitten wir um eine angemessene und ausreichende Verlängerung der Angebotsfrist, da wir - sollte es bei der Anforderung von Einzelbescheinigungen verbleiben –von einer großen Vielzahl von bundesweiten tätigen Krankenkassen entsprechende Bestätigungsschreiben für mehr als 260 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anfordern müssen.
Dieser Vorgang wird erhebliche Zeit in Anspruch nehmen. Insoweit dürfen wir höflichst auf die Regelung des § 13 Abs. 1 UVgO verweisen.“

Antwort:

Es wird auf die Beantwortung zu Bieterrückfrage Nr. 23 verwiesen. Um einen zwingenden Ausschlussgrund nach der Bestimmung gemäß § 123 Abs. 4 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) bei jedem anbietenden Unternehmen auszuschließen, wird als Beleg von jedem anbietenden Unternehmen u.a. eine Bestätigung über die regelmäßige Zahlung von Krankenkassenbeiträgen angefordert. Hierbei reicht es aus, wenn von einer Krankenkasse, z.B. diejenige bei denen die meisten Beschäftigten als Kunde/Kundin geführt werden, eine konzern-bzw. unternehmensbezogene gescannte Kopie beigefügt wird.
Die Angebotsfrist wird hiermit bis zum 19.05.2021 bis 12:00 Uhr verlängert.

Frage Nr. 29:

Wir bitten um Bestätigung darüber, dass es auch zugelassen ist, Referenzen von öffentlichen Auftraggebern vorzulegen, für die eine unserer konzernzugehörigen Gesellschaften Boten- und Kurierdienstleistungen erbracht hat.
Außerdem möchten wir fragen, ob die Fragen am Ende des Dokuments "Referenzprüfung" vorab durch die Referenzgeber beantwortet sein müssen oder ob diese ggf. auf Ihre Nachfrage hin beantwortet werden müssen.

Antwort:

Zu 1):
Es wird auf die Ausführungen im Dokument „Durchführung einer Referenzprüfung“ verwiesen. Als Referenzen sind diejenigen Unternehmen anzugeben, mit denen das anbietende Unternehmen gleichlautende Verträge über Kurier-/Boten-Dienstleistungen in den letzten drei Jahren erfolgreich ausgeführt hat.

Zu 2):
Die Referenzprüfung obliegt dem Auftraggeber. Diese Prüfung wird nach erfolgter Submission der eingegangenen Angebote im Rahmen der Eignungsprüfung durchgeführt. Der Auftraggeber wird hierfür die Referenzen kontaktieren.

Frage Nr. 30:

Sehr geehrte Damen und Herren, das Finanzamt hat uns eine "Bescheinigung über die Eintragung als Steuerpflichtiger (Unternehmer) ausgestellt. In Ihren Ausschreibungs-Unterlagen war ja die Rede von einer "Erklärung bzw. Mitteilung des zuständigen Finanzamtes als Bestätigung für die regelmäßige Zahlung von Steuern. Das haben wir dem FA auch so mitgeteilt. In der Bieterfrage Nr. 27 geben Sie weitere Details: "Es wird eine aktuell gültige Unbedenklichkeitsbescheinigung des örtlich zuständigen Finanzamts am Sitz des anbietenden Unternehmens über die regelmäßige und pünktliche Zahlung von Steuern verlangt. Diese Bescheinigung bezieht sich auf die unternehmensbezogene Entrichtung von Körperschaftssteuer, Umsatzsteuer und Lohnsteuer.
Wir sind nun unsicher, ob die oben genannte Bescheinigung ausreichend ist. Vielen Dank vorab.

Antwort:
Als Beispiel zur Orientierung wurde ein Mustervordruck über die geforderte Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamts hochgeladen.

Frage Nr. 31:

Anlage_3_Kurierdienstleistungsvertrag

Sehr geehrte Damen und Herren, in der Anlage "Anlage_3_Kurierdienstleistungsvertrag" wurde der Zeitraum für die Kalkulation/Pauschale nicht angepasst (geänderter Vertragsbeginn 15.6). Erhalten wir dazu ein aktualisiertes Formular? Vielen Dank und ein schönes Wochenende

Antwort:
Vielen Dank für diesen Hinweis. Es wurde zu beiden Losen eine geänderte Anlage 3 mit den angepassten Vertragslaufzeiten hochgeladen. Bitte verwenden Sie geänderte Anlage 3 für die Angebotsabgabe.

Bitte beachten:
Falls Sie bereits verschlüsselt ein Angebot hochgeladen haben, besteht die Möglichkeit, bis zur terminierten Abgabefrist das Angebot zurückzuziehen und als geänderte Fassung hochzuladen!

Anmeldung erforderlich

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Angebotsöffnung

Die Angebotsöffnung erfolgt am 19. Mai 2021 - 12:00 Uhr. Dieser Inhalt ist nicht mehr öffentlich zugänglich ab 19. Mai 2021 - 12:00 Uhr.

Informationen zur Ausschreibung

In dieser Ansicht können Sie alle Unterlagen der Ausschreibung herunterladen sowie Antworten der Vergabestelle auf Bieterfragen einsehen. Für die elektronische Kommunikation mit der Vergabestelle und die elektronische Abgabe eines Teilnahmeantrags oder Angebotes müssen Sie sich zuvor registrieren und anmelden.