Demontage und Schadstoffsanierung im Rahmen der Fassadensanierung des Schulzentrums Broich

Kurzbezeichnung: 
MH-REFERAT_VI-2019-513
Typ: 
Bauleistung
CPV: 

45000000-7

Bauarbeiten
Kurzbeschreibung des Auftrags: 
Zusätzliche Auskünfte oder Unterlagen können eingesehen oder angefordert werden bei: 

Siehe Kontakt-Daten unter Weitere Informationen!

Ablauf der Zuschlags- und Bindefrist: 
14.06.2019
Beginn der Leistungen: 
15.07.2019
Fertigstellung: 
17.07.2020
Zuschlagskriterien: 

Das Zuschlagskriterium ist der niedrigste Preis. Nebenangebote sind nicht zugelassen.

Hinweise: 

Die Stadt Mülheim an der Ruhr schreibt Arbeiten zur Ausführung innerhalb des eigenen Stadtgebietes EU-weit im offenen Verfahren aus.

Eignungsnachweise:
Bitte laden Sie bei Angebotsabgabe folgende Unterlagen hoch:
• „Deckblatt VOB/A“ der Stadt Mülheim an der Ruhr
• Leistungsverzeichnis als pdf-Datei, wenn möglich auch als GAEB-Datei
• Eigenerklärung zur Eignung entsprechend Formblatt 124, alternativ Angabe der Nummer, unter der das Unternehmen im Präqualifikationsverzeichnis geführt wird
• Verzeichnis der Leistungen/Kapazitäten anderer Unternehmen entsprechend Formblatt 235

Folgende Eignungsnachweise sind vor Auftragserteilung innerhalb von 6 Tagen nach Aufforderung durch die Vergabestelle einzureichen:
• Referenzliste zu Leistungen der Schadstoffsanierung in Schul- und Verwaltungsgebäuden (Ausführung bei laufendem Betrieb) in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren mit einem Bauvolumen von mindestens EUR 2 MIO. zzgl. MwSt. (für alle Projekte zusammen). Für jede Referenz ist der Auftraggeber mit Ansprechpartner und Telefonnummer zu benennen und das Projekt unter Angabe von Bearbeitungszeit und Bauzeit darzustellen: Hier: Mindestens drei Referenzen
• Angaben zu den in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren sowie aktuell beschäftigten Arbeitskräfte, untergliedert nach: technisches Leitungspersonal, Poliere und baugewerbliche Arbeitnehmer. Angaben über den Personalbestand an Vor- und Facharbeitern aus der Schadstoffsanierung mit Qualifikationsangabe (Sachkundige gemäß TRGS 519, Anlage 4), Gerätesachkundige nach TRGS 519,Sachkundige gemäß BGR 128, TRGS 524 und Personen mit Qualifizierungsnachweis gemäß TRGS 512 mit Benennung des für die Leitung und Aufsicht vorgesehenen Personals inkl. Angabe der Qualifikation; Aufstellung des Personalstandes mit arbeitsmedizinischer Vorsorgeuntersuchung: G 1.2, G 26, Benennung der Fachkraft für Arbeitssicherheit und des Betriebsarztes des Unternehmens (gemäß ASiG); Angabe von Ersthelfern; Technische Ausrüstung für die auszuführenden Tätigkeiten: Hier: Aktuell mindestens 3 Personen technisches Leitungspersonal, 5 Poliere und 20 baugewerbliche Arbeitnehmer. Angaben über den Personalstand an Vor- und Facharbeitern aus der Schadstoffsanierung mit Qualifikationsangabe (Sachkundige gemäß TRGS 519, Anlage 4), Gerätesachkundige nach TRGS 519,Sachkundige gemäß BGR 128, TRGS 524 und Personen mit Qualifizierungsnachweis gemäß TRGS 521:mind. 15 Personen, mit Benennung des für die Leitung und Aufsicht vorgesehenen Personals inkl. Angabe der Qualifikation; Aufstellung des Personalaufstandes mit arbeitsmedizinischer Vorsorgeuntersuchung: G 1.2, G 26:mind. 15 Personen; Benennung der Fachkraft für Arbeitssicherheit und des Betriebsarztes des Unternehmens(gemäß ASiG); Angabe von Ersthelfern: mind. 2 Personen; Technische Ausrüstung für die auszuführenden Tätigkeiten.
• Angaben zur Person des Projektleiters, der die technische Leitung/Koordinierung des Projekts im Auftragsfall übernehmen wird: Name, Ausbildung, Berufserfahrung, Angaben zu Anstellungsverhältnis beim Bewerber, Erfahrungen mit Vorhaben der Asbestsanierung bei Büro- und Verwaltungsgebäuden. Hier: 5 Jahre Berufserfahrung in der Abwicklung von Projekten der KMF- und Asbestsanierung in Schul- und Verwaltungsgebäuden mit einem diesbezüglichen Leistungsvolumen ab EUR 2 Mio. zzgl. MwSt. (für alle Projekte zusammen). Mindestens ein Projekt in den letzten fünf Geschäftsjahren mit einem Einzelumsatz von mindestens 1 Mio.
• Zulassung des Unternehmens gemäß Anhang III Nr. 2.4.2 Abs. 4 GefStoffV. Hier: Zulassung des Unternehmens gemäß Anhang III Nr. 2.4.2 Abs. GefStoffV
• Nachweis der Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister oder die Handwerksrolle des Unternehmenssitzes oder Wohnsitzes
• Unbedenklichkeitsbescheinigung der Krankenkasse, dass den Pflichten zur Zahlung der Beiträge zur Sozialversicherung (Kranken-, Renten- und Arbeitslosenversicherung) nachgekommen wird
• Unbedenklichkeitsbescheinigung über die Teilnahme am Sozialkassenverfahren der Bauwirtschaft
• Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes bzw. "Bescheinigung in Steuersachen"
• Freistellungsbescheinigung gemäß § 48b EStG
• Qualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft
• Erklärung der Versicherungsgesellschaft einer EU-Haftpflichtversicherung, dass eine durchlaufende Jahresversicherung besteht und bei Vertragsabschluss zwingend vorzulegende Berufshaftpflichtversicherung ausgestellt wird. Die Versicherungspolice muss nachweislich das Schadstoffrisiko inkl. Asbest abdecken. Bei Arbeitsgemeinschaften / Bietergemeinschaften zwingend Versicherungsschutz in voller Höhe auf alle Mitglieder. Hier: Vorlage der Erklärungen der Versicherungsgesellschaft, Mindestabdeckung: Personenschäden 1.500.00,0€, Sach- und Vermögensschaden 500.00,00 €.
• Ab einem Auftragswert von 30.000 € netto die Urkalkulation im verschlossenen Umschlag. Der Auftraggeber ist berechtigt, den Umschlag zu öffnen und die Kalkulation bei Bedarf einzusehen. Diskretion wird seitens des Auftraggebers gewährleistet
• Angaben zur Preisermittlung entsprechend Formblatt 221 oder 222
• Aufgliederung der Einheitspreise entsprechend Formblatt 223
• Verpflichtungserklärung für Nachunternehmer entsprechend Formblatt 236

Nachweise können, mit Ausnahme der Unbedenklichkeitsbescheinigung der Krankenkasse, der Versicherungsbestätigung der Haftpflichtversicherung und ggf. geforderter Formblätter, erbracht werden durch Angabe der Nummer, unter der das Unternehmen in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt wird, ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise. Nicht präqualifizierte Bieter können den Nachweis bei Angebotsabgabe zunächst durch Eigenerklärungen entsprechend des Vordrucks „Erklärung zur Eignung“ (Formblatt 124) erbringen. Gelangt das Angebot in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle durch Vorlage der in der „Erklärung zur Eignung“ (Formblatt 124) genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen.
Präqualifizierte Unternehmen müssen nur diejenigen Nachweise und Erklärungen ihrem Angebot beifügen die nicht durch die Präqualifikation abgedeckt sind. Die geforderten Erklärungen und Nachweise sind für Nachunternehmer erst auf Verlangen des Auftraggebers vorzulegen; bei einem geplanten Nachunternehmereinsatz genügt es, mit dem Angebot das Formblatt 235 EG ausgefüllt vorzulegen. Dies gilt jedoch nicht, wenn der Bewerber zur Begründung seiner Eignung auf Nachunternehmer verweisen will; in diesem Fall sind die betreffenden Nachunternehmer zu benennen, Verpflichtungserklärungen der betreffenden Nachunternehmer nach dem Formblatt Ziffer 236 EG vorzulegen und die unter dieser Ziffer geforderten Erklärungen und Nachweise für die betreffenden Nachunternehmer vorzulegen.

Sofern geforderte Unterlagen nicht innerhalb einer Frist von 6 Kalendertagen nach Aufforderung vorgelegt werden, wird das Angebot von der Wertung ausgeschlossen.

Ab einer Auftragssumme von 30.000 Euro wird der Auftraggeber für den Bieter, auf dessen Angebot der Zuschlag erteilt werden soll, einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister gem. § 150a GewO beim Bundesamt für Justiz anfordern.

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Gerüstbauarbeiten in enger Zusammenarbeit mit der ausführenden Schadstoffsanierungsfirma zu erfolgen haben. Arbeiten zu Verankerungen im Bereich der Fassade, die aufgrund der vorhandenen Schadstoffbelastung unter besonderen Schutzvorkehrungen durchzuführen sind, haben durch den Schadstoffsanierer zu erfolgen. Auch ggfs. notwendige Umbauten oder Änderungen der Gerüste müssten mit persönlicher Schutzausrüstung im Schwarzbereich ausgeführt werden. Zudem würden die sicherheitstechnischen Einrichtungen des Schadstoffsanierers (Personendekontaminationsanlage, Materialschleuse, etc.) zur Durchführung der Arbeiten genutzt. Werden diese Schleusen unsachgemäß genutzt, kann es zu Kontaminationen angrenzender Bereiche kommen. Aus zuvor genannten sicherheitstechnischen Gründen sollten die Gerüstbauarbeiten zwingend im
Zuständigkeitsbereich des Schadstoffsanierers verbleiben.

Weitere Informationen: 

Ausschreibende Stelle und Angebotsadresse: Stadt Mülheim an der Ruhr, Der Oberbürgermeister, Referat VI, Hans-Böckler-Platz 5, 45468 Mülheim an der Ruhr, Tel.: 0208/455-6042, Fax: 0208/455-58-6042, E-Mail: vergabe@muelheim-ruhr.de.

Angebote sind in deutscher Sprache abzufassen und bis zum Öffnungstermin ausschließlich elektronisch in Textform über die Homepage der Stadt Mülheim an der Ruhr hochzuladen.

Für die Abgabe von Angeboten ist eine Registrierung zwingend erforderlich. Zur Angebotsöffnung sind keine Bieter zugelassen.

Sicherheitsleistungen werden in Form von Bürgschaften nach den Grundsätzen der §§ 9c VOB/A bzw. 9c EU VOB/A und 17 VOB/B bzw. 21 Abs. 5 UVgO und 18 VOL/B verlangt. Als Zahlungsbedingung ist § 16 VOB/B bzw. 17 VOL/B maßgebend.

Rechtsaufsicht: Bezirksregierung Düsseldorf, Dezernat 63, Fischerstraße 2, 40477 Düsseldorf; Postfach 30 08 65, 40408 Düsseldorf.

Angebotsöffnung

Die Angebotsöffnung erfolgt am 15. April 2019 - 10:00 Uhr. Dieser Inhalt ist nicht mehr öffentlich zugänglich ab 15. April 2019 - 10:00 Uhr.

Informationen zur Ausschreibung

In dieser Ansicht können Sie alle Unterlagen der Ausschreibung herunterladen sowie Antworten der Vergabestelle auf Bieterfragen einsehen. Für die elektronische Kommunikation mit der Vergabestelle und die elektronische Abgabe eines Teilnahmeantrags oder Angebotes müssen Sie sich zuvor registrieren und anmelden.