Realisierungswettbewerb zur Inszenierung der Innenstadteingänge

Der Übergang von den Wohnquartieren in die handelsgeprägte Innenstadt ist in Mülheim an der Ruhr derzeit nicht fließend, sondern erfolgt im Wesentlichen über die Unterquerung der hochgelegten Bahntrasse oder die Überquerung der Ruhr. Für Ortsfremde wird aufgrund der Erschließungsstruktur und teilweise auch aufgrund des Stadtbilds nicht sofort ersichtlich, wo die Stadtmitte liegt. Um eine bessere Orientierung zu ermöglichen, gleichzeitig die Identifikation der Bürgerschaft mit Ihrer Innenstadt zu stärken aber auch die Außenpräsentation der Stadt nachhaltig positiv zu beeinflussen, wurde der Realisierungswettbewerb zur „Inszenierung der Innenstadteingänge“ im Herbst 2015 ausgelobt. Ziel ist es, die wichtigsten Zugänge und Zufahrten - die Unterquerungen der Bahntrasse - in die Mülheimer Innenstadt in Wert zu setzen und neu zu inszenieren. Mit stadtgestalterischen Mitteln sollen die Eingänge zur Innenstadt repräsentativ als „Tore“ oder auch „Visitenkarten“ der Stadt „ins rechte Licht“ gerückt werden. Im Rahmen des Realisierungswettbewerbs galt es, für die innerstädtischen Unterführungen der Bahntrasse, eine Leitidee und ein Gesamtkonzept zu entwickeln und diese Idee für folgende Innenstadteingänge zu konkretisieren:

  • Eppinghofer Straße Nord
  • Eppinghofer Straße Süd
  • Kohlenstraße

Insgesamt sind 32 Wettbewerbsbeiträge eingereicht worden. Das Preisgericht vergab einen 1. und einen 2. Rang sowie zwei Anerkennungen:

  • 1. Rang: „Carpets“ Christoph Hildebrand, Essen
  • 2. Rang: „Stadt im Fluss“ beier + wellach projekte GbR, Ruudi Beier und Peter Wellach, Berlin
  • Anerkennung: „Lichter“ Cora Sprengel mit Robin Höning, Erfurt, Hannover
  • Anerkennung: „Mölmsche Lichter“ BUERO HUENNERKOPF Heike Huennerkopf mit emde Gestaltung Christoph Emde, Wertheim, Stuttgart

Kontakt

Sabine Noack
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