
In „Verflucht normal“ schildert Kirk Jones die Lebensgeschichte des Schotten John Davidson, der heute ein bekannter Aktivist für den Umgang mit dem Tourette-Syndrom ist.
Über „Verflucht normal“
John Davidson (Scott Ellis Watson) wächst in einer schottischen Kleinstadt Anfang der 1980er Jahre auf und entwickelt mit zwölf Jahren ausgeprägte Nerventicks. Was erst Jahre später als Tourette-Syndrom diagnostiziert wird, bestimmt fortan seinen Alltag. Weder im schulischen Umfeld noch im eigenen Zuhause gelten die unkontrollierten Bewegungen und spontanen Ausrufe als medizinische Symptome, stattdessen reagiert man mit Spott oder Strafen. Rund 15 Jahre später lebt John (Robert Aramayo) noch immer bei seiner Mutter (Shirley Henderson) und kämpft mit den Nebenwirkungen starker Medikamente. Eine zufällige Begegnung mit seinem früheren Klassenkameraden Murray sowie dessen Mutter Dottie (Maxine Peake) verändert seine Situation. Als Krankenschwester begegnet sie ihm mit Verständnis, nimmt ihn in ihre Familie auf und vermittelt ihm eine Anstellung als Assistent des Hausmeisters Tommy (Peter Mullan) im örtlichen Gemeindezentrum. Zwischen den beiden entwickelt sich eine enge Freundschaft, durch die John schrittweise mehr Zuversicht gewinnt und beginnt, seinen eigenen Weg zu gehen.
Quelle: Verleih
Weiterführende Informationen:
Kategorie:
Film
Ort:
Rio Filmtheater
Synagogenplatz 3
45468
Mülheim an der Ruhr
Veranstalter:
Essener Filmkunsttheater
Erstellt von:
kulturbetriebmh
Letzte Aktualisierung:
Mittwoch, 27. Mai 2026 - 11:26
