Der Film dokumentiert über mehrere Jahre die Neugestaltung des Altarretabels im Naumburger Dom durch den Künstler Michael Triegel.
Über „Triegel trifft Cranach - Malen im Widerstreit der Zeiten“
Der Leipziger Maler Michael Triegel erhält den Auftrag, den zerstörten Mittelteil des Marienaltars im Naumburger Dom neu zu gestalten. Das Original von Lucas Cranach dem Älteren war vor rund 500 Jahren im Zuge des reformatorischen Bildersturms vernichtet worden. Erhalten geblieben sind lediglich die Seitenflügel. Da es keine Skizzen oder Beschreibungen des ursprünglichen Bildes gibt, muss Triegel eine völlig neue Darstellung der Gottesmutter Maria mit dem Jesuskind schaffen – und dabei dennoch den Stil Cranachs respektieren. Es ensteht ein filmischer Dialog zwischen dem Maler und seinem work in progress, das in einer jahrhundertealten Bildtradition steht und als Reflexion über die Verbindung von Kunst, Glauben und Geschichte sowohl die Vergangenheit als auch die Gegenwart widerspiegelt.
Quelle: Programmkino.de