Theaterstück PLÄDOYER FÜR DIE UNGLÜCKLICHE LIEBE
Eine intermediale Performance über die Kraft der Paradoxien und des Chaos (Premiere: 19.11.2026, 19:30)
Unsere Gesellschaft ist verliebt ins Gelingen. Nur Dinge, die passen, die geordnet zu sein scheinen, die gut funktionieren, werden goutiert. Da Vieles nicht funktioniert, wird das Gelingen allzu oft behauptet, wir spielen die Rolle desjenigen dem es gelingt, bei dem alles in Ordnung ist – „muss ja, muss ja“. Dabei wissen wir eigentlich … oft ist es nicht die Vollendung, die Erfüllung eines Traumes, einer Hoffnung, einer Liebe, die unsere Entwicklung befördern, sondern genau das Gegenteil: Die Enttäuschung, die Nichterfüllung, die unglückliche Liebe, das Chaos in welches wir nach einem persönlichen Scheitern geraten, regt Veränderungen an, initiiert eine persönliche Weiterentwicklung und befördert Kreativität. Das griechische Wort „cháos“ bedeutete übrigens ursprünglich „ein weiter, leerer Raum“ – bevor es zur „ungeordneten Urmasse“ umgedeutet wurde. Mit einem leeren Raum haben wir es auch im Theater zu tun…
In „PLÄDOYER FÜR DIE UNGLÜCKLICHE LIEBE“ setzen sich 10 Mitglieder der VolXbühne am Theater an der Ruhr, 3 professionelle Performer:innen sowie 2 Musiker mit dem Potential von Paradoxien und Chaos, persönlichem Scheitern und enttäuschten Hoffnungen, für die persönliche und gesellschaftliche Weiterentwicklung wie für das Theatermachen selbst, in einer auf Perfektionsdenken getrimmten Gesellschaft, auseinandersetzen. Ein sinnliches Plädoyer für das Unvollkommene. Für das Widersprüchliche. Für das Authentische.
„PLÄDOYER“ ist Teil des CHAOS-Festivals im November 2026 am Theater an der Ruhr.
Eine Produktion der VolXbühne und des Theater an der Ruhr in Kooperation mit A.TONAL.THEATER (Köln), Freihandelszone – Ensemblenetzwerk Köln und Alte Feuerwache Köln. Die Produktion ist Teil des CHAOS-Festivals des Theater an der Ruhr im November 2026. Gefördert durch: Diversitätsfonds NRW, Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW, Kultursekretariat NRW und die MEG - Mülheimer Entsorgungsgesellschaft.
Performer:innen: Andrea Kralemann, Bruno Kirchhof, Daniela Godde, Friedhelm Friebe, Klaus Lill, Marcello Bartolotta, Martin Gerhards, Nicolai Andre, Sabina Rahn, Sandra Barbosa, Shirin Zettl / Live-Musik: Igor Kirillov (Keyboard & Effekte), Peter Eisold (Schlagwerk & Elektronik)
Regie & Textfassung: Jörg Fürst, Bühnenbild: Jan Patrick Brandt, Kostüme: Regina Rösing, Videoscreening & Videoblog: Susann Martin, Vocalcoaching: Sabina Rahn, Technische Leitung: Dirk Lohmann, Maske: Alicia Liedtke, Melanie Platte, PR & Produktion MH: Britta Stalleicken, Layout: Molter & Sartor, Düsseldorf, Fahrdienst: Schlax
PREMIERE:
19.11.2026, 19:30 UHR,
WEITERE AUFFÜHRUNGEN:
20.11.26 19:00 Uhr
21.11.26 19:30 Uhr
15.01. 26 19:30 Uhr
16.01.2027 19:30 Uhr
17.01.2027 16:00 Uhr (Mit anschl. Publikumsgespräch)
ORT: VolXbühne – Ensemble der Generationen am Theater an der Ruhr, Adolfstr. 89a, 45468 Mülheim an der Ruhr
EINTRITT 15,- / 10,- EUR
KARTEN 0208 - 43 96 29 11, karten@volxbuehne.de, www.rausgegangen.de