In ihrem Regiedebüt löst Kristen Stewart die autobiografische Vorlage der Schriftstellerin und Schwimmerin Lidia Yuknavitch aus den Konventionen des klassischen Biopics.
Über „The Chronology of Water“
„Eine kongeniale Verfilmung der Autobiografie von Lidia Yuknavitch – roh, wütend, ehrlich, poetisch, fragmentarisch, fordernd und zerbrechlich.“ Filmstarts.de
Lidia wächst im Oregon der 1970er Jahre in einem von Gewalt und Alkohol geprägten Umfeld auf. Als begabte Schwimmerin sucht sie Zuflucht im Wasser, doch Schmerz und Selbstzerstörung begleiten sie auch an Land. Erst im Schreiben beginnt sie, sich ihre eigene Geschichte anzueignen und Erfahrungen von Verletzung und Verlust in Sprache zu verwandeln.
Imogen Poots verkörpert Lidia Yuknavitch mit einer Präsenz, die nicht erklärt, sondern erfahrbar macht. An ihrer Seite spielt ein hochkarätiges Ensemble mit Thora Birch, Tom Sturridge, Jim Belushi, Earl Cave, Susannah Flood und Kim Gordon. Kristen Stewart findet für Yuknavitchs Prosa eine filmische Form, die deren sinnliche Sprache nicht illustriert, sondern übersetzt. THE CHRONOLOGY OF WATER taucht ganz in das Erleben seiner Hauptfigur ein – und erzählt von Selbstermächtigung als Prozess, nicht als Ziel.
Quelle: Verleih