RAGE – Eine Wuterfahrung (UA) am 22.11.2026

22. November 2026
18:00
Theater
findet statt
RAGE – Eine Wuterfahrung (UA)
Was versetzt uns in Rage?!

„Ich verbinde Wut mit meiner Wirbelsäule. Ich sammel sie dort, um sie dann zu explodieren.“ Wut gilt oft als unerwünscht: Sei konstruktiv. Sei höflich. Bleib lösungsorientiert.

Wer wütend ist, überschreitet Grenzen. Und wird dafür häufig sanktioniert. So richtet sich Wut nicht selten nach innen, wird zu Selbstverletzung, Erschöpfung oder Depression. Dabei birgt sie eine enorme Kraft. Gerade in ihrer radikalsten Form RAGE kann sie befreiend und zutiefst lebendig sein.

Aus Gesprächen mit Mülheimer Jugendlichen entsteht eine Solo-Performance, die RAGE als körperlichen und gesellschaftlichen Zustand erforscht. Was versetzt uns in Rage? Wann lässt Wut uns verstummen, wann laut werden? Wann ist Wut ansteckend, wann abstoßend? Wann verbindet sie? Und wann isoliert sie? Welche politischen, sozialen und persönlichen Kräfte stecken in ihr?

In dieser performativen Versuchsanordnung entsteht ein intimer Raum, in dem wir als Publikum uns diesem Zustand aussetzen und freiwillig in Geiselhaft begeben: in dem von RAGE nicht nur erzählt, sondern sie intensiv erfahrbar wird.

RAGE erscheint hier als Gegenentwurf zu Lethargie und Gleichgültigkeit: als rebellische, widerständige Kraft, die zerstören, aber auch verändern kann. Was passiert, wenn wir Wut nicht länger unterdrücken, sondern ihr zuhören?

„The truth will set you free, but first it'll piss you off.“ - Gloria Steinem

Premiere: Fr, 13.11., 19:30 Uhr, wir freuen uns im Anschluss auf die Premierenparty mit Ihnen!

Nach der Vorstellung am So, 22.11., 19:30 Uhr findet ein Nachgespräch statt.
Veranstaltungsort
Akazienallee 61
45478
Mülheim an der Ruhr
Datum und Zeit: 
Sonntag, 22. November 2026 - 18:00
Was versetzt uns in Rage?! „Ich verbinde Wut mit meiner Wirbelsäule. Ich sammel sie dort, um sie dann zu explodieren.“ Wut gilt oft als unerwünscht: Sei konstruktiv. Sei höflich. Bleib lösungsorientiert. Wer wütend ist, überschreitet Grenzen. Und wird dafür häufig sanktioniert. So richtet sich Wut nicht selten nach innen, wird zu Selbstverletzung, Erschöpfung oder Depression. Dabei birgt sie eine enorme Kraft. Gerade in ihrer radikalsten Form RAGE kann sie befreiend und zutiefst lebendig sein. Aus Gesprächen mit Mülheimer Jugendlichen entsteht eine Solo-Performance, die RAGE als körperlichen und gesellschaftlichen Zustand erforscht. Was versetzt uns in Rage? Wann lässt Wut uns verstummen, wann laut werden? Wann ist Wut ansteckend, wann abstoßend? Wann verbindet sie? Und wann isoliert sie? Welche politischen, sozialen und persönlichen Kräfte stecken in ihr? In dieser performativen Versuchsanordnung entsteht ein intimer Raum, in dem wir als Publikum uns diesem Zustand aussetzen und freiwillig in Geiselhaft begeben: in dem von RAGE nicht nur erzählt, sondern sie intensiv erfahrbar wird. RAGE erscheint hier als Gegenentwurf zu Lethargie und Gleichgültigkeit: als rebellische, widerständige Kraft, die zerstören, aber auch verändern kann. Was passiert, wenn wir Wut nicht länger unterdrücken, sondern ihr zuhören? „The truth will set you free, but first it'll piss you off.“ - Gloria Steinem Premiere: Fr, 13.11., 19:30 Uhr, wir freuen uns im Anschluss auf die Premierenparty mit Ihnen! Nach der Vorstellung am So, 22.11., 19:30 Uhr findet ein Nachgespräch statt.
Kategorie: 
Theater