Nirgendland – Nessun luogo am 21.02.2026

21. Februar 2026
21:00
Theater
findet statt
Nirgendland – Nessun luogo


Wohin ich immer reise, / Ich fahr nach Nirgendland. / Die Koffer voll von Sehnsucht, / Die Hände voll von Tand.

Mit diesen Worten beginnt Mascha Kalékos Gedicht „Kein Kinderlied“. Die berühmte italienisch-deutsche Sängerin Etta Scollo hat für ihr Projekt Nirgendland – Nessun luogo zahlreiche Gedichte von Kaléko vertont und damit der Dichterin, deren Leben von Verlust und Exil bestimmt war, ein zartes, klingendes Denkmal gesetzt. Von welcher Utopie wird hier gesungen? Ist es die verlassene Heimat, die verlorene Kindheit oder das unbekannte Land, wohin man sehnsüchtig strebt – und es vielleicht doch nie erreichen wird? Kalékos Lebensweg steht exemplarisch für viele Stimmen, die durch Vertreibung und Heimatverlust zum Schweigen gebracht wurden – und dennoch weiterwirken.

Gemeinsam mit ihrem Trio – Susanne Paul (Cello) und Tara Bouman (Klarinette) – kommt Etta Scollo erneut ins Theater an der Ruhr und gibt uns einen Einblick in dieses besondere Konzertprojekt, mit dem sie gerade auf Tournee ist und das anlässlich des 50. Todestages der Dichterin entstanden ist. Begleitet wird sie auch dieses Mal von der großen Schauspielerin Eva Mattes, die Kalékos Gedichten mit ihrer unverwechselbaren Stimme Tiefe, Wärme und Ironie verleiht. So entsteht ein eindringlicher, vielschichtiger Abend über Sprache, Erinnerung und Identität – poetisch, politisch, berührend.

Wer Etta Scollo und Eva Mattes mit dem kompletten Nirgendland-Konzertprogramm hören möchte, kann dies außerdem noch HIER (mit Verlinkung und Ortsangabe) tun.

Wann: Sa. 21.02. im Anschluss an die Wir Nietzsche Vorstellung

Ort: Foyer des Theater an der Ruhr


Veranstaltungsort
Akazienallee 61
45478
Mülheim an der Ruhr
Datum und Zeit: 
Samstag, 21. Februar 2026 - 21:00
Wohin ich immer reise, / Ich fahr nach Nirgendland. / Die Koffer voll von Sehnsucht, / Die Hände voll von Tand. Mit diesen Worten beginnt Mascha Kalékos Gedicht „Kein Kinderlied“. Die berühmte italienisch-deutsche Sängerin Etta Scollo hat für ihr Projekt Nirgendland – Nessun luogo zahlreiche Gedichte von Kaléko vertont und damit der Dichterin, deren Leben von Verlust und Exil bestimmt war, ein zartes, klingendes Denkmal gesetzt. Von welcher Utopie wird hier gesungen? Ist es die verlassene Heimat, die verlorene Kindheit oder das unbekannte Land, wohin man sehnsüchtig strebt – und es vielleicht doch nie erreichen wird? Kalékos Lebensweg steht exemplarisch für viele Stimmen, die durch Vertreibung und Heimatverlust zum Schweigen gebracht wurden – und dennoch weiterwirken. Gemeinsam mit ihrem Trio – Susanne Paul (Cello) und Tara Bouman (Klarinette) – kommt Etta Scollo erneut ins Theater an der Ruhr und gibt uns einen Einblick in dieses besondere Konzertprojekt, mit dem sie gerade auf Tournee ist und das anlässlich des 50. Todestages der Dichterin entstanden ist. Begleitet wird sie auch dieses Mal von der großen Schauspielerin Eva Mattes, die Kalékos Gedichten mit ihrer unverwechselbaren Stimme Tiefe, Wärme und Ironie verleiht. So entsteht ein eindringlicher, vielschichtiger Abend über Sprache, Erinnerung und Identität – poetisch, politisch, berührend. Wer Etta Scollo und Eva Mattes mit dem kompletten Nirgendland-Konzertprogramm hören möchte, kann dies außerdem noch HIER (mit Verlinkung und Ortsangabe) tun. Wann: Sa. 21.02. im Anschluss an die Wir Nietzsche Vorstellung Ort: Foyer des Theater an der Ruhr
Kategorie: 
Theater