Martin Maleschka. Dokumentarfotografie am 03.07.2020

3. Juli 2020
10:00
und sonst
findet statt
Martin Maleschka. Dokumentarfotografie
Erfurt, Wohnkomplexzentrum Rieth - Bibliothek Wandgestaltung „Die Idee wird zur materiellen Gewalt, wenn sie die Massen ergreift“, Erich Enge, 1978


Baubezogene Kunst in der DDR 1950 - 1990. Kunst im öffentlichen Raum.

Der Cottbuser Architekt Martin Maleschka (geboren 1982 in Eisenhüttenstadt, lebt und arbeitet in Cottbus) hat es sich zur Aufgabe gemacht, die baubezogene Kunst im öffentlichen Raum der DDR zu dokumentieren. Zur kulturellen Hinterlassenschaft der DDR gehört eine bemerkenswert große Anzahl von Kunstwerken im öffentlichen Raum. Als Auftragskunst für Stadtzentren, öffentliche Gebäude und Wohngebiete entstanden, formulieren sie nicht nur einen dekorativ, gestalterischen Anspruch, sondern auch eine politische Botschaft. Von der Ostsee bis zum Erzgebirge ist Martin Maleschka unterwegs, um die akut von Zerstörung oder Verfall bedrohten Kunstwerke fotografisch zu erfassen und in einen (architektur-)historischen Kontext einzuordnen.

Im Kontext der intensiven Auseinandersetzung mit der Kunst im öffentlichen Raum in Mülheim, präsentiert das MUSEUM TEMPORÄR eine Auswahl an Dokumentarfotografien Maleschkas. Sie gewähren einen Blick auf ein Erbe, das im Westen bislang kaum rezipiert ist.

Öffnungszeiten Kunstmuseum Temporär:
Di. bis Fr. 10-18 Uhr, Sa. + So. 10-14 Uhr, Mo. geschlossen


Tickets
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Veranstaltungsort
Schloßstr. 28-30
45468
Mülheim an der Ruhr