Fuchsteufelswild | HARTMANNMUELLER am 11.12.2026

11. Dezember 2026
20:00
Tanz
findet statt
Fuchsteufelswild | HARTMANNMUELLER
Sieben Personen stehen dicht nebeneinander vor einer weißen Wand mit sichtbaren Backsteinstrukturen im oberen Bereich. Die Gruppe trägt auffällig bunte Kleidung.
Fuchsteufelswild | HARTMANNMUELLER, Copyright Dennis Yenmez

HARTMANNMUELLER sind wütend. Und richtig wild. Fuchsteufelswild, sozusagen!

Und die beiden Performer sind mit ihrer Wut nicht allein: Für ihr Singspiel haben sie ein Ensemble eingeladen gemeinsam über Lebenserfahrungen, Scheitern, aufgegebene Träume und Neuanfänge zu singen. Entstanden ist ein Chor, der die Kraft des Gemeinsamen feiert und sich der Vorstellung widersetzt, dass eigene Schicksal alleine bewältigen zu müssen.

Wut kennen wir alle: ob Tankrabatt, die Deutsche Bahn oder Kürzungen bei den Sozialleistungen. Vieles macht Menschen wütend und bringt sie immer wieder auf die Straße. In FUCHSTEUFELSWILD wird Wut nicht nur als destruktive Kraft, sondern als emotionale, soziale und künstlerische Energiequelle erfahrbar. Geschichten aus dem Leben des Ensembles werden zu chorischen Passagen, zu Sprechgesang und vielstimmigen Gesängen, eingebettet in eine experimentelle Komposition aus Musik, Klang und Bewegung.

Ein Abend, der zeigt, dass Wut entgegen ihrem schlechten Ruf auch Neues schaffen kann.

Hinter HARTMANNMUELLER verbergen sich die beiden Choreografen und Performer Simon Hartmann und Daniel Ernesto Mueller. Sie lernten sich 2006 während ihres Studiums zum Bühnentänzer an der Folkwang Universität der Künste in Essen kennen und gründeten 2011 das Künstlerkollektiv HARTMANNMUELLER. 2015 erhielten sie den Förderpreis der Stadt Düsseldorf im Bereich der Darstellenden Kunst. Seit 2021 erhalten sie zudem die Spitzenförderung des Landes NRW.

Auf der Bühne zeigen sich HARTMANNMUELLER als Kunstfiguren, die augenzwinkernd und gekonnt mit Stereotypen und popkulturellen Ästhetiken spielen. Ihr künstlerisches Profil spannt sich zwischen Humor und Ernsthaftigkeit, Tanz und Performance, verschiedenen Genderrollen, Klischees und Träumereien. Im Zentrum steht dabei der Mensch als verschrobenes Wesen, das permanent Sinn zu kreieren versucht und sich doch im Unsinn wiederfindet.


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Eine Produktion von HARTMANNMUELLER in Koproduktion mit dem Ringlokschuppen Ruhr, Mülheim, PATHOS theater, München und Theatermuseum Düsseldorf. Gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, die Kunststiftung NRW, das Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf und den Fonds Darstellende Künste aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.
Veranstaltungsort
Am Schloß Broich 38
45479
Mülheim an der Ruhr