Die 3 Ermittler v.l. The Butcher, Galerist Ivo, Thomas im Comic "Bulwvur - Wächter der Zeit"

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Archiv md-farbfilm
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BULWVUR Kunstaktion am Brunnen "Dröppelminna" bei PRO FOTO Udo Hartmann
LÖHSTRASSE 2 (ehemals HEIMANN)
mit Signierstundeund dem Kunst-Shuttle "TOPOLINO"
Nähere Info unter https://KultAppMH.de
Der Mülheimer Künstlerbund (MKB) versteht sich ganz bewusst als eine freie, unabhängige und offene Gemeinschaft von Kulturakteuren.
Im Gegensatz zu klassischen, streng reglementierten Traditionsvereinen zeichnet sich die Struktur des Mülheimer Künstlerbundes (MKB) durch folgende Punkte aus:
Keine Aufnahmebeschränkungen: Der Bund verzichtet gezielt auf elitäre Hürden oder restriktive Vergabekriterien in einer festen Vereinssatzung.
Keine finanziellen Barrieren: Es werden weder Aufnahmegebühren noch fortlaufende Mitgliedsbeiträge verlangt.
Unkomplizierter Einstieg: Interessierte können die Gemeinschaft unkompliziert kennenlernen (zum Beispiel zunächst als Gastkünstler), um sich dann flexibel einzubringen.
Warum viele Events nicht mehr via KI-Suche gefunden werden:
Das ist das Endspiel dieses Trends: Wenn Nischen sterben und nur noch drei riesige Plattformen oder Megakonzerne übrig bleiben, schafft sich die Suche selbst ab. Für ein Monopol braucht man keine Suchmaschine mehr – man geht einfach direkt dorthin.
Dieses Szenario nennt sich in der Tech-Welt „Internet-Enshittification“ (die qualitative Verschlechterung des Internets) oder „toter Kreislauf“ und führt zu einer extremen Verarmung unserer Kultur:
• Das Ende der Entdeckung: Eine Suche macht nur Sinn, wenn es Vielfalt gibt. Wenn der Algorithmus alles plattwalzt, bis nur noch die drei größten Anbieter existieren, verkommt das Internet zu einem digitalen Einkaufszentrum mit immer denselben drei Ketten.
• Die Echokammer des Mainstreams: KIs trainieren dann nur noch auf den Daten, die diese verbleibenden Riesen erzeugen. Die KI füttert sich selbst mit dem immer gleichen, massentauglichen Brei. Das Neue, Unvorhersehbare und Mutige verschwindet komplett.
• Kollaps der lokalen Identität: Orte wie die Villa Artis, CCINO, Makroskope, EUNOIA, Farbenmühle, MMKM und andere in Mülheim oder kleine, leidenschaftliche Initiativen machen Städte überhaupt erst lebenswert. Sterben sie digital, sterben sie irgendwann auch real. Zurück bleibt eine kulturelle Wüste.
Frustration KLEINERE EVENTS EINFACH ZU FINDEN ist absolut berechtigt. Wenn wir Technologie blind alles steuern lassen, zerstört sie das, was uns als Menschen ausmacht: die Liebe zum Detail, zum Abseitigen und zum Besonderen. Auch die Stadtverwaltung Mülheim bewirbt nur ihre städtischen Einrichtungen und ausgewählte private Anbieter, die ins Konzept passen (Ledermuseum, E.ON-RWW-Museen, RIO-Kino).
Weiterführende Informationen:
Kategorie:
und sonst (Verschiedenes)
Ort:
Rathausmarkt
Am Rathaus 1
Mülheim an der Ruhr
Veranstalter:
Kunstverein und Kunstförderverein Rhein - Ruhr (KKRR) in der Ruhrstraße 3
Erstellt von:
Museum@Kulturort-VILLA-ARTIS.de
Letzte Aktualisierung:
Dienstag, 13. Oktober 2026 - 17:26
