AUSSTELLUNG: Horst Müller

6. Januar 2019 bis 10. Februar 2019
Ausstellung
AUSSTELLUNG: Horst Müller
Ausstellungseröffnung 06.01.2019 um 19:00

„fraktale Variationen“ – Digital Art
von Horst Müller

Ausstellung vom 06.01. – 10.02.2019

Ausstellung geöffnet während der Cafeteriazeiten:
Di bis Fr 8:30 – 18:00 Uhr sowie
Wochenende / Feiertags 13:00 – 18:00 Uhr



Vita Horst Müller

1957 geboren in Mülheim/Ruhr

zur Zeit tätig als Beamter bei der Bahn in einem Projektzentrum bei der DB Kommunikationstechnik in Düsseldorf

Mitglied im Mülheimer Kunstverein Mitgliedsnummer: 2222


Vita (künstlerisch)

seit gut zehn Jahren der Fotografie verhaftet
analoge und digitale Fotografie
diverse private Fotoprojekte ausgearbeitet, fertiggestellt und andere noch in Planung

2012 Mitglied der Fotogruppe Duisburg bei der Stiftung Bahnsozialwerk
2012 Ausstellung im Kulturbunker Duisburg Marxloh „Strukturwandel in Marxloh“
2014 Bundesfotowettbewerb BSW 3. Platz mit Urkunde
2015 Ausstellung Kulturort Bismarckturm Mülheim „Das Unbeachtete“ der VHS Mülheim unter Ralf Raßloff
2016 Leiter der Fotogruppe Duisburg bei der Stiftung Bahnsozialwerk
2017 Ausstellung „Im Wandel der Zeit“ für das Bundeseisenbahnvermögen in Köln, Essen, Wuppertal und Münster mit der Fotogruppe Duisburg

Von 2015 bis aktuell jährlich VHS Kurse bei Ralf Raßloff „Kunst des Sehens“



Beschreibung des Zyklus „fraktale Variationen“

In seiner Bildreihe „fraktale Variationen“ bricht der gebürtige Mülheimer Horst Müller mit der Perfektion computergenerierter Fraktale. Die von ihm designten geometrischen Muster erweitert der Künstler durch das Hinzufügen einfacher Bildelemente in Acryl.

Hiermit schafft er eine Brücke zwischen der mathematischen Vollkommenheit und Komplexität des Fraktals und einer erfrischend menschlichen Simplizität minimalistischer Acrylelemente.

Der Entstehungsprozess beginnt mit der Auswahl eines Motivs aus einer Vielzahl generierter Muster. Dieses Muster wird dann vom Künstler weiter digital bearbeitet und in Druck auf Leinwand gegeben. Nach der Vollendung des Werkes mit Hilfe von Pinsel, Spachtel und Farbe wird das Bild von ihm mit einer Firnis überdeckt und dann in einen schlichten Holzrahmen gefasst.

„fraktale Variationen“

Mit dem Computer fing alles an. Ich erinnere mich an die Anfangszeiten des Computers. Damals kam mir zum ersten Mal ein „Mandelbrotbaum“ zu Gesicht.
Ein Mandelbrotbaum ist ein Abbild einer Mandelbrotmenge. Diese Gebilde oder Muster weisen einen hohen Grad von Selbstähnlichkeit auf, das ist also dann der Fall, wenn das Objekt aus vielen verkleinerten Teilen seiner Selbst besteht. Weil es aus vielen verkleinerten Teilen seiner selbst gebrochen wird, nennt man diese Gebilde auch Fraktale.
Hierzu bekannte Fraktale sind Mandelbrot- oder Julia- Fraktale.

Wie das Leben so spielt, verlor ich das Interesse an den Fraktalen aus unterschiedlichen Gründen aus den Augen. Vor ca. 13 Jahren gab es kleine Episoden, in der ich für kurze Zeit meine Faszination an diesen wunderbaren Flächen und Mustern wieder entdeckte. Aber dann setzte sich viel stärker mein Interesse an der Fotografie durch und ich bin seitdem ein sehr ambitionierter Hobbyfotograf geworden.

In den letzten zwei Jahren jedoch habe ich mich viel mit Flächen, Strukturen und Linien usw. aus fotografischem Interesse beschäftigt und bin dabei wieder auf die Fraktale gekommen. Man könnte also sagen, dass sich der Interessenkreis für die Fraktale immer wieder geschlossen hat.

Die Beschäftigung mit diesen Gebilden ist aber nur ein kleiner Teil meiner Hobbyfreizeit. Der weitaus größte Teil ist auf jeden Fall weiterhin der Fotografie gewidmet.

Nun aber ein paar Worte zu meiner Arbeit mit den Fraktalen.

Wenn man sich die Bilder anschaut, dann wird man in dem einen oder anderen Bild die in sich wiederholenden Fraktale erkennen können. Bei den meisten Arbeiten handelt es sich aber nicht direkt um die klassischen Fraktale nach Mandelbrot oder Julia, sondern es handelt sich um Flames. Mit diesen Flames lassen sich Formen und Strukturen erzeugen, welche eher organisch aufgebaut sind.

Einmal einen Berechnungsvorgang für ein fraktales- oder flamebasiertes Bild in einem Computer angestoßen, benötigt mein Rechner 2,3 oder auch mal acht Stunden, bis er das Ergebnis errechnet hat. Das fertige Bild ist noch nicht sehr anschaulich, deshalb nehme ich es dann auf einen anderen Computer und bearbeite es mit Hilfe digitaler Bildbearbeitung. Am Ende ergeben sich Bilder, von denen man hier in dieser Ausstellung einige betrachten kann.

Ein paar von diesen Bildern sind dann von mir so wie sie nach der Bearbeitung waren, entweder auf Leinwand oder auf Fotopapier ausgedruckt worden. Die Leinwandbilder habe ich alle mit einer Fixierung versehen und in einen Schattenfugenrahmen eingerahmt.

Dann gibt es ein paar Bilder, bei denen ich nicht umhin konnte mit Hilfe der Bildbearbeitung einige Einlagen oder Veränderungen einzubauen.

Bis zu diesem Punkt sind die Bilder durchaus reproduzierbar und nicht unbedingt einzigartig, oder wie ein mir gut bekannter ausgezeichneter Fotograf es ausdrückte: „Horst, das ist doch keine Kunst.“..... irgendwie kann ich mich aber noch nicht dazu durchringen ihm Recht zu geben...

Nun gibt es aber auch Werke, bei denen ich nach dem Druck auf Leinwand auf unterschiedliche Art und Weise meistens mit Acrylfarbe Veränderungen eingearbeitet habe.

Diese Werke sind einzigartig und nicht mehr exakt genauso zu reproduzieren.

Nachdem ich nun einiges über die unterschiedlichen Varianten der Fraktale erklärt habe und ebenso auf die Variationen meiner Werke eingegangen bin, finde ich den Titel „fraktale Variationen“ für diese Ausstellung recht passend.
Tickets
Augustastr. 108 -114
45476
Mülheim an der Ruhr
Ausstellungseröffnung 06.01.2019 um 19:00 „fraktale Variationen“ – Digital Art von Horst Müller Ausstellung vom 06.01. – 10.02.2019 Ausstellung geöffnet während der Cafeteriazeiten: Di bis Fr 8:30 – 18:00 Uhr sowie Wochenende / Feiertags 13:00 – 18:00 Uhr Vita Horst Müller 1957 geboren in Mülheim/Ruhr zur Zeit tätig als Beamter bei der Bahn in einem Projektzentrum bei der DB Kommunikationstechnik in Düsseldorf Mitglied im Mülheimer Kunstverein Mitgliedsnummer: 2222 Vita (künstlerisch) seit gut zehn Jahren der Fotografie verhaftet analoge und digitale Fotografie diverse private Fotoprojekte ausgearbeitet, fertiggestellt und andere noch in Planung 2012 Mitglied der Fotogruppe Duisburg bei der Stiftung Bahnsozialwerk 2012 Ausstellung im Kulturbunker Duisburg Marxloh „Strukturwandel in Marxloh“ 2014 Bundesfotowettbewerb BSW 3. Platz mit Urkunde 2015 Ausstellung Kulturort Bismarckturm Mülheim „Das Unbeachtete“ der VHS Mülheim unter Ralf Raßloff 2016 Leiter der Fotogruppe Duisburg bei der Stiftung Bahnsozialwerk 2017 Ausstellung „Im Wandel der Zeit“ für das Bundeseisenbahnvermögen in Köln, Essen, Wuppertal und Münster mit der Fotogruppe Duisburg Von 2015 bis aktuell jährlich VHS Kurse bei Ralf Raßloff „Kunst des Sehens“ Beschreibung des Zyklus „fraktale Variationen“ In seiner Bildreihe „fraktale Variationen“ bricht der gebürtige Mülheimer Horst Müller mit der Perfektion computergenerierter Fraktale. Die von ihm designten geometrischen Muster erweitert der Künstler durch das Hinzufügen einfacher Bildelemente in Acryl. Hiermit schafft er eine Brücke zwischen der mathematischen Vollkommenheit und Komplexität des Fraktals und einer erfrischend menschlichen Simplizität minimalistischer Acrylelemente. Der Entstehungsprozess beginnt mit der Auswahl eines Motivs aus einer Vielzahl generierter Muster. Dieses Muster wird dann vom Künstler weiter digital bearbeitet und in Druck auf Leinwand gegeben. Nach der Vollendung des Werkes mit Hilfe von Pinsel, Spachtel und Farbe wird das Bild von ihm mit einer Firnis überdeckt und dann in einen schlichten Holzrahmen gefasst. „fraktale Variationen“ Mit dem Computer fing alles an. Ich erinnere mich an die Anfangszeiten des Computers. Damals kam mir zum ersten Mal ein „Mandelbrotbaum“ zu Gesicht. Ein Mandelbrotbaum ist ein Abbild einer Mandelbrotmenge. Diese Gebilde oder Muster weisen einen hohen Grad von Selbstähnlichkeit auf, das ist also dann der Fall, wenn das Objekt aus vielen verkleinerten Teilen seiner Selbst besteht. Weil es aus vielen verkleinerten Teilen seiner selbst gebrochen wird, nennt man diese Gebilde auch Fraktale. Hierzu bekannte Fraktale sind Mandelbrot- oder Julia- Fraktale. Wie das Leben so spielt, verlor ich das Interesse an den Fraktalen aus unterschiedlichen Gründen aus den Augen. Vor ca. 13 Jahren gab es kleine Episoden, in der ich für kurze Zeit meine Faszination an diesen wunderbaren Flächen und Mustern wieder entdeckte. Aber dann setzte sich viel stärker mein Interesse an der Fotografie durch und ich bin seitdem ein sehr ambitionierter Hobbyfotograf geworden. In den letzten zwei Jahren jedoch habe ich mich viel mit Flächen, Strukturen und Linien usw. aus fotografischem Interesse beschäftigt und bin dabei wieder auf die Fraktale gekommen. Man könnte also sagen, dass sich der Interessenkreis für die Fraktale immer wieder geschlossen hat. Die Beschäftigung mit diesen Gebilden ist aber nur ein kleiner Teil meiner Hobbyfreizeit. Der weitaus größte Teil ist auf jeden Fall weiterhin der Fotografie gewidmet. Nun aber ein paar Worte zu meiner Arbeit mit den Fraktalen. Wenn man sich die Bilder anschaut, dann wird man in dem einen oder anderen Bild die in sich wiederholenden Fraktale erkennen können. Bei den meisten Arbeiten handelt es sich aber nicht direkt um die klassischen Fraktale nach Mandelbrot oder Julia, sondern es handelt sich um Flames. Mit diesen Flames lassen sich Formen und Strukturen erzeugen, welche eher organisch aufgebaut sind. Einmal einen Berechnungsvorgang für ein fraktales- oder flamebasiertes Bild in einem Computer angestoßen, benötigt mein Rechner 2,3 oder auch mal acht Stunden, bis er das Ergebnis errechnet hat. Das fertige Bild ist noch nicht sehr anschaulich, deshalb nehme ich es dann auf einen anderen Computer und bearbeite es mit Hilfe digitaler Bildbearbeitung. Am Ende ergeben sich Bilder, von denen man hier in dieser Ausstellung einige betrachten kann. Ein paar von diesen Bildern sind dann von mir so wie sie nach der Bearbeitung waren, entweder auf Leinwand oder auf Fotopapier ausgedruckt worden. Die Leinwandbilder habe ich alle mit einer Fixierung versehen und in einen Schattenfugenrahmen eingerahmt. Dann gibt es ein paar Bilder, bei denen ich nicht umhin konnte mit Hilfe der Bildbearbeitung einige Einlagen oder Veränderungen einzubauen. Bis zu diesem Punkt sind die Bilder durchaus reproduzierbar und nicht unbedingt einzigartig, oder wie ein mir gut bekannter ausgezeichneter Fotograf es ausdrückte: „Horst, das ist doch keine Kunst.“..... irgendwie kann ich mich aber noch nicht dazu durchringen ihm Recht zu geben... Nun gibt es aber auch Werke, bei denen ich nach dem Druck auf Leinwand auf unterschiedliche Art und Weise meistens mit Acrylfarbe Veränderungen eingearbeitet habe. Diese Werke sind einzigartig und nicht mehr exakt genauso zu reproduzieren. Nachdem ich nun einiges über die unterschiedlichen Varianten der Fraktale erklärt habe und ebenso auf die Variationen meiner Werke eingegangen bin, finde ich den Titel „fraktale Variationen“ für diese Ausstellung recht passend.
Kategorie: 
Ausstellung
Ort: 
Begegnungsstätte Feldmann-Stiftung
Augustastr. 108 -114
45476
Mülheim an der Ruhr
Veranstalter: 
Begegnungsstätte Feldmann-Stiftung
Tickets: 
Erstellt von: 
feldmann-stiftung
Letzte Aktualisierung: 
Mittwoch, 5. Dezember 2018 - 15:54