Einladung zur Vernissage – Halina Jaworski & Petra Wunderlich
Architektur der Sinne und des Glaubens
HALINA JAWORSKI & PETRA WUNDERLICH
Malerei & Fotografie
Architektur der Sinne und des Glaubens.
Häuser, Räume und Zwischenräume – jenseits der Geografie des Inneren und Äußeren.
Muster, Orte, Gebete.
Vernissage:
Samstag, 28. Februar 2026, 19.30 Uhr
Einführung: Frank Schablewski
Musik: Gabriele Gräfe
Die Galerie d’Hamé lädt herzlich zur Eröffnung der Ausstellung von Halina Jaworski und Petra Wunderlich ein.
Beide Künstlerinnen befassen sich mit Raum als Erfahrungs- und Wahrnehmungsform.
Malerei und Fotografie treten dabei in einen stillen Dialog über Struktur, Material und geistige Resonanz.
Petra Wunderlich, Professorin für Fotografie an der Hochschule Luzern, ist mit ihren Schwarzweißserien architektonischer Räume international bekannt geworden. Besonders berührend ist ihre Folge von Synagogenaufnahmen, in der sie Gebäude zeigt, die zuvor anderen Glaubensgemeinschaften dienten und später als jüdische Gebetshäuser „umgeweiht“ wurden, leise Bilder einer gelebten religiösen Toleranz.
BECHER SCHULE
Lange persönliche Assistentin von Bernd Becher / Meisterschülerin
Halina Jaworski, in Danzig geboren und seit den frühen 1970er-Jahren in Düsseldorf ansässig, studierte zunächst an der Bezalel-Akademie in Jerusalem und anschließend an der Kunstakademie Düsseldorf bei Günther Uecker, als dessen erste Meisterschülerin. Ihre Eltern, jüdische Intellektuelle, gehörten zu jenen, die im Zuge der antisemitischen Kampagne des polnischen Staates im Jahr 1968 als „unerwünscht“ gebrandmarkt, entrechtet und zur Emigration gezwungen wurden; mit ihren Kindern flohen sie nach Israel. Diese Erfahrung von Vertreibung und Neubeginn schreibt sich, oft nur andeutungsweise, in die Sensibilität ihrer Arbeit ein.