Auch in ihrem jüngsten Film zeigt Julia Ducournau ("Titane") intensives und intimes Körperkino und folgt der Transformation einer Teenagerin während einer Epidemie.
Über „Alpha“
Ende der 1980er-Jahre lässt sich eine 13-jährige Schülerin auf einer Party tätowieren. Doch die Wunde will nicht verheilen. In der Schule verbreitet sich das Gerücht, dass sie sich mit einer hochansteckenden Krankheit infiziert habe. Nähe und Verbundenheit erlebt sie nur mit ihrem Onkel, einem abgemagerten, hochnervösen Junkie, der an einem Virus erkrankt ist, der Menschen versteinern lässt. Ein ebenso beeindruckendes wie bildmächtiges Drama um eine junge Frau, die allmählich erwachsen wird, sich urplötzlich aber in die Rolle der Außenseiterin gedrängt fühlt.
Quelle: Filmdienst