Jugendpolitiker fordern Sporthalle

Appell an den Rat der Stadt

Der Jugendstadtrat hat sich in der letzten Ratssitzung mit einem Appell an die Ratsmitglieder gewendet:
"Hier tut sich die seltene Chance auf, die Schullandschaft zu bereichern und damit Leistungssport nach Mülheim zu holen, ihn hier zu halten und noch besser zu unterstützen, als es heute möglich ist."

Den ganzen Artikel aus der WAZ vom 6. März 2015 seht ihr hier:
http://www.derwesten.de/staedte/muelheim/jugendpolitiker-fordern-sporthalle-id10424036.html

Und hier die komplette Stellungnahme an den Rat der Stadt:
Neue Sporthalle für die Luisenschule: Einmalige Chance nutzen – Mülheimer Sport stärken!

Sehr geehrte Damen und Herren Ratsmitglieder,
die Luisenschule in unserer Stadt bewarb sich erfolgreich beim Land Nordrhein-Westfalen darum, eine NRW-Sportschule zu werden.
Dafür benötigt sie eine neue Dreifach-Sporthalle.

Nicht nur der Mülheimer Sport in Form des MSB positioniert sich klar für den Bau der Halle, auch der Jugendstadtrat befürwortet diesen.
Denn hier tut sich für unsere Stadt die seltene Chance auf, die Schullandschaft durch eine solche Sportschule zu bereichern und damit den Leistungssport nach Mülheim zu holen, ihn hier zu halten und noch besser zu unterstützen, als es heute schon möglich ist.

Eine solche Sporthalle böte der Luisenschule die Möglichkeit, Talente gezielter zu fördern und sich noch mehr als landesweiter Leistungsträger zu etablieren. So könnte Mülheim zu einem Leistungszentrum des Sports werden.
Aber nicht allein aus dem Grund, Leistungssport und Schulbildung miteinander zu verbinden, ist eine solche Sporthalle für die Luisenschule eine gute Idee.
Auch angesichts der traurigen Tatsache, dass die Mülheimer Sportvereine oft an Grenzen stoßen, was freie Hallen für Trainings angeht, ist ein Bau ein Plus für Mülheim.

Denn während heute viele Vereine Probleme haben, aufgrund der vielgenutzten bestehenden Sporteinrichtungen altersgerechte Trainingszeiten für Kinder und
Jugendliche anzubieten, was dazu führt, dass junge Sportbegeisterte ihr Training nicht wahrnehmen können oder es erst gar nicht in Erwägung ziehen, könnte in Zukunft eine zusätzliche Sporthalle diese Problematik entspannen.

Wir wissen, dass Mülheim keine finanzstarke Stadt ist und allein schon die anstehenden Schulsanierungen ein Kraftakt sind. Wir wissen auch, dass die ab Bau regelmäßig anfallenden Unterhaltungskosten der Sporthalle die Stadt tragen müsste, aber nicht zuletzt deswegen, dass das Land 80 Prozent der Baukosten übernehmen würde, wäre es in unseren Augen ein großer Verlust, ließen wir diese einmalige Chance ungenutzt.

Hochachtungsvoll
Die Mitglieder des Jugendstadtrates
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