Veranstaltung:
Datum und Zeit:
Samstag, 28. November 2026 - 20:00
Eine intermediale Performance über die Kraft von Paradoxien & Chaos
Unsere Gesellschaft ist verliebt ins Gelingen. Nur das, was passt, was geordnet erscheint und gut funktioniert, wird goutiert. Doch weil vieles nicht funktioniert, wird das Gelingen allzu oft nur behauptet: Wir spielen die Rolle derjenigen, denen alles gelingt, bei denen alles in Ordnung ist – „muss ja, muss ja“.
Dabei ist es oft nicht die Erfüllung eines Traums, einer Hoffnung oder einer Liebe, die unsere Entwicklung voranbringt, sondern ihr Gegenteil: die Enttäuschung, die Nichterfüllung, die unglückliche Liebe, das Chaos nach einem persönlichen Scheitern. Gerade darin liegt ein Potenzial für Veränderung. Das Scheitern kann Entwicklung anstoßen, Kreativität freisetzen und neue Wege eröffnen.
In Plädoyer für die unglückliche Liebe untersucht die VolXbühne gemeinsam mit einem generationenübergreifenden Ensemble aus Mülheimer Bürger:innen sowie professionellen Performer:innen und Musiker:innen das Potenzial von Paradoxien und Chaos, von persönlichem Scheitern und enttäuschten Hoffnungen – in einer Gesellschaft, die auf Perfektion getrimmt ist. Ein sinnliches Plädoyer für das Unvollkommene. Für das Widersprüchliche. Für das Authentische.
Eine Produktion der VolXbühne am Theater an der Ruhr und A.TONAL.THEATER (Köln) in Kooperation mit Freihandelszone – Ensemblenetzwerk Köln und Alte Feuerwache Köln.
Gefördert durch: Diversitätsfonds NRW, Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW, Kultursekretariat NRW und die MEG – Mülheimer Entsorgungsgesellschaft.
BESETZUNG
Andrea Kralemann, Bruno Kirchhof, Daniela Godde, Friedhelm Friebe, Klaus Lill, Marcello Bartolotta, Martin Gerhards, Nicolai Andre, Sabina Rahn, Sandra Barbosa, Shirin Zettl / Live-Musik: Igor Kirillov (Keyboard & Effekte), Peter Eisold (Schlagwerk & Elektronik)
TEAM
Regie & Textfassung: Jörg Fürst
Bühnenbild: Jan Patrick Brandt
Kostüme: Regina Rösing
Videoscreening & Videoblog: Susann Martin
Vocalcoaching: Sabina Rahn
Technische Leitung: Dirk Lohmann
PR & Produktion: Britta Stalleicken
Layout: Molter & Sartor, Düsseldorf
Fahrdienst: Schlax
Kategorie:
Theater
