Ersatzneubau Hallenbad Heißen - Kassenanlage mit Zutrittskontrolle

Kurzbezeichnung: 
MH-REFERAT_VI-2026-11549
Typ: 
Bauleistung
CPV: 

45000000-7

Bauarbeiten

45212212-5

Bauarbeiten für Schwimmbäder

42961100-1

Zugangskontrollsystem

45315100-9

Elektrotechnikinstallation

48110000-2

Softwarepaket für POS-Kassenterminals
Kurzbeschreibung des Auftrags: 
Zusätzliche Auskünfte oder Unterlagen können eingesehen oder angefordert werden bei: 

Ausschließlich über diese Seite (s. unten Bieterrückfrage stellen)

Ablauf der Zuschlags- und Bindefrist: 
11.09.2026
Beginn der Leistungen: 
05.10.2026
Beginn der Leistungen: 
Fertigstellung: 
18.12.2026
Fertigstellung: 
Zuschlagskriterien: 

Das Zuschlagskriterium ist der niedrigste Preis. Nebenangebote sind nicht zugelassen.

Hinweise: 

Die Stadt Mülheim an der Ruhr schreibt Arbeiten zur Ausführung innerhalb des eigenen Stadtgebietes EU-weit im offenen Verfahren aus.
Eignungsnachweise:
Bitte laden Sie bei Angebotsabgabe folgende Unterlagen hoch:
• „Deckblatt-VOB“ der Stadt Mülheim an der Ruhr
• Leistungsverzeichnis im Dateiformat PDF oder GAEB. Der Auftraggeber behält sich die Nachforderung des jeweils anderen Dateiformates vor.
• Eigenerklärung zur Eignung entsprechend Formblatt (VHB) 124, alternativ Angabe der Nummer, unter der das Unternehmen im Präqualifikationsverzeichnis geführt wird
• Verzeichnis der Leistungen/Kapazitäten anderer Unternehmer (Formblatt VHB 235)
• Verzeichnis der Nachunternehmerleistungen (Formblatt 233)
• Formular 523 EU - Eigenerklärung Sanktionspaket 5 EU

Folgende Eignungsnachweise/Unterlagen sind vor Auftragserteilung innerhalb von 6 Tagen nach Aufforderung einzureichen:
• Nachweis der Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister oder die Handwerksrolle des Unternehmenssitzes oder Wohnsitzes
• Unbedenklichkeitsbescheinigung über die Teilnahme am Sozialkassenverfahren der Bauwirtschaft
• Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes bzw. Bescheinigung in Steuersachen
• Freistellungsbescheinigung gemäß § 48b EStG
• Qualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft
• Verpflichtungserklärung für Nachunternehmer (Formblatt 236)
• Angabe der Zahl der in den letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen
• Versicherungsbestätigung der Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 3 Mio. EUR für Personen- und 3 Mio. EUR für Sach-/Vermögensschäden
• Formblätter (VHB) 221 bzw. 222, ggf. Formblatt (VHB) 223. Alternativ kann der Bieter eine gleichwertige Erklärung über die Kalkulation einreichen.
• Formblatt 241
• Ab einem Auftragswert von 30.000 € netto zusätzlich die Urkalkulation im verschlossenen Umschlag. Der Auftraggeber ist berechtigt, den Umschlag zu öffnen und die Kalkulation bei Bedarf einzusehen. Diskretion wird seitens des Auftraggebers gewährleistet.

Ab einem Auftragswert von 30.000 € wird für den Bieter, auf dessen Angebot der Zuschlag erteilt werden soll, ein Auszug aus dem Wettbewerbsregister (§ 6 WRegG) angefordert.
Sofern geforderte Unterlagen nicht innerhalb einer Frist von 6 Kalendertagen nach Aufforderung vorgelegt werden, wird das Angebot von der Wertung ausgeschlossen.

Melden Sie sich am System mit Ihren Benutzerdaten an, bevor Sie Unterlagen herunterladen. Sollten im weiteren Verlauf Unterlagen aktualisiert werden, erhalten Sie dann automatisch eine Benachrichtigung per E-Mail.

Weitere Informationen: 

Kommentare

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Das LV wird überarbeitet und in Kürze neu hochgeladen.

Das überarbeitete LV (PDF und GAEB) wurde hochgeladen.

Es wurden folgende Bieterfragen gestellt:

1.) Armbandlogik
Im LV 02.0001 ist ein „Austritt freidrehend“ ausgeschrieben und in LV 04.0001 eine Armbandausgabe. Hierbei ergibt sich die Frage, wie die ausgegebenen Armbänder wieder eingesammelt werden sollen. Ohne entsprechenden Armband-Rücknehmer auf der Ausgangsseite können die Bänder im Kundenbesitz bleiben, und somit entsteht massiver Verlust von Armbändern. ​​​​​​

Antwort:
Es sollen nur für Wertkarten RFID Armbänder ausgegeben werden, die per Pfand am Automaten ausgegeben werden. Diese RFID-Armbänder verbleiben beim Dauergast und sollen an allen Verkaufsstellen wieder aufgeladen werden können. Tagesgäste sollen Ihr Zutrittsticket per QR-Code auf den Quittungs-Bon ausgegeben bekommen.

2.) Verkaufsautomat
Ist eine Bargeldannahmemöglichkeit – auch als Nachrüstung – gefordert?

Antwort:
Es handelt sich um eine überwiegend personallose Anlage, daher ist das Handling mit Bargeld nicht gewünscht. Eine Nachrüstungsmöglichkeit für die Bargeldzahlung ist gewünscht, falls der Bedarf der Bargeldfunktion später gewünscht wird.

3.) Software
In LV 6, Pos 6 ist eine cloudbasierte Software ausgeschrieben. Ist hier ebenfalls eine lokale Client-Server Softwarelösung für das Vor-Ort Geschäft (exkl. Webshop) akzeptiert? Falls explizit eine Cloud-Lösung für das Kassensystem (exkl. Webshop-Teil) gefordert ist, wäre vom Auftraggeber die entsprechende Notwendigkeit der Wettbewerbseinschränkung (GWB) darzulegen, da eine entsprechende reine Cloud-Lösung nur von einem Bieter angeboten werden kann. Aus den Ausschreibungsunterlagen gehen keine weiteren Informationen hervor, welche eine lokale Client-Server-Lösung ausschließen.

Antwort:
Eine alternative Ausführung als lokal installierte Soft- und Hardwarelösung ist nicht vorgesehen.
Die Vorgabe einer cloudbasierten Lösung beruht auf objektiven betrieblichen Erfordernissen des Auftraggebers. Der Betrieb des Bades erfolgt mit einem stark eingeschränkten Personaleinsatz vor Ort. Mitarbeiter vor Ort sind nicht mit der fachlichen Administration für das Kassensystem ausgebildet, wie die Anlage von Tarifen sowie die Kontrolle und Abrechnung der Einnahmen.
Diese Aufgaben werden vielmehr zentral durch die zuständigen Mitarbeitenden der Verwaltung wahrgenommen, die räumlich nicht am Standort des Bades angesiedelt sind. Vor diesem Hintergrund ist ein standortunabhängiger Zugriff auf die für den laufenden Betrieb erforderlichen administrativen Funktionen zwingend erforderlich.
Eine lokal installierte Lösung würde demgegenüber zusätzliche Anforderungen an die am Standort vorzuhaltende Systeminfrastruktur sowie an deren laufenden technischen Betrieb, Wartung, Absicherung, Verfügbarkeitsüberwachung und Störungsbearbeitung begründen. Der damit verbundene organisatorische und personelle Mehraufwand ist mit den vorhandenen personellen und organisatorischen Ressourcen des Auftraggebers nicht leistbar.
Auch Fernzugriffsmodelle auf lokal installierte Systeme, insbesondere über VPN oder vergleichbare Infrastrukturen, stellen keine gleichwertige Alternative dar. Diese würden zusätzliche Anforderungen an IT-Sicherheit, Administration, Betriebsführung und Support auslösen und den angestrebten zentralen, wirtschaftlichen und ordnungsgemäßen Betriebsablauf unter den gegebenen organisatorischen Rahmenbedingungen nicht in gleicher Weise gewährleisten.
Die Festlegung auf eine cloudbasierte Lösung erfolgt daher nicht aus Gründen der Bevorzugung einer bestimmten technischen Ausführungsform, sondern zur Sicherstellung eines wirtschaftlichen, effizienten und ordnungsgemäßen Betriebs unter den konkret vorliegenden organisatorischen und betrieblichen Rahmenbedingungen. Die Vorgabe ist mithin durch sachliche, auftragsbezogene und verhältnismäßige Gründe gerechtfertigt.

Anmeldung erforderlich

Zum Verfassen von Bieterrückfragen und der Abgabe von Angeboten bitte Anmelden oder Registrieren.

Angebotsöffnung

Die Angebotsöffnung erfolgt am 14. Juli 2026 - 10:00 Uhr. Dieser Inhalt ist nicht mehr öffentlich zugänglich ab 14. Juli 2026 - 10:00 Uhr.

Informationen zur Ausschreibung

In dieser Ansicht können Sie alle Unterlagen der Ausschreibung herunterladen sowie Antworten der Vergabestelle auf Bieterfragen einsehen. Für die elektronische Kommunikation mit der Vergabestelle und die elektronische Abgabe eines Teilnahmeantrags oder Angebotes müssen Sie sich zuvor registrieren und anmelden.