Veranstaltung:
Datum und Zeit:
Freitag, 3. Juli 2026 - 19:30
Autoritäre und verschwörungsideologische Strömungen gewinnen an Bedeutung: Sie leugnen den menschengemachten Klimawandel, diffamieren wissenschaftliche Expertise als „Eliteprojekt“ und stellen einfache Wahrheiten gegen komplexe Erkenntnisse. Damit gefährden sie demokratische Debatten und die Fähigkeit der Gesellschaft, ökologischen Krisen zukunftsorientiert und solidarisch zu begegnen. Wissenschaft kann zur Bewältigung des Klimawandels beitragen, wenn sie weder in blinde Technikgläubigkeit verfällt noch vor Wissenschaftsfeindlichkeit zurückweicht.
Wir freuen uns sehr, mit Prof. Dr. Ferdi Schüth einen international renommierten Wissenschaftler gewonnen zu haben, der vor diesem Hintergrund die Möglichkeiten von Wissenschaft am Beispiel seiner Arbeit einordnet.
Ferdi Schüth ist Direktor am Max-Planck-Institut für Kohlenforschung in Mülheim an der Ruhr und Träger zahlreicher Preise, darunter des Leibniz-Preises. Für die Max-Planck-Gesellschaft repräsentiert er Energiethemen, unter anderem mit der Publikation Die Zukunft der Energie – Die Antwort der Wissenschaft (C.H. Beck 2008). Er studierte Chemie sowie Rechtswissenschaften.
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Kategorie:
und sonst (Verschiedenes)
