#Metamorphium am 11.07.2026

11. Juli 2026
16:30
und sonst (Verschiedenes)
findet statt
#Metamorphium


Die Ausstellung – gleichzeitig ein Entdeckungsparcours durch Theater und Park – versammelt Arbeiten, die sich zwischen Wahrnehmungsveränderung, Spekulation und Spiel bewegen. In dieser schillernden Zone zwischen Wirklichkeit und Science Fiction, überlagern sich verborgene Schichten von Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft und verweisen – vor dem Hintergrund eines menschengemachten Klimawandels, einer ungebremsten Ausbeutung im Namen des Wachstums, multipler Krisen und künstlicher Intelligenz – auf die Möglichkeit und gleichzeitig Zwangsläufigkeit von Veränderung. Die überwiegende Zahl der Installationen sind partizipative Versuchsanordnungen, die zum spielerischen Entdecken einladen.

Im Theater

Gaitless von Uroš Krčadinac & Marko Milić × MIREVI verschiebt Wahrnehmung und Handlung. In einem interaktiven Raum werden Besucher*innen aufgefordert, sich jenseits gewohnter Muster zu bewegen, um eine KI auszutricksen. Die digitale Installation Spekulative Zukunft von MIREVI entwirft im KI-gesteuerten Zerrspiegel Zukunftsbilder der Betrachter*innen – Deep-Fakes als ironische Projektionen unserer Selbst, die man sogar mitnehmen kann. Daniel Nehrings Installation Ode to the Sun II zeigt eine Vielzahl an Insektenhüllen oder Kokons erinnernde Objekte.

Im Park

Der Blick durch das große Kaleidoskop der RaumZeitPiraten verwandelt die Umgebung in ein vielgestaltiges Traummosaik. Im Traumfänger von Jonathan Harth begegnen Besucher*innen in einer alten Telefonzelle den spekulativen Träumen und Albträumen einer KI, während in Evelyn Möckings Soundinstallation In meinen Ohren krabbelt der Boden, es singen Steine, es balzt überall unsere Umgebung als klingende, lebendige Welt erfahrbar wird: Vibrationen, tierische Rufe und mineralische Resonanzen verbinden sich zu einer vielstimmigen Komposition. Daniel Nehrings Im Inneren gelegen ist eine Art archäologische Zone, deren Bohrkerne ins Erdinnere führen – eine vertikale Erzählung aus geologischen, kulturellen und imaginären Schichten, die Vergangenheit und Utopie zugleich berühren. In der stereoskopischen Projektion We, Brute Force von Charlotte Triebus begegnen wir scheinbar mutierten Wesen in einer imaginären Unterwelt, während wir die Welt in Physis Machina von MIREVI selbst gestalten: durch die Eingriffe der Besucher*innen transformiert sich die künstliche Natur stetig – Maschine und Organismus, Bild und Handlung, Zufall und Entscheidung. Mit eintretender Dämmerung kommen die beiden Arbeiten Im Bann des Lichtkreises und Reflektionen von Bekim Aliji noch besser zur Geltung, denn Licht ist ihr eigentliches Element.

Interventionen

Nicht wundern, wenn an manchen Tagen glitzernde Prachtkäfer, Regenwolken oder Korallenriffe durch den Park flanieren. Hier wird utopische Mode zur Anpassung an die neuen Lebensrealitäten des Anthropozän gezeigt.


Veranstaltungsort
Akazienallee 61
45478
Mülheim an der Ruhr
Veranstaltung: 
Datum und Zeit: 
Samstag, 11. Juli 2026 - 16:30
Die Ausstellung – gleichzeitig ein Entdeckungsparcours durch Theater und Park – versammelt Arbeiten, die sich zwischen Wahrnehmungsveränderung, Spekulation und Spiel bewegen. In dieser schillernden Zone zwischen Wirklichkeit und Science Fiction, überlagern sich verborgene Schichten von Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft und verweisen – vor dem Hintergrund eines menschengemachten Klimawandels, einer ungebremsten Ausbeutung im Namen des Wachstums, multipler Krisen und künstlicher Intelligenz – auf die Möglichkeit und gleichzeitig Zwangsläufigkeit von Veränderung. Die überwiegende Zahl der Installationen sind partizipative Versuchsanordnungen, die zum spielerischen Entdecken einladen. Im Theater Gaitless von Uroš Krčadinac & Marko Milić × MIREVI verschiebt Wahrnehmung und Handlung. In einem interaktiven Raum werden Besucher*innen aufgefordert, sich jenseits gewohnter Muster zu bewegen, um eine KI auszutricksen. Die digitale Installation Spekulative Zukunft von MIREVI entwirft im KI-gesteuerten Zerrspiegel Zukunftsbilder der Betrachter*innen – Deep-Fakes als ironische Projektionen unserer Selbst, die man sogar mitnehmen kann. Daniel Nehrings Installation Ode to the Sun II zeigt eine Vielzahl an Insektenhüllen oder Kokons erinnernde Objekte. Im Park Der Blick durch das große Kaleidoskop der RaumZeitPiraten verwandelt die Umgebung in ein vielgestaltiges Traummosaik. Im Traumfänger von Jonathan Harth begegnen Besucher*innen in einer alten Telefonzelle den spekulativen Träumen und Albträumen einer KI, während in Evelyn Möckings Soundinstallation In meinen Ohren krabbelt der Boden, es singen Steine, es balzt überall unsere Umgebung als klingende, lebendige Welt erfahrbar wird: Vibrationen, tierische Rufe und mineralische Resonanzen verbinden sich zu einer vielstimmigen Komposition. Daniel Nehrings Im Inneren gelegen ist eine Art archäologische Zone, deren Bohrkerne ins Erdinnere führen – eine vertikale Erzählung aus geologischen, kulturellen und imaginären Schichten, die Vergangenheit und Utopie zugleich berühren. In der stereoskopischen Projektion We, Brute Force von Charlotte Triebus begegnen wir scheinbar mutierten Wesen in einer imaginären Unterwelt, während wir die Welt in Physis Machina von MIREVI selbst gestalten: durch die Eingriffe der Besucher*innen transformiert sich die künstliche Natur stetig – Maschine und Organismus, Bild und Handlung, Zufall und Entscheidung. Mit eintretender Dämmerung kommen die beiden Arbeiten Im Bann des Lichtkreises und Reflektionen von Bekim Aliji noch besser zur Geltung, denn Licht ist ihr eigentliches Element. Interventionen Nicht wundern, wenn an manchen Tagen glitzernde Prachtkäfer, Regenwolken oder Korallenriffe durch den Park flanieren. Hier wird utopische Mode zur Anpassung an die neuen Lebensrealitäten des Anthropozän gezeigt.
Kategorie: 
und sonst (Verschiedenes)