Aktuelle Fallzahlen

31. Mai 2020
Bestätigte Fälle
213
davon
aktuell infiziert
26
geheilt
179
verstorben
8
Quarantäne
79
Entnommene Proben
3273

Informationen zum Corona-Virus

In Mülheim an der Ruhr sind zahlreiche Maßnahmen erlassen worden, um die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen. Es gibt zahlreiche Einschränkungen und ein Kontaktverbot. Alle wichtige Informationen haben wir auf diesen Seiten für Sie zusammengestellt.

Darüber hinaus informiert die Landesregierung über neue Regeln, Maßnahmen und Verordnungen - immer aktuell unter: land.nrw/corona.

+++ Nachrichten-Ticker +++

Mund-Nase-Bedeckung als Pflicht ab Montag beim Besuch städtischer Dienststellen

Krisenstabsleiter Dr. Steinfort: “Das Tragen von Alltagsmasken trägt - neben der konsequenten Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln - dazu bei, das Infektionsrisiko zu reduzieren“

Analog zu den Regelungen des Landes für den ÖPNV und den Einzelhandel hat der Krisenstab beschlossen, dass für alle Besucher städtischer Gebäude - mit Ausnahme der Schulen und Kindertageseinrichtungen - ab Vollendung des fünften Lebensjahres während des Aufenthalts in den Gebäuden die Pflicht besteht, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Wichtige Telefonnummern

Für Fragen rund um das Virus können Sie sich ebenfalls an das Bürgertelefon für Corona wenden: 0208 / 455 - 22.

Erreichbare Zeiten: Montag bis Freitag, 8 bis 18 Uhr und Samstag von 10 bis 14 Uhr.

(Bürgerinnen und Bürger, besonders aber Gehörlose können sich auch per E-Mail zu den Zeiten an info@muelheim-ruhr.de wenden.)

Dort werden auch einfache medizinische Fragen beantwortet; diese jedoch lediglich bis 16 Uhr.
Nach wie vor gilt aber: Wenn Sie Erkältungssymptome haben und Kontakt zu jemandem hatten, bei dem das Coronavirus im Labor nachgewiesen wurde oder Sie sich vor Kurzem in einem der Risikogebiete aufgehalten haben, wenden Sie sich telefonisch an Ihren Hausarzt oder wählen Sie die 116 117
Der Arzt entscheidet dann, ob ein Abstrich im Diagnosezentrum notwendig ist und wird Sie dorthin überweisen.

Darüber hinaus hat die Landesregierung ein Bürger-Telefon unter 0211/9119-1001 geschaltet.

Wir haben hier weitere wichtige Rufnummern für Sie zusammengestellt.

Schutzmasken aus dem 3D-Drucker

Ein Team der Gustav-Heinemann-Gesamtschule hat in den Osterferien 150 Schutzvisiere für das Evangelische Krankenhaus Mülheim (EKM) produziert.

Auf fünf 3D-Druckern hat das Team um Physiklehrer Zeljko Malinovic eine Woche lang die Halterungen gedruckt. Kombiniert mit einer gelochten Laminierfolie entsteht so ein Schutzvisier, das das EKM auch mehrfach verwenden kann, natürlich nach entsprechender Desinfektion.

Fliedner-Dorf nicht mehr unter Quarantäne

Die eingeleiteten Maßnahmen im Altenhilfebereich waren erfolgreich

Eine gute Nachricht in Krisenzeiten: Die Quarantäne für den Altenhilfebereich „Wohnen im Alter“ der Theodor Fliedner Stiftung wurde am 21. April vom Gesundheitsamt Mülheim aufgehoben. „Wir freuen uns natürlich, dass die eingeleiteten Maßnahmen erfolgreich waren und die Infektionskette unterbrochen werden konnte“, erklären Sabine Halfen, Vorstand der Theodor Fliedner Stiftung. Damit dies auch so bleibt, gelte es allerdings, die Besuchsverbote – so schmerzlich sie auch seien – nach wie vor einzuhalten.

Wie funktioniert Schule jetzt? Besuch an der "RS Melli"

Schulöffnung ab 4. Mai? Ab 23. April? Nur für Abi-Prüfungen und Abschlussjahrgänge? Oder doch auch für die Grundschulen?

Das Thema Wiederaufnahme des Schulunterrichts ist sehr komplex und – das muss direkt zu Beginn gesagt werden – am Ende gibt es individuelle Lösungen an jeder einzelnen Schule in Deutschland.

Um ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen, war das Social Media Team an der Realschule Mellinghofer Straße, und stellt Ihnen am Beispiel dieser Schule vor, welche Regelwerke und Brückenlösungen es dort für einen sicheren Unterricht auf Distanz gibt.

Ruhrbahn verstärkt den Fahrplan

Gültig seit 23. April 2020 in Mülheim

Die Ruhrbahn reagiert auf Rückmeldungen ihrer Fahrgäste sowie die geplante Wiederaufnahme des Schulbetriebs und weitet das ÖPNV-Angebot schrittweise aus.

Verpflegungskosten in städtischen Tageseinrichtungen

Aufgrund der aktuellen Corona-Krise hat das Amt für Kinder, Jugend und Schule, abweichend von der grundsätzlichen Vorgehensweise die Verpflegungskosten quartalsweise zu erstatten, den kompletten Beitrag für April 2020 bereits jetzt als Erstattung im System hinterlegt.

Schule hat begonnen...

Am 23. April wurden auch in Mülheim die Schulen wieder für einen eingeschränkten Schulbetrieb geöffnet.

Das Corona Business Center: Die Beratungshotline für Mülheimer Gewerbetreibende zu ordnungsrechtlichen Fragen

Besonders in der aktuellen Zeit fragen sich viele Gewerbetreibende, was nach den geltenden Regelungen noch erlaubt ist. Das Ordnungsamt hat sich früh der Situation angepasst und gut vorbereitet: Schon seit Beginn der Covid-19-Pandemie Anfang März wurde ein Corona Business Center eingerichtet.
Dieses fungiert vor allem als Beratungshotline für Mülheimer Gewerbetreibende, aber auch bei Anliegen der Bürgerinnen und Bürger rund um das Thema Gewerbe, die unser Bürgertelefon unter 0208 / 455-22 nicht beantworten kann, wird weitergeholfen.

Videostatement des Krisenstabmitglieds, Uwe Brock, vom 19. April 2020

Uwe Brock, Mitglied im Krisenstab der Stadt, appelliert als niedergelassener Arzt und Vertreter der Ärztekammer Nordrhein: Bitte vergessen Sie andere Krankheiten nicht!

Gut durch die Krise - Jetzt mit Online-Gutscheinen kleine Händler vor Ort unterstützen

Die Sparkasse bringt hilfsbereite Kunden und Unternehmen zusammen

Die Corona-Krise bedroht Unternehmen in allen Branchen. Daher haben die Sparkassen eine neue Plattform ins Leben gerufen, um ihnen zu helfen. Mit dem Kauf von Online-Gutscheinen. Die Devise lautet: Jetzt kaufen. Jetzt retten. Später einlösen.

Ein Besuch im Diagnosezentrum

Zum Diagnosezentrum erreichten uns in der Vergangenheit viele Fragen: Wie sieht es aus, wer ist vor Ort und wie sind die Abläufe?
Das Social Media Team hat sich daher einmal an der Mintarder Straße in Saarn umgeschaut und mit den Mitarbeitern vom Gesundheitsamt gesprochen.

Das Video gibt hoffentlich einen guten Einblick in deren wertvolle Arbeit.

 

RVR will Ausrichter von Kultur- und Sportveranstaltungen unterstützen

Das Corona-Virus hat Auswirkungen auf öffentliche Kultur- und Sportveranstaltungen, insbesondere auch im Ruhrgebiet. Festivals und Konzerte, Lesungen und Ausstellungen sowie Sportwettkämpfe und -turniere müssen abgesagt werden. Kultureinrichtungen und Sportveranstalter geraten zunehmend in Finanzierungsengpässe.

Das Ruhrgebiet wird zum "Wirgebiet"

Gemeinschaftsaktion in der Corona-Krise startet

Ein Bündnis aus Arbeitgebern, Gewerkschaften, Hochschulen, Start-ups, Unternehmen und Industrie- und Handelskammern sowie Medienhäusern startete am Osterwochenende eine Gemeinschaftsaktion, um die Folgen der Corona-Krise zu bewältigen. Unter dem Motto "Hier ist das Wirgebiet" setzen die Partner ein Signal des Zusammenhalts. Initiator der Aktion ist der Regionalverband Ruhr (RVR). Ziel ist es, Mut zu machen, Inspiration zu geben und Kräfte zu bündeln.

RWW empfiehlt Leitungen nach langen Standzeiten zu spülen

Wegen des Coronavirus und damit verbundener Schließungen wurden und werden die Trinkwasserleitungsanlagen nicht wie sonst üblich genutzt. Daher empfiehlt die RWW Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft zum Schutz und Erhalt der Trinkwasserqualität regelmäßige Spülintervalle vorzunehmen. Martin Vennemann, bei RWW im Netzservice/ Hausanschlussmanagement tätig, weist auf einige Vorgaben hin: „Um den bestimmungsgemäßen Betrieb der Leitungen aufrecht zu erhalten und auch eine Verkeimung zu verhindern, sollten diese alle drei Tage durchgespült werden.“

Max-Planck-Institut stellt Händedesinfektionsmittel für die Stadt her

In der Aktuellen Corona-Pandemie ist zur Verhinderung der Ausbreitung des Corona-Virus Hygiene das oberste Gebot. Händewaschen ist zwar die erste und einfachste Maßnahme der Hygiene, aber an allen Stellen, an denen die Hände nicht gewaschen werden können, muss auf Desinfektionsmittel zurückgegriffen werden.

Facebook-Kampagne #GesichtdieserStadt geht weiter

Seit Mitte März legen wir mit der Kampagne "#GesichtdieserStadt" den Fokus auf einzelne Mülheimer Personen. Vom Arzt über den Müllabfuhrwerker, von der Kassiererin bis zur Familienhebamme, von Pflege, über Verwaltung bis zum Lehrer.

Während wir also den Fokus auf genau diese Einzelnen lenken und versuchen, zu zeigen, was in dieser Zeit geleistet wird und mit welchen Sorgen man sich vielleicht schlicht nicht allein fühlen muss, stellten sich zwei Dinge heraus:

Mobiler Abstrich-Service

Das Gesundheitsamt Mülheim bietet ab sofort in Kooperation mit der Kassenärztlichen Vereinigung und der Feuerwehr einen mobilen Abstrich-Service an. Aktuell startet der Service ein Mal die Woche. Zielgruppe sind Bürgerinnen und Bürger, die häuslich gepflegt werden, Bewohnerinnen und Bewohner von Seniorenheimen, nicht mobile Bürgerinnen und Bürger, sowie Menschen mit chronischem Vorerkrankungen, die auf Grund ihres Gesundheitszustandes nicht zum Diagnosezentrum kommen können.

Behelfskrankenhaus: Mülheim ist für den Ernstfall gewappnet

Die ehemaligen Flüchtlingsunterkünfte an der Mintarder Straße werden ab sofort als Behelfskrankenhaus ausgestattet. Acht Häuser stehen dafür bereit. „Es bestand im Krisenstab Einvernehmen, dass die Vorplanung zusätzlicher Bettenkapazitäten unausweichlich ist“, so der Leiter, Stadtdirektor Dr. Frank  Steinfort. Entsprechende Betten sind bei der Stadt noch vorhanden. Für die Einrichtung der Holzhäuser bitten der ImmobilienService der Stadt und die Feuerwehr um Unterstützung vom örtlichen THW.

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