Aktuelle Fallzahlen

5. April 2020
Bestätigte Fälle
105
davon
aktuell infiziert
55
geheilt
47
verstorben
3
Quarantäne
206
Entnommene Proben
1279

Informationen zum Corona-Virus

In Mülheim an der Ruhr sind ein Verbot von Veranstaltungen und umfangreiche kontaktreduzierende Maßnahmen erlassen worden, um die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen: Schulen, Kitas, Jugendzentren, städtische Kultur- und Freizeiteinrichtungen/-angebote bleiben geschlossen oder werden eingestellt. Es gibt zahlreiche Einschränkungen und Betretungsverbote. Alle Informationen über die aktuelle Lage rund um das Corona-Virus finden Sie auf diesen Seiten.

+++ Nachrichten-Ticker +++

Neuer Zeitplan für schulische Abschlussprüfungen in Nordrhein-Westfalen

Ministerin Gebauer: Wir geben den Schülerinnen und Schülern Planungssicherheit für die Vorbereitung auf die anstehenden Prüfungen

Erster Toter mit Corona

Am heutigen Freitag wurde der Rettungsdienst gegen 15 Uhr zu einer leblosen Person in eine Privatwohnung in Broich alarmiert. Da die Person bekannt Corona-positiv getestet war, wurde unter entsprechenden Schutzmaßnahmen vorgegangen. Bei dem über 70jährigen, vorerkrankten Mann wurden sofort Reanimationsmaßnahmen eingeleitet. Leider blieben diese erfolglos und die anwesende Notärztin konnte nur noch den Tod feststellen. Die hinterbliebene Ehefrau wird telefonisch von der Notfallseelsorge betreut.

Jetzt Energieeinsparung planen

Wer in diesen Zeiten der Kontaktsperre viel zuhause bleibt, kann die Zeit nutzen, um sich über Möglichkeiten einer energetischen Sanierung zu informieren. Es stehen attraktive Fördermöglichkeiten vom Bund bereit. Hierzu bietet die Stadt eine Telefonberatung an.

Die städtischen Klimamanager sind täglich von 8:30 Uhr bis 15:00 Uhr oder nach vorheriger Terminvereinbarung (per E-Mail) unter Telefon 0208 / 455 -6009 oder -6050 oder unter energiewende@muelheim-ruhr.de zu erreichen.

Elternbeiträge werden für April ausgesetzt

Die Elternbeiträge in Kitas, Tagespflege und Offenem Ganztag (OGS) können für den April infolge der Corona-Krise landesweit ausgesetzt werden. Der Städtetag hat mit der Landesregierung einen Konsens gefunden, nach dem die Elternbeiträge auch für Stärkungspaktkommunen im April nicht anfallen.

Covid-19: Wohnen im Alter unter Quarantäne

Drei Bewohnerinnen erkrankt, Sicherheitsauflagen noch einmal erhöht

Landesregierung beschließt weitreichendes Kontaktverbot und weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Virus-Pandemie

Die Landesregierung hat ein weitreichendes Kontaktverbot für Nordrhein-Westfalen per Rechtsverordnung erlassen, das ab Montag (23. März 2020) in Kraft tritt. Demnach werden Zusammenkünfte und Ansammlungen in der Öffentlichkeit von mehr als zwei Personen untersagt.

Neben dem weitreichenden individuellen Kontaktverbot hat die Landesregierung weitere Restriktionen beschlossen.

Welche Einschränkungen dies sind und weitere Informationen - auch in mehreren Sprachen - finden Sie unter https://www.land.nrw/corona.

Krisenstab plant Notkrankenhaus

Die ehemaligen Flüchtlingsunterkünfte an der Mintarder Straße (acht Häuser) werden ab sofort als Behelfskrankenhaus ausgestattet (100 Zimmer, 200 Betten). „Es bestand im Krisenstab Einvernehmen, dass die Vorplanung zusätzlicher Bettenkapazitäten unausweichlich ist“, so der Leiter, Stadtdirektor Dr. Frank  Steinfort. Entsprechende Betten sind bei der Stadt noch vorhanden. Für die Einrichtung der Holzhäuser bitten der Immobilien-Service der Stadt und die Feuerwehr um Unterstützung vom örtlichen THW.

Videostatement von Stadtdirektor Dr. Frank Steinfort

Videostatement von Stadtdirektor Dr. Frank Steinfort, Leiter des Krisenstabs, vom 22. März 2020:

Weitere Maßnahmen der Landesregierung - Erweiterte Regelungen des Schulministeriums zur Kinderbetreuung

Seit dem 18. März 2020 bieten die Schulen in NRW insbesondere für die Klassen 1 bis 6 eine sogenannte Notbetreuung an. Wo ein Ganztagsangebot besteht, ist ab sofort auch eine Betreuung aller Schülerinnen und Schüler bis in den Nachmittag sichergestellt. Dies gilt unabhängig davon, ob das jeweilige Kind einen Ganztagsplatz hat.

Trickbetrüger nutzen Corona-Angst aus - Polizei warnt vor neuer Betrugsmasche

Die Polizei Essen/Mülheim an der Ruhr warnt anlässlich des Corona-Virus vor einer neuen Betrugsmasche: Aktuell versuchen Kriminelle die Angst vor dem Coronavirus auszunutzen. Sie bieten zum Beispiel im Internet Atemschutzmasken oder Desinfektionsmittel zum Kauf an, liefern die Ware jedoch nicht.

Informationen zur finanziellen Unterstützung von Unternehmen

Die Bezirksregierung Düsseldorf hat erste Informationen der NRW.Bank und der Bundesregierung zur finanziellen Unterstützung von Unternehmen, die durch die aktuelle Lage in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind, übersandt: Zum Einen ein Faktenblatt der NRW.Bank zu entsprechenden Hilfsangeboten, zum Anderen eine gemeinsame Mitteilung der Bundesministerien der Finanzen sowie für Wirtschaft und Energie zu einem Schutzschild für Beschäftigte und Unternehmen.

Zeigen Sie Solidarität und Verantwortungsgefühl!

Mit diesem Appell wenden sich Polizeipräsident Frank Richter und Stadtdirektor Dr. Frank Steinfort an die Bevölkerung der Stadt Mülheim
 
Steinfort: “Die Coronakrise ist kein abstraktes Medienereignis in Hollywood oder in den Nachrichten, das weit weg irgendwo auf der Welt stattfindet. Sie ist unmittelbar vor unserer Haustür! Nehmen Sie sie ernst!“
 

Trotz Corona: Küchenpapier und Feuchttücher gehören nicht ins Klo

Emschergenossenschaft/Lippeverband warnen: Es drohen sonst Verstopfungen in den Pumpwerken zur Abwasserentsorgung

Die Corona-Krise droht auch zu einer Klopapier-Krise zu werden: Die regionalen Wasserverbände Emschergenossenschaft und Lippeverband appellieren an die Bevölkerung, nun nicht vermehrt Küchenpapier und Feuchttücher durch das Klo zu entsorgen. Dies könnte unangenehme Folgen haben. 

Parkkontrollen in der Innenstadt

„Die Parkkontrollen in der Innenstadt werden bis auf weiteres deutlich zurückgefahren“, so der Leiter des Krisenstabes, Stadtdirektor Dr. Frank Steinfort.

Politik ruht - Keine politischen Sitzungen mehr bis zum 30. April

Nach einem Treffen am Dienstag einigte sich der Corona-Krisenstab unter Leitung von Stadtdirektor Frank Steinfort mit Vertretenden der im Stadtrat vertretenen Parteien, dass der parlamentarische Politikbetrieb in Mülheim bis zum 30. April ruht. 
Das bedeutet, dass keine Sitzungen der Ausschüsse, der Bezirksvertretungen und auch die für den 30. April geplante Ratssitzung nicht stattfinden werden. In dieser Woche waren schon die Sitzungen des Kulturausschusses (16.3.) und des Planungsausschusses (17.3.) ausgefallen.

Kein Bauschilderverleih mehr

Der Schilderverleih des Bauhofes (Betriebshof, Heifeskamp 26, 45475 Mülheim an der Ruhr) ist ab sofort eingestellt!

Stellungnahme des Stadtdirektors und Leiter des Krisenstabs, Dr. Frank Steinfort, zur Pressekonferenz der Bundeskanzlerin

Stadtdirektor Dr. Frank Steinfort, zugleich Leiter des Krisenstabs, hat Stellung zur Pressekonferenz der Bundeskanzlerin genommen. Er appelliert: "Zeigen Sie sich solidarisch. Es ist unser aller oberste Pflicht, die massive Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen."

Seiten