Welche Nachweispflichten gelten für Geimpfte und Genesene statt der Nachweispflicht eines negativen Coronatest-Ergebnisses?

Für viele Bereiche wird im Rahmen der aktuellen Coronaschutzregelungen der Nachweis eines negativen Testergebnisses verlangt. Diese Pflicht entfällt für Personen, die immun sind.

Die Immunisierung und somit Befreiung von der Testpflicht kann nachgewiesen werden durch

  • den Nachweis einer vor mindestens 14 Tagen abgeschlossenen vollständigen Impfung gegen COVID-19 mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff, also durch den Eintrag im Impfpass oder die Impfbescheinigung.
  • den Nachweis eines positiven PCR-Testergebnisses, das mindestens 28 Tage sowie maximal sechs Monate zurückliegt. Dies kann zum Beispiel die Quarantäneanordnung aufgrund einer Infektion, die Bestätigung des Labors oder ein ärztliches Attest sein.
  • den Nachweis eines positiven Testergebnisses (siehe vorherigen Punkt) in Verbindung mit dem Nachweis der mindestens 14 Tage zurückliegenden Verabreichung mindestens einer Impfstoffdosis gegen COVID-19 mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff.

Der Unterschied zwischen den beiden letzten Punkten ist, dass innerhalb der ersten sechs Monate nach der Infektion/dem positiven PCR-Test schon durch die Infektion von einer ausreichenden Immunisierung ausgegangen wird. Danach, also nach mehr als sechs Monaten, ist eine zusätzliche Impfdosis erforderlich. Die Sechs-Monats-Frist taucht dort nicht mehr auf, weil auch eine kürzer zurückliegende Infektion plus Impfung eine ausreichende Immunisierung gewährleistet.

Kinder unter 6 Jahren ohne Symptome sind generell von der Nachweispflicht ausgenommen.

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