Schutz für Fahrpersonal und Fahrgäste

Ruhrbahn setzt neuartige Beschichtung in Fahrzeugen ein

Um in der aktuellen Situation im Umgang mit der Corona-Pandemie das Infektionsrisiko so weit wie möglich zu verringern, setzt die Ruhrbahn jetzt die neuartige Technologie Dyphox ein. „Zum Schutz vor einer Ansteckung mit COVID-19 haben wir bereits eine Vielzahl von Maßnahmen umgesetzt. Die Oberflächen-Beschichtung mit Dyphox in unseren Fahrzeugen sehen wir als einen weiteren wichtigen Baustein an. Denn selbstverständlich möchten wir sowohl für unser Fahrpersonal als auch für alle Fahrgäste ein möglichst hohes Maß an Sicherheit gewährleisten“, erklärt Martin Dreps, Bereichsleiter Fahrzeugtechnik.

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Dyphox, eine Art Klarlack, hält Oberflächen hygienisch rein und ist dabei für Mensch und Natur unschädlich. Die Beschichtung hilft dabei, die Übertragungsketten an Oberflächen bis zu einem Jahr zu unterbrechen und beseitigt dabei bis zu 99,99 Prozent aller Bakterien, Viren und Pilze. Die Wirksamkeit im Praxiseinsatz wurde durch eine Feldstudie der Universitätsklinik Regensburg belegt.

„In den nächsten Tagen wird die Firma Trioptotec aus Regensburg, die das Mittel Dyphox vertreibt, unsere Reinigungskräfte per Videokonferenz schulen. Geplant ist, dass am Pfingstwochenende in acht Ruhrbahn-Fahrzeugen (jeweils zwei Solobusse, Gelenkbusse, Straßenbahnen und U-Bahnen) Flächen wie das Lenkrad, Handgriffe und Haltestangen mit einer Flüssigkeit gereinigt und dann mit Dyphox beschichtet werden“, erklärt Projektleiter Michael Bartels. Nachdem die Fahrzeuge zwei Tage gelüftet wurden, kommen sie im normalen Linienbetrieb zum Einsatz. „Wir wollen zunächst einmal testen, wie das Verfahren funktioniert und wie die behandelten Oberflächen reagieren“, so Bartels. Nach dieser Testphase sollen dann nach und nach alle Fahrzeuge der Ruhrbahn mit Dyphox behandelt werden.

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