Krisenstabsleiter Dr. Frank Steinfort gibt Entwarnung für Martin-von-Tours-Schule

Krisenstabsleiter Dr. Frank Steinfort kann nach der heutigen (23.6.) Sitzung des extra eingerichteten Arbeitskreises Entwarnung für die Martin-von-Tours-Schule geben. Alle bisher vorliegenden Test-Ergebnisse auf Coronavirus sind negativ.

Steinfort: „Es liegen die Ergebnisse von 21 Schülerinnen und Schüler, der betroffenen Lehrpersonen sowie teilweise Geschwisterkindern oder Familienangehörigen vor – alle sind negativ“.
„Drei Schüler sind noch nicht getestet – daran arbeiten wir“, ergänzt Stadtsprecher Volker Wiebels. „Die verhängte Quarantäne für die 24 Schülerinnen und Schüler der Klasse 4C sowie der vier Mitglieder des Lehrerkollegiums bleiben bis zur Beendigung der Inkubationszeit am 3. Juli allerdings bestehen“.
 

Stadtdirektor Dr. Frank Steinfort, Leiter Krisenstab - Walter Schernstein

Hintergrund: (Pressemitteilung vom 21. Juni 2020)

Quarantäne an Martin-von-Tours-Schule

Betroffen sind vier Mitglieder des Lehrerkollegiums sowie 18 Schülerinnen und Schüler einer vierten Klasse. Die Eltern sind informiert - Treffen des Krisenstabs zur aktuellen Lage

Allen betroffenen Eltern bieten wir an, ihr Kind ab Montag (22.6.) im Diagnosezentrum an der Mintarder Straße 55 testen zu lassen. Der Test erfolgt kostenfrei und ohne ärztliche Überweisung.

Auf Grund der Neuregelung des Ministeriums sind die Abstandsregeln in den Grundschulen abgeschafft worden, wodurch alle Kinder der Klasse nun als Kontaktperson gelten. Darüber hinaus dürfen Geschwisterkinder KiTas oder andere Grundschulen nicht besuchen. Unkritisch ist der Besuch von weiterführenden Schulen, da hier die Abstandsregeln weiterhin in Kraft sind.

Wegen der aktuellen Lageentwicklung an der Martin-von-Tours-Schule hat es am 22. Juni ein außerplanmäßiges Treffen einer Arbeitsgruppe des städtischen Krisenstabs gegeben, bei dem die Situation an der Schule ausführlich thematisiert worden ist.
„Die vergangenen Tage haben bei der gesamten Schulgemeinde sicherlich für große Aufregung und Verunsicherung gesorgt. Dass im Zusammenhang mit einer aufgetretenen Neuinfektion Ängste und Sorgen auftreten, ist auch absolut nachvollziehbar. Derzeit wird alles dafür getan, um einerseits für die größtmögliche Sicherheit zu sorgen, um andererseits aber auch nicht über zu reagieren und vorschnell Maßnahmen zu ergreifen, die ihrerseits dann wieder für viele Mitglieder der gesamten Schulgemeinde mit starken Einschränkungen und Belastungen verbunden wären“, so der Leiter des Krisenstabes, Dr. Frank Steinfort.

„Die sehr umfangreichen und überaus sorgfältigen Ermittlungen des Gesundheitsamtes haben bislang keinerlei Anhaltspunkte dafür ergeben, dass in der Schule weiterhin ein erhöhtes oder besonderes Infektionsrisiko besteht. Die unmittelbaren Kontaktpersonen, bei denen ein Ansteckungsrisiko bestehen könnte, befinden sich alle bereits in Quarantäne. Eine akute Bedrohung besteht derzeit nicht“, bestätigt Stadtsprecher Volker Wiebels. Somit gibt es sowohl aus medizinischer als auch aus rechtlicher Sicht aktuell keinen Grund für weitere Einschränkungen des Schulbetriebs oder sogar eine Schulschließung. 
„Selbstverständlich informieren wir umgehend erneut, sobald sich ein neuer Sachstand ergeben hat. Bis dahin bitten wir darum, besonnen zu bleiben und den Expertinnen und Experten im städtischen Gesundheitsamt zu vertrauen“, ruft Krisenstabsleiter Steinfort auf.

Weitere Informationen zum Herunterladen: 

Aktuelle Fallzahlen

2. Juli 2020
Bestätigte Fälle
267
davon
aktuell infiziert
33
geheilt
222
verstorben
12
Quarantäne
188
Entnommene Proben
4341