Nationale Notbremse: viel Arbeit für das Mülheimer Ordnungsamt!

"Auf Grund der geänderten Rechtslage (Bundesinfektionsschutzgesetz und neue Coronaschutzverordnung des Landes) und einer für Mülheim an der Ruhr festgestellten Inzidenz von über 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner*innen, hat der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) die reguläre Spätschicht für Freitag und Samstag verlängert", berichtet Stadtsprecher Volker Wiebels.

Am Freitagnachmittag (23.4.) hat der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) versucht so vielen Gewerbetreibenden wie möglich persönlich über die neue Rechtslage vor Ort zu informieren. "Die Lebensmittelbetriebe mussten sich mit der Änderung ihrer betrieblichen Organisation auseinandersetzen, unter anderem mit der geringeren Anzahl an zugelassenen Kundinnen und Kunden und sicherstellen, dass diese 1,50 Meter Abstand zueinander einhalten können“, erläutert Wiebels.

Das Mülheimer Ordnungsamt läuft mit Unterstützung der Polizei Streife im Mülheimer Stadtgebiet, um die Einhaltung der Coronaschutz-Maßnahmen zu kontrollieren. Auf dem Foto befindet ein Mitarbeiter des Ordnungsamtes im Gespräch mit einer Passantin, die eine Alltagsmaske trägt. - Sarah Sternol

Die Leitstelle des Ordnungsamtes erreichten gegen 19:00 Uhr zahlreiche Beschwerden wegen überfüllter Spielplätze. „So musste der Spielplatz an der Aktienstraße mit über 100 Personen geräumt werden. Alle Personen verließen friedlich den Platz“.
Ab 22:00 Uhr wurde die Einhaltung der Ausgangssperre kontrolliert. Es wurden im Verlauf rund 30 Personen angetroffen, die sich ohne triftigen Grund im öffentlichen Raum aufhielten. „Sie wurden nach Hause geschickt“.

Am Samstag (24.4.) wurden die Kontrollen der Lebensmittelbetriebe fortgesetzt. „Es zeigte sich, dass viele Betreiber Probleme damit hatten, die geringere (halbierte) Kundenzahl im Ladenlokal durchzusetzen. Zwei Betriebe, die nicht hätten öffnen dürfen, mussten geschlossen und versiegelt werden“, so der Stadtsprecher.

Die Leitstelle erreichten Hinweise über private Partys. „Es wurden zwar keine Partys festgestellt, jedoch hielten sich bei den Kontrollen mehr als zwei Haushalte in den jeweiligen Räumlichkeiten auf. Die Überprüfung der Ausgangssperre ergab: weniger Personen (allerdings etliche Fahrzeuge), die meisten Personen waren mit Hunden unterwegs. Ansonsten gab es keine besonderen Vorkommnisse“.

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