Mülheimer Initiative stellt Faceshields mit dem 3D-Drucker her

Mülheimer Initiative stellt Faceshields mit dem 3D-Drucker her. Übergabe in der Hauptfeuerwache - Fotos: Sabine Meier

Mit großem Dank nimmt Sven Werner, Leiter der Feuerwehr Mülheim an der Ruhr, 3D-gedruckte Faceshields zum Schutz vor Tröpfcheninfektionen entgegen. Hergestellt wurden diese von der „Mülheimer 3D Initiative“. Die Gemeinschaft besteht aus vier Personen - Stefan Bappert, Quentin Kammann, Zeljko Malinovic und Mehmet Salar. Mit ihren privaten 3D-Druckern fertigen sie die Faceshields bei sich zuhause an. Insgesamt sind derzeit fünf Drucker im Einsatz.  
Die Vorlage dazu wird kostenfrei von der Firma Prusaprinters zum Download zur Verfügung gestellt. Der Druck von einem Faceshild dauert circa ein bis zwei Stunden.
Die Modelle sind so kreiert, dass die Löcher, an denen dann die Schutzfolie befestigt ist, mit einem handelsüblichen Locher gestanzt werden können. Die Faceshields bekommen abschließend noch ein Gummiband für die Befestigung am Hinterkopf. Bei der Beschaffung der Bänder gab es zeitweise Probleme, die das Team aber im Moment nicht mehr hat.

Darüber hinaus hat die Initiative den Bürgerbus Styrum e.V. mit 20 Masken versorgt und 50 weitere Masken an unsere Partnerstadt Darlington in England geschickt. Seitens des Teams wurde erklärt, dass die Situation dort nochmal ganz anders aussieht. Unsere Bürgermeisterinnen, Margarete Wietelmann und Ursula Schröder, begrüßen - gerade in der heutigen Zeit - den Ausdruck gelebter Europäischer Solidarität. 
300 Exemplare sind bereits fertig. Gerne vermitteln wir den Kontakt, denn das Team sucht weitere 3D-Druck-Begeisterte, die sich gerne an weiteren Aktionen beteiligen möchten.

Aktuelle Fallzahlen

31. Mai 2020
Bestätigte Fälle
213
davon
aktuell infiziert
26
geheilt
179
verstorben
8
Quarantäne
79
Entnommene Proben
3273