Mülheim hilft

Informationsblatt "Nachbarn helfen"

10.000 Flyer werden ab dem 6. April von den beteiligten Organisationen an Mülheimer Haushalte verteilt

Die Arbeitsgruppe „Nachbarn helfen“, das Bündnis von zurzeit 27 Verbänden, Organisationen und privaten Initiativen, die sich unter der Koordination des Büros des Oberbürgermeisters treffen, hat ein Informationsblatt erstellt, in dem die zentrale Telefonnummer des Centrums für bürgerschaftliches Engagement (CBE) sowie die Telefonnummern aller Beteiligten veröffentlicht werden.

Viele, insbesondere ältere Menschen verfügen nicht über die Möglichkeit sich über digitale Medien zu informieren. An diese richtet sich insbesondere dieses beidseitig bedruckte Informationsblatt.
Angesprochen sind vor allem Menschen mit hohem Hilfebedarf, diejenigen, die zur Zeit ihre Wohnungen nicht verlassen können, weil sie sich aufgrund ihres Alters, einer Behinderung oder anderen Einschränkung nicht selbst versorgen können.

Die Bereitschaft der Mülheimer Bevölkerung diesen Menschen zu helfen, sei es durch Einkaufshilfen, Besorgungen oder die Versorgung mit Bargeld, ist sehr hoch. 
Ob bei den Wohlfahrtsverbänden, den privaten Initiativen oder den kommunalen Hilfestellen – überall haben sich in den letzten Wochen Menschen gemeldet, die jeweils nach ihren Möglichkeiten ihre Hilfe anbieten.

Die zentrale Rufnummer 01573 / 2226007 sowie die Rufnummern der beteiligten Organisationen sind in der Regel Vor- und nachmittags zu erreichen. Weitere Angebote finden sich auf den jeweiligen Internetseiten der genannten Organisationen.
10.000 dieser Flyer werden ab dem 6. April 2020 von den beteiligten Organisationen an Mülheimer Haushalte verteilt.

Weitere Informationen erhalten Sie auf auch der Seite vom CBE.

Hier können Sie sich das Informationsblatt "Nachbarn helfen" ebenfalls herunterladen.
 

Gabenzaun hilft Obdachlosen

Mülheim  hilft: Jusos rufen mit ihrer Idee zu Spenden auf - Verlegung des Standortes

Für die obdachlosen Menschen, die unter der Corona-Krise besonders leiden, haben sich die Mülheimer Jusos etwas einfallen lassen. Um den Ausfall von der Tafel und von den Einrichtungen der Obdachlosenhilfe zumindest etwas zu kompensieren, haben sie - in Absprache mit dem Ordnungsamt - einen „Gabenzaun“ ins Leben gerufen.

Er befindet sich ab sofort nicht mehr am Kaiserplatz an der Fußgängerbrücke zum Forum, sondern  an einer anderen Stelle, unter der Brücke am Hauptbahnhof (an der der Zufahrt zum RS1). Er ist zudem nun an Bauzaunelementen und geschützt, da es zuvor dort Vandalismus gab. „Bürgerinnen und Bürge können dort alle Bedürftigen und Obdachlosen der Stadt ganz unkompliziert unterstützen“, so die Jusos.

Kleidung, Hundefutter und Decken

Folgendes könne man für bedürftige Mitmenschen spenden: Lebensmittel, die auch ohne Kochmöglichkeit zu verwerten sind, saubere Kleidung, Decken, Hundefutter und weitere Dinge des täglichen Bedarfs. „Wenn Ihr auch spenden möchtet, dann packt alles in eine Tüte, schreibt gut sichtbar auf die Tüte, was sich darin befindet, und befestigt die Spende anschließend am Gabenzaun. Lasst uns gemeinsam solidarisch zusammenhalten, gerade auch mit denen, die nicht so viel haben“, fordern die Jusos.

Am Treppengeländer zur Fußgängerbrücke hängen Hinweise in den verschiedensten Sprache. Sie geben Auskunft darüber, was die Aktion bewirken soll und was man spenden kann.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Seite der Jusos Mülheim an der Ruhr
 

Niemand muss ohne Bargeld sein

Menschen, die zurzeit ihre Wohnung nicht verlassen können und niemanden haben, der sie mit Bargeld versorgt, wird ab der kommenden Wochen eine besondere Hilfeleistung durch die Stadt angeboten.
 
Die Stadt übernimmt ab dann die Aufgabe, Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern, die bei den hilfeleistenden Organisationen und Initiativen eingehen, in Zusammenarbeit mit der Sparkasse zu koordinieren.
Es stehen sieben freiwillige, erfahrene Bürgerinnen zur Verfügung, die mit einem Legitimationsschreiben der Amtsleitung autorisiert werden, diese Bargeldabholung für die hilfesuchenden Bürgerinnen und Bürger in zwei hierfür benannten Filialen in der Stadt durchzuführen.
Hintergrund ist, dass es immer wieder dazu kommt, das skrupellose Betrüger die aktuelle Situation insbesondere älterer alleinstehender Menschen ausnutzen und deren Vertrauen erschleichen. Mit der Sparkasse Mülheim wurde ein sicheres Verfahren abgestimmt.
Sollten weitere Geldinstitute hinzukommen, soll dieses Verfahren analog angewendet werden.

Martin Weck, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Mülheim an der Ruhr: "Wir unterstützen den Bargeld-Bringservice der Stadt gerne und werden für eine ebenso schnelle wie sichere Abwicklung sorgen."

Der Seniorenbeirat hat sich in den letzten Wochen mit dieser Situation befasst, dass ältere (hilfsbedürftige) Menschen, in diesen Tagen vor große Herausforderungen und Probleme gestellt sind und unterstützt ganz ausdrücklich dieses Angebot.

Anfragen hierzu werden über die zentrale Rufnummer des CBE  01573/2226007 an die Stadt weitergeleitet und von dort beantwortet.

 

Wir bauchen Ihre Unterstützung!

Bürgerinnen und Bürger mit medizinischen, rettungsdienstlichen oder pflegerischen Fachkenntnissen gesucht! 

Auch in Mülheim an der Ruhr müssen wir uns darauf vorbereiten, dass die Corona-Krise weiter eskaliert. Deshalb bereiten wir jetzt Einrichtungen vor, um unsere Krankenhäuser zu entlasten. Dort sollen Patienten mit und ohne Corona-Infektion versorgt werden, die jedoch nicht lebensbedrohlich erkrankt sind. Hierfür brauchen wir Ihre Unterstützung.

Melden Sie sich als Spontanhelfer oder -helferin!

Weitere Informationen und den Link zum Online-Formular "Meldung als Spontanhelfer" erhalten Sie unter: Allgemein
 

Mülheimer Tafel initiiert Bringdienst für Coronazeit

Innovative Wege in der Not: Ab dem 1. Aril wird die Mülheimer Tafel zunächst drei Mal pro Woche bedürftige Haushalte mit Lebensmitteln versorgen. Das ganze geschieht über einen Bringdienst, die Haushalte werden über ein Netzwerk aus CBE, Kirchengemeinden und weiteren Multiplikatoren ermittelt und zusammengetragen.

Der Hintergrund:
Am 11. März ließ die Mülheimer Tafel verlautbaren, dass es bedingt durch die Corona Epidemie mindestens bis Ostern keine Öffnung und somit keine Essensausgabe mehr geben würde. Mit dieser Notbremse stand die Tafel in Mülheim nicht alleine dar. Deutschlandweit sind die allermeisten Tafeln aktuell geschlossen. Lieferketten waren zu Beginn der Corona Krise zusammengebrochen. Auch waren die Risiken für alle Beteiligten - Helfer wie Empfänger - teils sehr groß und nicht kalkulierbar – da oft Abstandsregeln nicht garantiert werden konnten.

Ein großer Dank gilt den Initiatoren und Unterstützern dieser Brückenlösung!
 

"Nachbarn helfen": Bürgermeisterinnen und Krisenstabsleiter besuchen das Bündnis

Die beiden Bürgermeisterinnen Margarete Wietelmann und Ursula Schröder sowie der Leiter des Krisenstabes Dr. Frank Steinfort haben heute die dritte Sitzung des großen Bündniskreises besucht, um sich ein persönliches Bild davon zu machen, wie sich die aktuelle Situation in der Stadt aus der Sicht der zahlreichen Helfer und Helferinnen sich darstellt. 
Alle drei zeigten sich sehr beeindruckt vom Umfang des Bündnisses, dass zu jetzigen Zeitpunkt den Bedarf gut abdeckt.
Die Bürgermeisterinnen und natürlich auch Frank Steinfort sparten nicht mit Dank und Lob.

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Aktion "Nachbarn helfen" richtet zentrales Spendenkonto ein

Die Stadt Mülheim und zahlreiche Initiativen und Verbände haben ihre Hilfe für Angehörige von Risikogruppen der Covid-19-Pandemie miteinander abgestimmt.

Mit einer zentralen Anlaufstelle beim Centrum für bürgerschaftliches Engagement e.V. (CBE), einem Meldeformular für Hilfesuchende und einem Meldeformular für ehrenamtliche Helferinnen und Helfer werden die ehrenamtlichen Aktivitäten koordiniert.

Durch die Einrichtung eines zentralen Spendenkontos ist es nun auch möglich, die Arbeit der Ehrenamtlichen zu unterstützen. Allen beteiligten Initiativen werden Sachkosten und Fahrtkosten für ihre ehrenamtliche Tätigkeit aus diesem zentralen Spendenkonto erstattet.
Das CBE als gemeinnütziger Verein stellt allen Spendenden eine steuerabzugsfähige Spendenbescheinigung aus. 
Wenn Sie helfen wollen, spenden Sie unter dem Stichwort „Nachbarn helfen“ auf das Konto des CBE e.V. bei der Sparkasse Mülheim
IBAN: DE03 3625 0000 0365 0069 70

Hier finden Sie weitere Infos zur Aktion: Im Beitrag „Nachbarn helfen" sowie unter www.cbe-mh.de/nachbarnhelfen
 

"Nachbarn helfen" - Stadt und CBE koordinieren die Hilfsangebote

In der Krise zeigt sich Mülheim auch immer von seiner starken Seite. Es gibt seit einigen Tagen eine große Zahl an Hilfsangeboten. Kirchen, Verbände, Hilfsorganisationen, Nachbarschaftsvereine, Wohnungsbaugesellschaften, aber auch politische sowie neu gegründete private Initiativen und eine Vielzahl an Einzelpersonen – sie alle wollen helfen oder tun dies ganz einfach bereits. Solidarische Hilfe in Mülheim hat Tradition.

Die Stadt Mülheim hat gemeinsam mit dem CBE die Koordination der vielfältigen Hilfsangebote übernommen. Das CBE wird darüber hinaus auch die zahlreichen Angebote von Einzelpersonen bündeln und für die Einsätze an den richtigen Stellen sorgen. 
Für private Initiativen und Einzelpersonen hat dies den zusätzlichen Vorteil, dass alle ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die sich beim CBE registrieren, dort auch versichert sind.

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Aktuelle Fallzahlen

5. April 2020
Bestätigte Fälle
105
davon
aktuell infiziert
55
geheilt
47
verstorben
3
Quarantäne
206
Entnommene Proben
1279