Max-Planck-Institut stellt Händedesinfektionsmittel für die Stadt her

MPI stellt Desinfektionsmittel her. Foto: Walte Schernstein

In der Aktuellen Corona-Pandemie ist zur Verhinderung der Ausbreitung des Corona-Virus Hygiene das oberste Gebot. Händewaschen ist zwar die erste und einfachste Maßnahme der Hygiene, aber an allen Stellen, an denen die Hände nicht gewaschen werden können, muss auf Desinfektionsmittel zurückgegriffen werden.

Aktuell ist es extrem schwierig, Desinfektionsmittel in ausreichender Menge zu bekommen; außerdem werden dabei teilweise überzogene Preise verlangt. Das Max-Planck-Institut für Kohlenforschung hat kurzerhand eine Anlage zur Herstellung von Händedesinfektionsmittel aufgebaut und kann bis zu 2.500 Liter pro Woche herstellen. Das Desinfektionsmittel wird entsprechend einer von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vorgegebenen Rezeptur erzeugt.
 
Stadtdirektor Dr. Frank Steinfort und Feuerwehrchef Sven Werner haben die Gelegenheit genutzt, sich beim Geschäftsführenden Direktor, Prof. Dr. Tobias Ritter, sowie dem Leiter des Technikums, Dr. Nils Theyssen, und den durchführenden Mitarbeitern, Dotzauer und Fuhrmann, im Max-Planck-Institut zu bedanken. Stadtdirektor Dr. Steinfort betonte, dass die Produktion aus dem MPI eine große Hilfe bei der Bewältigung der Corona-Pandemie darstelle.
 
Das Händedesinfektionsmittel wird für den Rettungsdienst, Alten- und Pflegeeinrichtungen, (Behelfs-)Krankenhäuser und verschiedenste andere Einrichtungen benötigt. Die Herstellungskosten für die ersten 1.000 Liter Desinfektionsmittel wurden vom MPI vollständig übernommen; für die weiteren Mengen werden der Stadt Mülheim lediglich die Kosten für die Chemikalien und die Transportgebinde berechnet.

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