Allgemeine Maskenpflicht

Ab einer 7-Tages-Inzidenz von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnenden gilt die Maskenpflicht auch in regelmäßig stark frequentierten Außenbereichen wie Fußgängerzonen, in denen der Mindestabstand kaum einzuhalten ist. Wo genau das vor Ort ist, legen die Kommunen ausdrücklich fest. 

Dies ist in Mülheim an der Ruhr durch eine Allgemeinverfügung zum Zwecke der Verhütung und Bekämpfung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 für Mülheim vom 3. Dezember 2020 geregelt.
 

Eine ältere Frau mit Maske vor einem Blumengeschäft in einer Mülheimer Einkaufsstraße. (Foto: Sabine Meier)
 

  • Im fußläufigen Bereich der nachfolgend aufgeführten Straßen sind Personen montags bis freitags von 8.00 bis 18.00 Uhr und samstags von 8.00 bis 16.00 Uhr zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung verpflichtet:

Innenstadt:
•    Schloßstraße
•    Kurt-Schumacher-Platz
•    Leineweber Straße von Ruhrstraße bis Kaiserplatz
•    Wallstraße von Friedrich-Ebert-Straße bis Viktoriastraße
•    Viktoriastraße
•    Kohlenkamp von Leineweberstraße bis Wallstraße
•    Löhberg
•    Rathausmarkt
•    Schollenstraße
•    Straße Am Rathaus
•    Friedrich-Ebert-Straße von Leineweber Straße bis Bahnstraße
•    Ruhrpromenade von Schloßbrücke bis Bahnstraße
•    Bachstraße
•    Stichstraße SQS Stadtquartier Schloßstraße
•    Eppinghofer Straße

Stadtteile:
•    Düsseldorfer Straße von Straßburger Allee bis Kölner Straße
•    Duisburger Straße von Hausnummer 187 bis Karlsruher Straße
•    Prinzeß-Luise-Straße von Bülowstraße bis Pestalozzistraße
•    Oberhausener Straße von Roonstraße bis Augustastraße
•    Parkplätze im Bereich des Einkaufszentrums Heifeskamp/Mannesmannallee
•    Hingbergstraße von Heinrich-Lemberg-Straße bis Bushaltestelle Heißen Kirche 
•    Honigsberger Straße von Hausnummer 64 bis Kreisverkehr 
•    Hardenbergstraße von Heinrich-Lemberg-Straße bis Kreisverkehr
•    Paul- Kosmallla-Straße von Kreisverkehr bis Hausnummer 13
•    Zeppelinstraße von B 1 bis Dinnendahlshöhe

Eine Karte zur Maskenpflicht finden Sie in unserem Dashboard.


Bei Beerdigungen gilt auch bei erhöhten Inzidenzwerten aufgrund der besonderen Situation keine feste Personenobergrenze, dafür aber ab 17. Oktober künftig wieder generell eine Maskenpflicht. Für nahe Angehörige gibt es bei Beerdigungen wie auch bei standesamtlichen Trauungen weiterhin eine Ausnahme von der Abstandspflicht.
 

Gibt es Ausnahmen von der Maskenpflicht?
Ja. Die Maskenpflicht gilt nicht für Kinder, die noch nicht zur Schule gehen. Von der Maskenpflicht ist befreit, wer aus medizinischen Gründen keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen kann. Die medizinischen Gründe sind durch ein ärztliches Zeugnis nachzuweisen, das auf Verlangen vorzulegen ist. Außerdem kann die Maske aus bestimmten Gründen vorübergehend abgelegt werden, beispielsweise zur Kommunikation mit einem gehörlosen oder schwerhörigen Menschen.


Werden die Kontrollen und Strafen bei Verstößen gegen die Maskenpflicht ausgeweitet?
Ja. Insbesondere im ÖPNV werden Maskenverstöße als unmittelbare Ordnungswidrigkeiten mit einem Bußgeld von 150 Euro bestraft. In den übrigen Fällen der Maskenpflicht beträgt das Bußgeld 50 Euro.


NEU:
Auf allen Spielplätzen gilt für Eltern und Kinder ab Schuleintritt ebenfalls die Maskenpflicht!

 

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