Krisenstabsleiter und Ärztevertreter mahnen: Die Krise ist noch nicht vorbei - und dafür gibt es handfeste Gründe!

Mit Blick auf die vielen wiedergewonnenen Freiheiten im vor uns liegenden Sommer mahnt der Leiter des Mülheimer Krisenstabs, Dr. Frank Steinfort, nach der Sitzung des Krisenstabs trotzdem zur Vorsicht. Er nennt hierfür fünf Gründe: „Zum einen sei leider zu wenig Impfstoff vorhanden, zirka 60 Prozent der Mülheimerinnen und Mülheimer hätten noch keinen Vollschutz, nach dem Sommer käme erneut die Problematik der Reiserückkehrer, die Deltavariante müsse nicht die letzte sein und es sei schließlich damit zu rechnen, dass zumindest die Risikopatienten möglicherweise schon im Herbst eine dritte Impfung benötigten“. 

Der Vorsitzende der Mülheimer Kassenärztlichen Vereinigung, Dr. Stephan von Lackum ergänzt: „Ebenfalls haben die Impfungen der Kinder und Jugendlichen, die zum Teil auch zu Risikogruppen gehören, gerade erst begonnen. 
Daher bitten der Krisenstabsleiter und Dr. Stephan von Lackum alle Mülheimerinnen und Mülheimer weiterhin darum, vorsichtig mit den Risiken des Virus umzugehen. „Die Pandemie ist noch nicht vorbei. Der Krisenstab wird seine Arbeit auch im Sommer fortsetzen, damit wir für den Herbst gerüstet sind“, so Steinfort.

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