Gesundheitsministerium und kassenärztliche Vereinigung legen Corona-Impfreihenfolge fest

Immer wieder werden die Mitglieder des Krisenstabes nach der Impfreihenfolge gefragt. Hierzu Krisenstabsleiter Dr. Frank Steinfort: "Wer wann geimpft wird, das legen das Gesundheitsministerium und die kassenärztliche Vereinigung fest. Hierbei werden sie sich, so ist zu hören, an die Vorgaben des Robert-Koch-Institutes halten. Somit werden auch in Mülheim, sobald genügend Impfstoff vorhanden ist, erst einmal die Bewohnerinnen und Bewohner der stationären Einrichtungen und die dort Tätigen geimpft. Zu den Einrichtungen mit den durch das Bundesgesundheitsministerium definierten besonders kritischen Personengruppen, die bei den bevorstehenden Impfungen zuerst durch mobile Impfteams aufgesucht werden, gehören in Mülheim insgesamt 18 vollstationäre Pflegeeinrichtungen, neun vollstationäre Einrichtungen der Eingliederungshilfe (Behindertenheime) sowie 25 Wohngemeinschaften für Beatmungspatienten, Menschen mit Demenzerkrankungen und behinderte Menschen. Ausgehend davon, dass Mülheim mit einer ausreichenden Anzahl von Impfdosen ausgestattet wird, sollten die Impfungen in den genannten Einrichtungen Ende Januar 2021 abgeschlossen sein", so Frank Steinfort. 

Registrierungsbereich im Impfzentrum Mülheim an der Ruhr - Referat I

Registrierungsbereich im Impfzentrum Mülheim an der Ruhr

Dr. Stephan von Lackum von der kassenärztlichen Vereinigung ergänzt: "Alle Personen, die geimpft werden möchten, werden geimpft. Jedoch geht  das nur nach Verfügbarkeit des zunächst raren Impfstoffes. Bei der Verteilung gilt das Motto: die Ältesten und Schwächsten zuerst. Durch diese staatliche Regelung gibt es keine Bevorzugung bestimmter Personengruppen".

"Nach unserer Kenntnis, so die Planung des Gesundheitsministeriums und der kassenärztlichen Vereinigung, werden die einzelnen Gruppen entsprechend frühzeitig zum Beispiel durch verschiedene Medien informiert und darauf hingewiesen, wie man sich zu der Impfung anmelden kann. Das geht einerseits über das Internet, andererseits aber auch über die bundesweit einheitliche Telefonnummer der kassenärztlichen Vereinigung, 116117. Bleiben sie also geduldig und warten die Einladung zur Corona Schutzimpfung ab", bittet Krisenstabsleiter Dr. Steinfort alle Impfwilligen.

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