Wo kann ich mich impfen lassen?

Wo kann ich mich impfen lassen?

Impfungen gegen das Corona-Virus werden von der städtischen Impfstelle und von vielen niedergelassenen Ärzte*Ärztinnen durchgeführt. Eine Liste aller impfenden Ärzte*Ärztinnen erhalten Sie im Impfregister der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein.

Bei den stationären Impfstellen ist keine Terminvereinbarung nötig.

Außerdem finden regelmäßig mobile Impfaktionen statt. Bei diesen Aktionen können Sie sich ohne Voranmeldung schnell und sicher impfen lassen. 

In allen Impfeinrichtungen ist eine FFP2-Maske/KN95-Maske zu tragen.

Stationäre Impfstelle

Mittwochs bis freitags
10 bis 18 Uhr (Einlass bis 17:30 Uhr)  

Ab dem 1. Juni: donnerstags, 10 bis 18 Uhr 

Impfstelle Broich
Holzstraße 111, 45479 Mülheim an der Ruhr
(Holzhaus ehemalige Flüchtlingsunterkunft)

Samstags 
10 bis 18 Uhr (Einlass bis 17:30 Uhr)
Ab dem 1. Juni: 12 bis 16 Uhr 

Forum
Hans-Böckler-Platz 1h, 45468 Mülheim an der Ruhr
(Erstes Obergeschoss, ehemals Ladenlokal "Mister&Lady")

Auch am Ostersamstag finden die Impfungen im Forum statt.

Laut aktuellen Vorgaben des Gesundheitsministeriums wird mit folgenden Impfstoffen geimpft:

Erst-, Zweit- und Drittimpfungen unter 30 Jahren grundsätzlich mit BioNTech 
Erst-, Zweit- und Drittimpfungen über 30 Jahren grundsätzlich mit Moderna 
Erstimpfungen mit Johnson & Johnson ab 18 Jahren

Gemäß Erlass des Gesundheitsministeriums vom 30. Dezember 2021 sind Boosterimpfungen für Personen ab 12 Jahren mit BioNTech möglich. 

Weitere Impfstellen:

Mittwochs
17 bis 20 Uhr

Sonntags
10 bis 15 Uhr

Ab dem 1. Juni: sonntags, 10 bis 13 Uhr 

DRK Drive-In-Impfstelle am Flughafen Essen/Mülheim
mit Terminvereinbarung unter: www.drivein-impfzentrum.de .

Kinderimpfungen

Die Stadt hat die Kinderimpfungen aufgrund der geringen Nachfrage eingestellt. Sie können natürlich weiterhin Ihre Kinder bei den bekannten Kinderärzten gegen COVID-19 impfen lassen.

Empfehlungen Ständige Impfkommission (STIKO)

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Seite der STIKO des Robert-Koch-Instituts (RKI)

Ablauf der Impfung

Registrierung
Nach Ihrer Anmeldung nehmen Sie im Wartebereich Platz. Sobald Sie an der Reihe sind, werden Sie von den Mitarbeitenden zur Registrierung geschickt. Dort werden Ihre Dokumente überprüft und Ihnen eine individuelle Aufrufnummer gegeben.

Aufklärungsgespräch
Falls gewünscht, findet ein Aufklärungsgespräch statt. In diesem Gespräch werden Ihnen alle Fragen, die Sie zur Impfung haben, von einem Arzt oder einer Ärztin ausführlich erläutert.

Impfung
Nach dem Aufklärungsgespräch erfolgt die eigentliche Impfung. Diese wird in einer Ihnen zugewiesenen Impfkabine durchgeführt und dauert nur wenige Minuten. Die Impfung kann wahlweise im Liegen oder im Sitzen erfolgen.

Nachbeobachtung
Nach der Impfung begeben Sie sich in den Bereich zur Nachbeobachtung. Die medizinisch empfohlene Beobachtungszeit beträgt 15 Minuten. Dadurch soll beobachtet werden, ob eine akute Impfreaktion auftritt. Medizinisches Personal ist vor Ort.

Unterlagen zur Impfung
Bitte bringen Sie die vollständig ausgefüllten Aufklärungsunterlagen (Aufklärung, Anamnese, Einwilligungserklärung – am Ende dieser Seite im Downloadbereich zu finden) in zweifacher Ausfertigung zur Impfung mit. 


Häufig gestellte Fragen (FAQ) zur Impfung

Wie sicher ist der COVID-19-Impfstoff?
Ein Impfstoff wird erst nach ausreichender Überprüfung auf den Markt gebracht. Nach seiner Marktzulassung erfolgt eine ständige Kontrolle ("Surveillance") zum Erfassen von Wirksamkeit und möglichen Nebenwirkungen. Nebenwirkungen und Impfreaktionen werden in Deutschland zentral - und herstellerunabhängig - vom Paul-Ehrlich-Institut (PEI) erfasst. Durch die Zusammenfassung von nationalen und internationalen Beobachtungen kann sichergestellt werden, dass auch Risiken von Impfstoffen erfasst werden, die so selten sind, dass sie erst bei einer sehr großen Anzahl durchgeführter Impfungen sichtbar werden.
Auch bei einem neuen Impfstoff gegen SARS-CoV-2 ist es möglich, dass sehr seltene Nebenwirkungen (sehr selten heißt zum Beispiel 1 Fall auf mehr als 10.000 Geimpfte) erst im Verlauf der Surveillance erfasst werden. Sowohl die Weltgesundheitsorganisation (WHO) als auch die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) haben angekündigt, den Zulassungsprozess aufgrund der Dringlichkeit in einzelnen Punkten zu vereinfachen. Dabei bleibt die Sicherheit der Impfstoffe jedoch oberste Priorität.

Hier finden Sie Informationen des Robert-Koch-Instituts (RKI) zum Aufklärungsbogen und Anamnese- und Einwilligungsbogen zur COVID-19-Impfung. PDF-Dateien in Leichter Sprache sind unterhalb des Beitrags eingefügt.
Darüber hinaus finden Sie hier Informationen des RKI zum Aufklärungsmerkblatt zur COVID-19-Impfung mit Vektorimpfstoff in mehreren Sprachen.

Was mache ich, wenn ich eine*n Dolmetscher*in oder Assistenten*in  bei den Impfungen benötige?
Wer für die Impfung die Dienste eines Gebärdensprachdolmetscher*in, Taubblindssistenten*in
oder Schriftdolmetscher*in benötigt, kann zum Impftermin eine entsprechende Person des Vertrauens mitbringen. Wenn bisher kein Kontakt besteht, sind im Beitrag "Gebärdensprache und Gebärdendolmetschende" weitere Informationen zu finden. Für die Inanspruchnahme und Kostenerstattung der dolmetschenden Fachkraft durch die Stadt Mülheim an der Ruhr ist das Antragsformular zu nutzen. Dieses kann hier im Abrechnungsformular Gebärdendolmetscher*in heruntergeladen werden.


Darüber hinaus finden Sie hier Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ) zum neuen Infektionsschutzgesetz und Hinweise und Erklärungen zu den Zahlen auf dem städtischen Dashboard.

Aktuelle Fallzahlen