FAQ - Impfzentrum und Impfung

Das Impfzentrum als 3D-Modell

Das Impfzentrum Mülheim an der Ruhr befindet sich auf dem ehemaligen Tengelmann-Areal in Speldorf, an der Wissollstraße 5 (Hinweis: Für Navigationsgeräte bitte Ulmenallee 20 eingeben). Innerhalb des Zentrums sind Warte- und Registrierungsbereiche eingerichtet, ein medizinischer Bereich für den Impfvorgang selbst (die so genannten "Impfstraßen") und auch ein Bereich zur Nachbetreuung. Alle Bereiche werden in einem Einbahnstraßensystem durchlaufen. Selbstverständlich gelten innerhalb des Impfzentrums  die bekannten Hygieneregeln, sprich: Es muss durchgehend Mund-Nase-Bedeckung getragen werden. Der Abstand von 1,5 Meter ist wann immer möglich einzuhalten.
Im Vollbetrieb wird das Impfzentrum an 7 Tagen pro Woche betrieben werden. Es ist für einen Durchsatz von mehr als 720 Impfungen pro Tag ausgelegt.

Ablauf der Impfung

Terminvereinbarung

Alle Interessierten können noch diese Woche ohne Termin im Impfzentrum (Wissollstraße – ehemaliges Tengelmanngelände) vorbeikommen, um sich impfen zu lassen.

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr.

Verimpft wird vor allem der mRNA-Impfstoff von Biontech.

Bitte bringen Sie zur Impfung folgende Unterlagen mit:

  • Anamnese (Erfassung der vorhandenen Krankheiten) und Einwilligung
  • Aufklärungsmerkblatt
  • Hinweise zur Impfaufklärung

Bitte bringen Sie diese Dokumente unbedingt ausgefüllt im Impfzentrum mit! Sie können sich die Unterlagen unterhalb des Beitrages herunterladen.

Registrierung
Nach Ihrer Anmeldung nehmen Sie im Wartebereich Platz. Sobald Sie an der Reihe sind, werden Sie von den Mitarbeitenden zur Registrierung geschickt. Dort werden Ihre Dokumente überprüft und Ihnen eine individuelle Aufrufnummer gegeben.

Aufklärungsgespräch
Falls gewünscht, findet ein Aufklärungsgespräch statt. In diesem Gespräch werden Ihnen alle Fragen, die Sie zur Impfung haben, von einem Arzt oder einer Ärztin ausführlich erläutert.
Impfung
Nach dem Aufklärungsgespräch erfolgt die eigentliche Impfung. Diese wird in einer Ihnen zugewiesenen Impfkabine durchgeführt und dauert nur wenige Minuten. Die Impfung kann wahlweise im Liegen oder im Sitzen erfolgen.

Nachbeobachtung
Nach der Impfung begeben Sie sich in den Bereich zur Nachbeobachtung. Die medizinisch empfohlene Beobachtungszeit beträgt 15 Minuten. Dadurch soll beobachtet werden, ob eine akute Impfreaktion auftritt. Medizinisches Personal ist vor Ort.
 


Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wer betreibt das Impfzentrum?
Die Stadt Mülheim an der Ruhr und die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein (KVNO) betreiben das Impfzentrum gemeinsam und in enger Abstimmung. In zahlreichen Arbeitsgruppen, die aus Teams von über zwanzig städtischen Ämtern bestehen, wurden und werden unter Führung der Berufsfeuerwehr Mülheim an der Ruhr die verschiedenen Tätigkeitsbereiche und Anforderungen definiert und umgesetzt.

Ist das Impfzentrum barrierefrei?
Die Räumlichkeiten des Impfzentrums Mülheim an der Ruhr befinden sich im Erdgeschoss und sind barrierefrei.

Gibt es eine behindertengerechte Toilette?
Behindertengerechte Toiletten sind vorhanden, allerdings in der 1. Etage des Gebäudes. Es ist aber ein Aufzug vorhanden.

Kann man Rollstühle ausleihen?
Fahrbare Stühle sind im Impfzentrum vorhanden und werden durch das Personal des Deutschen Roten Kreuzes für Menschen mit Gehbehinderungen angeboten.

Gibt es Leitsysteme zur Orientierung im Impfzentrum?
Im Impfzentrum Mülheim sind Mitarbeiter*innen des Deutschen Roten Kreuzes eingesetzt, die auf Wunsch beim Durchqueren der Impfstraße behilflich sind. Sie unterstützen ebenfalls beim Ausfüllen der benötigten Formulare. Die Wege im Impfzentrum sind zudem beschildert, darüber hinaus gibt es Pfeile auf dem Boden. 

Kann man eine Begleitung mitbringen?
Ja, es besteht die Möglichkeit, eine vertraute Begleitperson mitzubringen. 

Wie erreiche ich das Impfzentrum mit dem ÖPNV?
In einer Entfernung von circa 200 Metern befindet sich auf der Kirchstraße die Haltestelle „Ulmenallee“ der Buslinien 122 (MH Hbf – OB City Forum) und 124 (Speldorf Friedhof – OB Wehrstraße). Beide Linien verkehren montags bis freitags in einem 20-Minutentakt. An den Wochenenden verkehren diese Linien in einem 30-Minutentakt. Die Fahrzeit zwischen den Haltestellen Hauptbahnhof und Ulmenallee beträgt circa 12 Minuten. Der Fahrpreis entspricht innerhalb des Stadtgebiets der Preisstufe A.

Zusätzlich verkehrt während der Öffnungszeiten des Impfzentrums ein Shuttlebus. Dieser fährt alle 30 Minuten zwischen Hauptbahnhof und Impfzentrum mit folgenden Haltepunkten:

• Hauptbahnhof
• Rathausmarkt 
• Stadtmitte
• Schloß Broich

Fahrplan des Shuttlebus zum Impfzentrum herunterladen (Stand: 8. April 2021)

Welche Aufgaben übernimmt die Kassenärztliche Vereinigung?
Die KVNO unterstützt die Stadt Mülheim im Auftrag des Landes. Sie sorgt unter anderem für das erforderliche ärztliche und medizinische (Fach-)Personal zur Impfung und verantwortet die medizinisch-fachliche Leitung im Impfzentrum. Auch plant und betreut sie den Einsatz der mobilen Impfteams.

Was sind die mobilen Teams? Wie kommen sie zum Einsatz?
Mobile Teams bestehen aus medizinischen Kräften wie niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten, die aufsuchend tätig sein werden. Dies gilt insbesondere zu Beginn der Impfphase für Einrichtungen des Gesundheitswesens, so beispielsweise (teil-)stationäre Pflegeeinrichtungen. Koordiniert werden diese Teams über die Einsatzleitung vom Dienst des Impfzentrums.

Welche Personen können aktuell geimpft werden?
Die Priorisierung bei der Impfungen ist entfallen. Alle Impfwilligen können sich auch impfen lassen. Weitere Informationen zur Impfung erhalten Sie auf der Impfseite des Bundesgesundheitsministeriums.

Warum gibt es für die COVID-19-Impfung Impfzentren?
Die Logistik und Organisation in externen Impfzentren wird als leichter erachtet als die Integration in die Regelversorgung. Würden sich alle Menschen, die eine Impfung nutzen möchten, in ihrer hausärztlichen Praxis impfen lassen, würde das erheblich länger dauern. Je früher möglichst viele Menschen geimpft sind, umso eher kann die Impfung dazu beitragen, die Pandemie unter Kontrolle zu bringen.
Impfzentren können auch gewährleisten, dass Impfstoffe korrekt gelagert werden. Manche Impfstoffe müssen beispielsweise bei besonders niedrigen Temperaturen gelagert werden, die in Hausarztpraxen oder Apotheken nicht ohne weiteres gewährleistet werden können. Hinzu kommt, dass in Zentren, in denen täglich hunderte Menschen geimpft werden können, Impfstofflieferungen in großen Mengen aufgebraucht werden, bevor sie verfallen. Dies ist insbesondere in Anbetracht der anfänglichen Impfstoffknappheit bedeutsam.
Impfzentren erleichtern außerdem die Verteilung an Personen, die die Impfung zuerst erhalten sollen. Wenn im Verlauf immer mehr Impfstoffdosen zur Verfügung stehen sollten und alle weiteren Bedingungen wie die Lagerung erfüllt werden können, ist ein Übergang der Impfung in die Regelversorgung geplant.

Wie sicher ist ein neuer COVID-19-Impfstoff?
Ein Impfstoff wird erst nach ausreichender Überprüfung auf den Markt gebracht. Nach seiner Marktzulassung erfolgt eine ständige Kontrolle ("Surveillance") zum Erfassen von Wirksamkeit und möglichen Nebenwirkungen. Nebenwirkungen und Impfreaktionen werden in Deutschland zentral - und herstellerunabhängig - vom Paul-Ehrlich-Institut (PEI) erfasst. Durch die Zusammenfassung von nationalen und internationalen Beobachtungen kann sichergestellt werden, dass auch Risiken von Impfstoffen erfasst werden, die so selten sind, dass sie erst bei einer sehr großen Anzahl durchgeführter Impfungen sichtbar werden.
Auch bei einem neuen Impfstoff gegen SARS-CoV-2 ist es möglich, dass sehr seltene Nebenwirkungen (sehr selten heißt z. B. 1 Fall auf mehr als 10.000 Geimpfte) erst im Verlauf der Surveillance erfasst werden. Sowohl die Weltgesundheitsorganisation (WHO) als auch die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) haben angekündigt, den Zulassungsprozess aufgrund der Dringlichkeit in einzelnen Punkten zu vereinfachen. Dabei bleibt die Sicherheit der Impfstoffe jedoch oberste Priorität.

Hier finden Sie Informationen des Robert-Koch-Instituts zum Aufklärungsbogen und Anamnese- und Einwilligungsbogen zur COVID-19-Impfung. PDF-Dateien in Leichter Sprache sind unterhalb des Beitrags eingefügt.

Was mache ich, wenn ich eine*n Dolmetscher*in oder Assistenten*in  bei den Impfungen benötige?
Wer für die Impfung die Dienste eines Gebärdensprachdolmetscher*in, Taubblindssistenten*in
oder Schriftdolmetscher*in benötigt, kann zum Impftermin eine entsprechende Person des Vertrauens mitbringen. Wenn bisher kein Kontakt besteht, sind hier weitere Informationen zu finden. Für die Inanspruchnahme und Kostenerstattung der dolmetschenden Fachkraft durch die Stadt Mülheim an der Ruhr ist das Antragsformular zu nutzen. Dieses kann hier heruntergeladen werden, es ist aber ebenfalls im Impfzentrum erhältlich. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir nicht dauerhaft ein gebärdensprachendolmetschende Fachkraft im Impfzentrum zur Verfügung stellen können.

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