Wo kann ich mich impfen lassen?

Wo kann ich mich impfen lassen?

Impfungen gegen das Corona-Virus werden von vielen niedergelassenen Ärzte*Ärztinnen durchgeführt. Eine Liste aller impfenden Ärzte*Ärztinnen erhalten Sie im Impfregister der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein.

Außerdem finden regelmäßig öffentliche Impfaktionen statt. Bei diesen Aktionen können Sie sich ohne Voranmeldung schnell und sicher impfen lassen. 

Geplante Impfaktionen

  • Montag, 25. Oktober 2021, 10 bis 18  Uhr,  am Diagnosezentrum (Haus 3), Mintarder Straße 55, 45481 Mülheim an der Ruhr
     
  • Mittwoch, 27. Oktober 2021, 10 bis 18 Uhr. am Diagnosezentrum (Haus 3), Mintarder Straße 55, 45481 Mülheim an der Ruhr
     
  • Freitag, 29. Oktober 2021, 16 bis 20 Uhr,  Feldmannstiftung, Augustastraße 108-114, 45476 Mülheim an der Ruhr
     
  • Samstag, 30. Oktober 2021, 10 bis 18 Uhr, Forum Mülheim, Erdgeschoss (EG), Hans-Böckler-Platz 1H, 45468 Mülheim an der Ruhr
     
  • Mittwoch, 3. November 2021, 10 bis 18 Uhr, am Diagnosezentrum (Haus 3), Mintarder Straße 55, 45481 Mülheim an der Ruhr
     
  • Donnerstag, 4. November 2021, 8 bis 16 Uhr,  Hochschule Ruhr West (HRW), Duisburger Straße 100 (Gebäude 5), 45479 Mülheim an der Ruhr
     
  • Freitag, 5. November 2021, 12 bis 16 Uhr, DRK-Altentagesstätte (Bürgertreff), Prinzeß-Luise-Straße 115, 45479 Mülheim an der Ruhr
     
  • Samstag, 6. November 2021, 13 bis 20 Uhr  Galopprennbahn, Akazienallee 80, 45478 Mülheim an der Ruhr
     
  • Montag, 8. November 2021, 10 bis 18 Uhr, am Diagnosezentrum (Haus 3), Mintarder Straße 55, 45481 Mülheim an der Ruhr
     
  • Mittwoch, 10. November 2021, 10 bis 18 Uhr,  am Diagnosezentrum (Haus 3), Mintarder Straße 55, 45481 Mülheim an der Ruhr
     
  • Freitag, 12. November 2021, 14 bis 18 Uhr, Evangelische Lukaskirchengemeinde, Oberheidstraße 229, 45475 Mülheim an der Ruhr
     
  • Montag, 15. November 2021, 10 bis 18 Uhr,  am Diagnosezentrum (Haus 3), Mintarder Straße 55, 45481 Mülheim an der Ruhr
     
  • Mittwoch, 17. November 2021, 10 bis 18 Uhr,  am Diagnosezentrum (Haus 3), Mintarder Straße 55, 45481 Mülheim an der Ruhr
     
  • Freitag, 19. November 2021, 16 bis 20 Uhr,  Feldmannstiftung, Augustastraße 108-114, 45476 Mülheim an der Ruhr  

Geimpft wird mit den Impfstoffen Johnson&Johnson (Janssen) und Biontech. Es finden Erst-, Zweit- und Drittimpfungen statt.
 

Empfehlungen Ständige Impfkommission (STIKO)

Die STIKO spricht eine Empfehlung für eine COVID-19-Auffrischimpfung für Personen ab 70 Jahren sowie für bestimmte Indikationsgruppen wie Pflegepersonal, medizinische Fachkräfte oder Altenheimbewohner*innen aus und empfiehlt außerdem Personen, die mit dem COVID-19-Impfstoff Johnson&Johnson (Janssen) geimpft wurden, eine zusätzliche mRNA-Impfstoffdosis (zum Beispiel mit Biontech). 

Die Auffrischimpfung mit einem mRNA-Impfstoff soll frühestens 6 Monate nach Abschluss der Grundimmunisierung erfolgen, unabhängig davon, welcher Impfstoff zuvor verwendet wurde. Bei mRNA-Impfstoffen soll möglichst der bei der Grundimmunisierung verwendete Impfstoff zur Anwendung kommen.

Im Verhältnis zur Anzahl der verabreichten Impfstoffdosen werden in Deutschland die meisten COVID-19-Impfdurchbruchserkrankungen bei Personen beobachtet, die mit dem Impfstoff Johnson&Johnson (Janssen) geimpft wurden. Weiterhin wurde für den Janssen-Impfstoff im Unterschied zu den anderen zugelassenen Impfstoffen eine vergleichsweise geringe Impfstoffwirksamkeit gegenüber der Delta-Variante beobachtet.
Aufgrund des ungenügenden Impfschutzes (aufgrund bislang empfohlener Einmalimpfung) empfiehlt die STIKO eine Grundimmunisierung mit dem COVID-19-Impfstoff Johnson&Johnson (Janssen) mit einem mRNA-Impfstoff als weitere Dosis zu optimieren. Personen, die bisher eine Impfstoffdosis mit diesem Impfstoff erhalten haben, sollen eine zusätzliche mRNA-Impfstoffdosis ab 4 Wochen nach der Janssen-Impfung erhalten.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Seite der STIKO des Robert-Koch-Instituts (RKI)

 

Ablauf der Impfung

Registrierung
Nach Ihrer Anmeldung nehmen Sie im Wartebereich Platz. Sobald Sie an der Reihe sind, werden Sie von den Mitarbeitenden zur Registrierung geschickt. Dort werden Ihre Dokumente überprüft und Ihnen eine individuelle Aufrufnummer gegeben.

Aufklärungsgespräch
Falls gewünscht, findet ein Aufklärungsgespräch statt. In diesem Gespräch werden Ihnen alle Fragen, die Sie zur Impfung haben, von einem Arzt oder einer Ärztin ausführlich erläutert.

Impfung
Nach dem Aufklärungsgespräch erfolgt die eigentliche Impfung. Diese wird in einer Ihnen zugewiesenen Impfkabine durchgeführt und dauert nur wenige Minuten. Die Impfung kann wahlweise im Liegen oder im Sitzen erfolgen.

Nachbeobachtung
Nach der Impfung begeben Sie sich in den Bereich zur Nachbeobachtung. Die medizinisch empfohlene Beobachtungszeit beträgt 15 Minuten. Dadurch soll beobachtet werden, ob eine akute Impfreaktion auftritt. Medizinisches Personal ist vor Ort.


Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Personen können aktuell geimpft werden?
Die Priorisierung bei der Impfungen ist entfallen. Alle Impfwilligen können sich auch impfen lassen. Weitere Informationen zur Impfung erhalten Sie auf der Impfseite des Bundesgesundheitsministeriums.

Wie sicher ist der COVID-19-Impfstoff?
Ein Impfstoff wird erst nach ausreichender Überprüfung auf den Markt gebracht. Nach seiner Marktzulassung erfolgt eine ständige Kontrolle ("Surveillance") zum Erfassen von Wirksamkeit und möglichen Nebenwirkungen. Nebenwirkungen und Impfreaktionen werden in Deutschland zentral - und herstellerunabhängig - vom Paul-Ehrlich-Institut (PEI) erfasst. Durch die Zusammenfassung von nationalen und internationalen Beobachtungen kann sichergestellt werden, dass auch Risiken von Impfstoffen erfasst werden, die so selten sind, dass sie erst bei einer sehr großen Anzahl durchgeführter Impfungen sichtbar werden.
Auch bei einem neuen Impfstoff gegen SARS-CoV-2 ist es möglich, dass sehr seltene Nebenwirkungen (sehr selten heißt z. B. 1 Fall auf mehr als 10.000 Geimpfte) erst im Verlauf der Surveillance erfasst werden. Sowohl die Weltgesundheitsorganisation (WHO) als auch die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) haben angekündigt, den Zulassungsprozess aufgrund der Dringlichkeit in einzelnen Punkten zu vereinfachen. Dabei bleibt die Sicherheit der Impfstoffe jedoch oberste Priorität.

Hier finden Sie Informationen des Robert-Koch-Instituts (RKI) zum Aufklärungsbogen und Anamnese- und Einwilligungsbogen zur COVID-19-Impfung. PDF-Dateien in Leichter Sprache sind unterhalb des Beitrags eingefügt.
Darüber hinaus finden Sie hier Informationen des RKI zum Aufklärungsmerkblatt zur COVID-19-Impfung mit Vektorimpfstoff in mehreren Sprachen.

Was mache ich, wenn ich eine*n Dolmetscher*in oder Assistenten*in  bei den Impfungen benötige?
Wer für die Impfung die Dienste eines Gebärdensprachdolmetscher*in, Taubblindssistenten*in
oder Schriftdolmetscher*in benötigt, kann zum Impftermin eine entsprechende Person des Vertrauens mitbringen. Wenn bisher kein Kontakt besteht, sind im Beitrag "Gebärdensprache und Gebärdendolmetschende" weitere Informationen zu finden. Für die Inanspruchnahme und Kostenerstattung der dolmetschenden Fachkraft durch die Stadt Mülheim an der Ruhr ist das Antragsformular zu nutzen. Dieses kann hier im Abrechnungsformular Gebärdendolmetscher*in heruntergeladen werden.

Weitere Informationen zum Herunterladen: 

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