Häufig gestellte Fragen und Antworten zum Corona-Virus

So gehen Sie vor, wenn Sie Sorge haben, sich angesteckt zu haben

Wer sich krank fühlt, sollte zunächst mit seinem Hausarzt telefonieren. Dieser ist Ihr erster Ansprechpartner! Wenden Sie sich nicht an Krankenhäuser oder das Gesundheitsamt. Oder wählen Sie die 116 117. In beiden Fällen wird am Telefon ein sogenanntes "Screening" durchgeführt, um festzustellen, ob auch aus ärztlicher Sicht eine Ansteckung mit dem Coronavirus vermutet wird.

Wer Symptome hat, die möglicherweise auf eine Viruserkrankung hindeuten, sollte nicht spontan und ohne vorherige telefonische Ankündigung zum Arzt fahren. Auch dies ist eine Maßnahme, um die Ausbreitung der Infektion zu verhindern.

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Kann das Coronavirus auch über Lebensmittel oder kontaminierte Produkte oder Oberflächen auf den Menschen übertragen werden?

Viele Verbraucherinnen und Verbraucher verunsichert derzeit die Frage, ob das Coronavirus auch über Lebensmittel oder kontaminierte Produkte oder Oberflächen auf den Menschen übertragen werden kann.
Daher möchten wir auf die Erkenntnisse des Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hinweisen.

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Kann ich als Arbeitnehmer einfach zuhause bleiben, weil ich Angst habe, mich anzustecken?

Nein. Arbeitnehmende dürfen nicht einfach zuhause bleiben oder eigenständig ins Homeoffice gehen. Auch wer Angst hat, sich auf dem Weg ins Büro oder am Arbeitsplatz mit dem Virus anzustecken, muss seiner Arbeit nachgehen.

Bei berechtigter Sorge, sich an seinem Arbeitsplatz oder auf dem Weg dorthin - z. B. bei der Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs - mit Covid-19 anzustecken, ist ein Gespräch mit dem Arbeitgeber anzuraten. Dieser kann dann entscheiden, ob Homeoffice eine Alternative zur Arbeit im Büro sein kann, ob man spontan Urlaub nehmen oder Überstunden abbauen kann.

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Quarantäne - Was bedeutet das genau?

Seit Anfang Juni gibt es die lang erwartete Corona Warn-App für Smartphones und seit dem 9. November gelten neue Einreiseverordnungen. Das Thema Quarantäne, häuslicher Isolierung oder manchmal auch Absonderung sorgt immer wieder für Fragen. Wir wollen in diesem Beitrag darüber aufklären, was es mit der Quarantäne auf sich hat und was das für Sie bedeutet, wenn Sie betroffen sind.

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Wann gilt man als geheilt?

Wenn zum Ablauf der 14 Tage, 48 Stunden vor Aufhebung der Quarantäne keine Symptome vorhanden sind, gilt man als genesen und nicht mehr infektiös.
Studien haben gezeigt, dass vermehrungsfähige Viren bis zum vierten Tag nach Symptombeginn mittels Rachenabstrich nachweisbar sind. Im Sputum (Auswurf) kann der Nachweis bis zum achten Tag nach der Infektion geführt werden (daher auch Tröpfcheninfektion). Danach lassen sich weder im Urin, Sputum noch im Blut vermehrungsfähige Viren nachweisen. Ein Abstrich beim Arzt kann dennoch positiv ausfallen, da der Test nicht zwischen vermehrungsfähigen (ansteckungsfähigen) und nicht vermehrungsfähigen (toten) Viren unterscheiden kann.

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Wann sollte ich mich auf das Coronavirus testen lassen?

Der Test muss vom Hausarzt beziehungsweise der Hausärztin angeordnet werden und sollte nur in Abstimmung mit ihm oder ihr erfolgen. Es macht keinen Sinn sich auf das Coronavirus testen zu lassen, wenn es weder einen Verdacht auf Infektion gibt noch Symptome vorhanden sind. Sollten Sie jedoch Kontakt zu einer Infizierten Person gehabt haben, aus dem Ausland wieder nach Nordrhein-Westfalen einreisen und/oder Symptome aufweisen, so kontaktieren Sie bitte Ihren Hausarzt oder Ihre Hausärztin um das weitere Vorgehen abzustimmen.

Ein Corona-Test kann sinnvoll sein, wenn

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Was genau ist das SARS-CoV-2?

Beim SARS-CoV-2 handelt es sich um ein behülltes Virus, genauer gesagt zur Familie der Coronaviren gehörend. Zur gleichen Familie gehört auch SARS. Das Virus ist der Auslöser der Krankheit Coronavirus Disease-19 (COVID-19).

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Was hat es mit den Zahlen im städtischen Corona-Dashboard auf sich?

In den letzten Tagen sind viele Fragen rund um die Zahlen im Corona-Dashboard entstanden. Dabei steht besonders die 7-Tages-Inzidenz im Vordergrund.
Um die Ausgabe der Zahlen bürgerfreundlicher zu gestalten, haben wir  das Corona-Dashboard am 19. September 2020 optimiert.

Seitdem wird die 7-Tage-Inzidenz des Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG) beziehungsweise des Robert-Koch-Institutes (RKI) ausgegeben. Zudem ist das Diagramm der täglich hinzugekommenen Neuinfektionen verschwunden und das Aktualisierungsintervall wurde auf einmal täglich geändert.

Hier finden Sie weitere Hinweise und Erklärungen zu den Zahlen und zur 7-Tage-Inzidenz des LZG/RKI.

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Was ist eine 7-Tage-Inzidenz gemäß LZG/RKI?

7-Tage-Inzidenz gemäß LZG/RKI -Meldung vom…
Diese Zahl zeigt die 7-Tage-Inzidenz, die das Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG) beziehungsweise das Robert-Koch-Institut (RKI) für die Stadt Mülheim an der Ruhr festgelegt hat. Diese Inzidenz spiegelt die Zahl der Neuinfektionen der vergangenen 7 Tage wieder, allerdings umgerechnet auf 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner. Diese Zahl wird täglich vom LZG an das städtische Gesundheitsamt gemeldet und werktäglich im Dashboard aktualisiert.

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Was muss ich tun, wenn ich fürchte, an Covid-19 erkrankt zu sein?

Wer sich krank fühlt, sollte zunächst mit seinem Hausarzt telefonieren, oder wählen Sie die 116 117. In beiden Fällen wird am Telefon ein sogenanntes "Screening" durchgeführt, um festzustellen, ob auch aus ärztlicher Sicht eine Ansteckung mit dem Coronavirus vermutet wird.

Wer Symptome hat, die möglicherweise auf eine Viruserkrankung hindeuten, sollte nicht spontan und ohne vorherige telefonische Ankündigung zum Arzt fahren. Wenden Sie sich bitte auch nicht eigenständig an Krankenhäuser oder das Gesundheitsamt. Auch dies sind Maßnahmen, um die Ausbreitung der Infektion zu verhindern.

Konsultieren Sie bitte vor dem Besuch des Diagnosezentrums Ihre Ärztin bzw. Ihren Arzt. Sie bzw. er entscheidet, ob ein Abstrich im Diagnosezentrum notwendig ist.
Bitte haben Sie Verständnis, dass es nicht möglich ist, bei allen Personen einen Abstrich vorzunehmen. Die Untersuchungsmöglichkeiten der Labore sind hier eingeschränkt.

Weitere Informationen finden Sie in unserem Beitrag Diagnosezentrum.

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Was muss ich tun, wenn ich mit dem Coronavirus infiziert bin, aber KEINE Krankheitssymptome habe?

Wer mit dem Coronavirus infiziert ist, aber keine Krankheitssymptome zeigt, kommt zunächst nur in häusliche Quarantäne. Während dieser Zeit hält das Gesundheitsamt Kontakt zum Betroffenen. Der Gesundheitszustand wird beobachtet und wenn doch Symptome auftreten, werden rasch weitere Schritte eingeleitet.

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Was sind die Kriterien zur Entlassung aus dem Krankenhaus oder aus der häuslichen Isolierung?

In Abstimmung mit der Arbeitsgruppe Infektionsschutz der Arbeitsgemeinschaft der Obersten Landesgesundheitsbehörden (AOLG):

I. Kriterien zur Entlassung aus dem Krankenhaus (nach schwerem Krankheitsverlauf)
a. In die häusliche Isolierung

  • Klinische Besserung, die basierend auf ärztlicher Einzelfallbeurteilung eine ambulante Weiterbetreuung erlaubt
  • Voraussetzungen bezüglich Umfeld erfüllt (siehe www.rki.de/covid-19-ambulant)

b. Vollständige Entlassung ohne weitere Auflagen

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Welche Arztpraxen bieten in Mülheim an der Ruhr den Corona-Test an?

Die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein (KV Nordrhein) hat eine Liste erstellt, in der die Arztpraxen und Testzentren zusammengestellt wurden, welche COVID-19-Abstriche in der Region Nordrhein durchführen.
Für Mülheim an der Ruhr sind aktuell 30 niedergelassene Ärzte und Ärztinnen aufgeführt, diese haben sich gegenüber der KV Nordrhein grundsätzlich bereit erklärt, freiwillig einen Abstrich auf das Corona-Virus bei Patientinnen und Patienten durchzuführen.
Die Liste wird regelmäßig aktualisiert, stellt also keine abschließende Übersicht über die Testmöglichkeiten aller Ärzte und Ärztinnen in Mülheim an der Ruhr dar.

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Welche Symptome wurden bisher beobachtet?

Fieber, Zeichen einer akuten Atemwegsinfektion wie zum Beispiel Husten, Halsschmerzen oder Atemnot. In schweren Fällen wurden Lungenentzündungen und Nierenversagen beschrieben.

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Wer zahlt den Verdienstausfall für unter häuslicher Quarantäne stehende Personen?

Wer zuhause unter Quarantäne steht, ohne tatsächlich krank zu sein, kann seiner Arbeit im Homeoffice nachgehen. Voraussetzung ist, dass sich die Arbeit von zuhause aus erledigen lässt und dass die notwendigen Arbeitsmittel vorhanden sind. 
Allgemein gilt: Wird man nach dem Infektionsschutzgesetz vom Gesundheitsamt unter Quarantäne gestellt, bekommt der Betroffene für die ersten sechs Wochen der Quarantäne sein Nettogehalt vom Arbeitgeber weitergezahlt. Der Arbeitgeber kann sich das Geld auf Antrag von der anordnenden Behörde erstatten lassen. Hierzu muss sich der Arbeitgeber mit dem Gesundheitsamt in Verbindung setzen.

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Wie kann man sich vor einer Ansteckung schützen?

Wie Influenza und andere akute Atemwegsinfektionen schützen Husten- und Nies-Etikette sowie gute Händehygiene auch vor einer Übertragung des neuen Coronavirus. Diese Maßnahmen sind in Anbetracht aller Erkrankungen aber überall und jederzeit angeraten.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Robert-Koch-Institutes (RKI).

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Wie überträgt sich das Virus?

Menschen können das Corona-Virus (COVID-19) von anderen Personen mit dem Virus abfangen. Die Krankheit kann sich von Person zu Person durch kleine Tröpfchen aus Nase oder Mund ausbreiten, die sich ausbreiten, wenn eine Person mit COVID-19 hustet oder ausatmet. Diese Tröpfchen landen auf Gegenständen und Oberflächen um die Person herum. Andere Menschen fangen dann COVID-19, indem sie diese Objekte oder Oberflächen berühren und dann ihre Augen, Nase oder ihren Mund berühren. Menschen können COVID-19 auch fangen, wenn sie Tröpfchen von einer Person mit COVID-19 einatmen, die Tröpfchen aushustet oder ausatmet. Aus diesem Grund ist es wichtig, mehr als 1 Meter von einer kranken Person entfernt zu sein.

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Wie verhalte ich mich in häuslicher Quarantäne?

Häusliche Quarantäne bedeutet die Trennung der Betroffenen von anderen Menschen. So soll die Ausbreitung der Infektion vermieden werden. Die Versorgung mit Lebensmitteln oder sonstigen lebensnotwendigen Gütern kann zum Beispiel durch Verwandte, Nachbarn oder einen Lieferservice sichergestellt werden.

Folgende Hygieneregeln sind in der Quarantäne zu beachten:

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