Diagnosezentrum

Diagnosezentrum in Saarn

So gehen Sie vor, wenn Sie Sorge haben, sich angesteckt zu haben

Wer sich krank fühlt, sollte zunächst mit seinem Hausarzt telefonieren. Dieser ist Ihr erster Ansprechpartner! Wenden Sie sich nicht an Krankenhäuser oder das Gesundheitsamt. Oder wählen Sie die 116 117. In beiden Fällen wird am Telefon ein sogenanntes "Screening" durchgeführt, um festzustellen, ob auch aus ärztlicher Sicht eine Ansteckung mit dem Coronavirus vermutet wird.

Corona-Diagnosezentrum bleibt vorerst samstags geschlossen

Am Montagvormittag (11.5.) sind noch 21 Menschen in Mülheim Corona-positiv. 152 Männer und Frauen gelten als geheilt. Insgesamt haben sich 181 Mülheimer infiziert, 81 sind noch in Quarantäne. 2592 Personen wurden getestet. Im Corona-Diagnosezentrum wurden in der vergangenen Woche rund 180 Personen getestet, die zuvor vom Hausarzt dorthin überwiesen wurden. Lediglich fünf Personen besuchten das Diagnosezentrum am vergangenen Samstag.

Ein Besuch im Diagnosezentrum

Zum Diagnosezentrum erreichten uns in der Vergangenheit viele Fragen: Wie sieht es aus, wer ist vor Ort und wie sind die Abläufe?
Das Social Media Team hat sich daher einmal an der Mintarder Straße in Saarn umgeschaut und mit den Mitarbeitern vom Gesundheitsamt gesprochen.

Das Video gibt hoffentlich einen guten Einblick in deren wertvolle Arbeit.

 

Mobiler Abstrich-Service

Das Gesundheitsamt Mülheim bietet ab sofort in Kooperation mit der Kassenärztlichen Vereinigung und der Feuerwehr einen mobilen Abstrich-Service an. Aktuell startet der Service ein Mal die Woche. Zielgruppe sind Bürgerinnen und Bürger, die häuslich gepflegt werden, Bewohnerinnen und Bewohner von Seniorenheimen, nicht mobile Bürgerinnen und Bürger, sowie Menschen mit chronischem Vorerkrankungen, die auf Grund ihres Gesundheitszustandes nicht zum Diagnosezentrum kommen können.

Gesundheitsamt erweitert Testkapazität im Diagnosezentrum

Bis zu 300 Abstriche pro Tag sind jetzt möglich

Neben den bereits bekannten Testvoraussetzungen - Kontakt zu einem bestätigtem Covid–19 Fall oder Rückkehr aus einem Risikogebiet - wird die Testung seit dem 24. März auch für Menschen mit Vorerkrankungen und Atemwegserkrankungen angboten. Durch die neue Erweiterung zum 7. April möchte das Gesundheitsamt besonders auch den im medizinischen Bereich tätigen Menschen die Möglichkeit einräumen, schnell und unkompliziert an einen Abstrich zu kommen, auch wenn keine oder nur leichte Symptome bestehen.

Aktuelle Fallzahlen

25. Mai 2020
Bestätigte Fälle
194
davon
aktuell infiziert
16
geheilt
170
verstorben
8
Quarantäne
47
Entnommene Proben
3049